Kemet (engl.)

ArtikelNr.: 95-0001

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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In the Mythic age of Ancient Egypt, the powerful gods throw their troops into epic battles to demonstrate their power.

In the desert or at the feet of gigantic temples, they use their many powers to support their troops, summon and control mythological creatures and gain the upper hand.



Game Contents:

    60 Units
    53 Victory Points
    48 Power Tiles
    35 Divine Intervention Cards
    32 Battle Cards
    30 Battle Cards
    25 Action Tokens
    15 Pyramids
    7 Creatures
    5 Individual Board
    5 Order marker
    5 Prayer Point Marker
    3 silver Action Tokens
    1 Board
    1 Card index for Divine Interventions and Powers
    1 golden Action Token
Merkmal:
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5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Ich habe sehr lange darauf gewartet und es hat sich gelohnt!
Vorwort:
Ich habe dieses Spiel bereits seit einem halben Jahr im Visier, doch es war out of print und die Preise bei ebay und co gingen ins Dreistellige. Als dann seitens Pegasus der Reprint angekündigt war und Brettspielversand einen Release im Januar angab, war ich hellauf begeistert und habe direkt vorbestellt. Leider hat es bis Ende Februar gedauert bis Pegasus dann die Auslieferung tätigte (hat wohl auch was mit der Nürnberger Messer zu tun gehabt). Naja wie auch immer, es war endlich da und die Lieferung zu mir ging innerhalb eines Werktages.

Inhalt:
Jeder Spieler besitzt ein eigenes Tableau auf dem er seine Gebetspunkte (Währung im Spiel) tracken kann und seine Aktionen festlegen muss indem er Marker platziert. Jeder spielt eine Art Ägyptischen Kriegsgott, der mit seinen Armeen verschiedene Tempel erobern und halten will und dabei Schlachten schlagen muss, sehr viele Schlachten :). Das Spiel ist nicht für Antikriegsspieler, aber ich gehe davon aus, dass wenn jemand diese Rezension liest, er nicht zu dieser Sorte gehört.

Ziel:
Jeder Spieler versucht 8 oder 10 Siegpunkte (je nachdem wie man es Anfangs festlegt) zu ergattern. Dieser erlangt er durch gewonnene Schlachten (als Angreifer) oder durch bereits erwähnte Tempel. Bei ungeraden Spielgerzahlen wie 3 oder 5 Spielern, gibt es zusätzlich das Heiligtum. Dieses erlaubt einem seine Krieger den Göttern zu opfern um Siegpunkte zu erhalten. Da die meißten Siegpunkte durch gewonnene Schlachten über den Tisch gehen, zwingt das Spiel einen, diese zu provozieren bzw sich direkt ins Getümmel zu werfen. Ein defensives Verhalten wird kaum belohnt (außer vielleicht beim halten eines Tempels).

Phasen:
Das Spiel verläuft über eine Tagphase (Aktionsphase) und eine Nachtphase (Einkommensphase) ab. Das Einkommen kann durch Kauf von entsprechenden Fähigkeitsplättchen (zu denen ich später zu sprechen komme) positiv beeinflusst werden.

Kampf:
Die Kämpfe sind meiner Meinung nach sehr schön abzuhandeln. Jeder Spieler legt eine seiner Kampfkarten (jeder Spieler hat die Selben) und kann zusätzlich noch Götter-Interventionskarten spielen, fall diese für den Kampf ausgelegt sind. Dann werden die Truppenstärken verglichen und der mit der höheren Kampstärke gewinnt. Doch danach werden die Schadens- und Schildpunkte verglichen und es kann sehr gut passieren, dass man den Kampf verliert, doch mehr Schaden austeilt als der Gegenspieler mit seinen Schildpunkten verteidigen kann. Somit kann es vorkommen, dass am Ende der Verlierer der Schlacht Überlebende auf dem Feld hat und der Gewinner all seine Truppen anhand des verteilten Schadens verliert. Somit bekommt der sogenannte Gewinner des Kampfes, keinen Siegpunkt. Also ein Verlierer ist nicht immer gleich ein Verlierer :).

Bewegung:
Naja bis dahin, auch wenn das Kampfsystem mega gut ist, hört sich das ja eigentlich nach einem 0/8/15 Kriegsspiel an, doch da irrt man sich gewaltig, denn der Bewegungsradius reicht von ein Schritt nach dem anderen die Felder vorrücken, bis hin zum Teleportieren zu einem Obelisken-Feld. Ja, richtig gehört teleportieren. Hört sich erstmal total an den Haaren herbeigezogen an, aber passt meiner Meinung nach thematisch perfekt rein. Denn teleportieren kann man sich (im Normalfall, wenn man keine entsprechende Götter-Interventionskarte besitzt) nur von seiner Heimatstadt, auf der seine Pyramiden stehen zu bestimmten Orten auf der Karte, wo Obelisken (Türme) platziert sind. Zu den Pyramiden komm ich noch zu sprechen. Dorthin teleportiert können direkte Konfrontationen entstehen, denn jeder Tempel besitzt unter anderem diese Obelisken. Das bedeutet, die Pyramiden geben einem die Fähigkeit sich zu teleportieren. Natürlich auch die Pyramiden anderer Mitspieler, denn man kann die Städte dieser belagern. Warum man dies tun sollte erkläre ich nun.

Pyramiden/Fähigkeiten und Monster:
Die bereits erwähnten Pyramiden sind nicht nur sehr schön anzusehen, sondern erfüllen (zusätzlich zum teleportieren) eine wichtige Rolle im Spiel. Denn die Pyramiden können aufgelevelt werden, von Level 1-4. Zusätzlich besitzen sie verschiedene Farben, Rot, Blau und Weiß. Der Level und die Farbe, der Pyramide entscheidet darüber, welche Fähigkeits-Plättchen man aus der Auslage kaufen darf. Die Fähigkeitsplättchen gibt es auch in den drei besagten Farben. Die Farben geben die unter anderem die strategische Einstellung der Plättchen an, manche sind besser für den Angriff, andere geben einem defensivere Eigenschaften. Diese Eigenschaften können unter anderem durch Monster beeinflusst werden. Man kann seinen Armeen zusätzliche Verstärkung durch Monster hinzufügen. Diese haben einen dauerhaften Effekt (Bewegung, Schaden, Schild, Kampfstärke usw). Um an manche Plättchen ran zu kommen, hat man manchmal nicht das entsprechende Level der Pyramide, doch der Gegenspieler hat diese. Dann stürmt man eben seine Stadt, belagert diese und kauft sich das gewünschte Plättchen mit seiner Pyramide, einfach genial :). Die Fähigkeitskarten kosten ihrem Level entsprechend und müssen durch Gebetspunkte bezahlt werden. Das schöne ist, kein Spieler darf das selbe Plättchen zweimal besitzen. Kein Plättchen ist gefühlt übermächtig, jedes ist seinen Kosten entsprechend sehr gut balanciert.

Fazit:
Kemet könnte man als eine Art Vorreiter zu Spielen wie Blood Rage bezeichnen. Der Mechanismus der Gebetspunkte ist der gleiche wie die Wutpunkte in BR. Es stellt die Spielewährung da. Die Ähnlichkeit erkennt man auch an den Kämpfen, die auch mit Karten abgewickelt werden. Die Fähigkeitspättchen stellen dauerhafte Verbesserungen da und die kaufbaren Monster erinnern natürlich auch an BR. Ich besitze beide Spiele, BR besitze ich schon länger und das Spiel ist ein Dauerbrenner in meiner Gruppe. Deshalb war Kemet für mich ein Must Have. Es ist BR so ähnlich aber durch seine Art und Weise so eigenständig, dass ich es jedem BR-Begeisterten (wie mich) ausnahmslos empfehlen kann. Es ist eine wahre Bereicherung für meine Sammlung und das Warten hat sich gelohnt! Ich freue mich sehr auf die nächste Runde :)
5 von 5

07.03.2018

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