Keltis (inkl. Erweiterung)

ArtikelNr.: 03-0068

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Spiel des Jahres 2008


Für die Pfade des Lebens gilt die alte keltische Weisheit: Jeder Mensch beginnt im Negativen, aber mit jedem Schritt voran gelangt er ins Positive.
Mit passenden Karten schicken Sie Ihre Spielfiguren auf die verschiedenen Steinpfade. Je weiter Ihre Figuren kommen, desto mehr Punkte bringen sie am Ende ein. Jedes Mal müssen Sie entscheiden, eine Kartenreihe fortzuführen, eine neue zu beginnen oder einfach eine Karte abzuwerfen. Doch Karten, die Sie abwerfen, können Ihre Mitspieler nutzen. Und sobald fünf Figuren im Ziel sind, endet das Spiel. Daher müssen Sie stets abwägen, ob Sie noch eine neue Figur auf den Weg bringen. Denn, wenn Sie nicht weit genug kommen, kassieren Sie Minuspunkte.
Die Regeln sind so einfach, dass Sie sofort losspielen können. Dabei bleibt das Spiel spannend bis zum Schluss.

Der Spielplan für die Erweiterung bietet mit seinen zahlreichen Verzweigungen raffinierte neue Herausforderungen.



Spielmaterial:

    110 Spielkarten
    47 Wegeplättchen
    25 Wegekärtchen
    20 Spielfiguren
    4 Kleeblätter in Spielerfarben
    4 Wertungssteine
    2 Spielanleitungen
    1 zweiteiliger Spielplan
Merkmal:

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Ein kuzweiliges, leicht zugängliches und charmantes Spiel!!
In Keltis, dem Spiel des Jahres 2008, von dem kreativen und erfolgreichen Spieleautor Reiner Knizia, versuchen 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren ihre Spielfiguren über verschieden farbige und mit verschiedenen (keltischen) Symbolen versehenen Steinpfade zu ziehen, um am Schluß die meisten (Weisheits-)Punkte zu erzielen.
Die Spielregeln sind so einfach, wie schnell erlernt, die Anleitung übersichtlich und alles wesentliche leicht verständlich wiedergebend, so dass zügigst mit dem Spiel begonnen werden kann.

Ganz grob erklärt:
Eine Spielfigur darf dann einen Schritt auf einem der neun Felder langen Steinpfade vorangezogen werden, wenn der Spieler eine farblich passende Spielkarte, die eine Zahl zwischen 0 und 10 abgebildet hat, ausspielt und mit dieser dann wiederum eine Kartenreihe vor sich auslegt.
Wer also eine Karte mit einer blauen Zahl auslegt, darf nur auf der blauen Pfadreihe ein Feld weiter fahren.
Dabei muss der Spieler spätestens ab der zweiten ausgespielten Karte  entscheiden, ob er eine auf-, oder absteigende  Kartenreihe bilden möchte. Wird im ersten Zug zum Beispiel eine gelbe 8, und danach eine gelbe 6 angelegt, bedeutet es alle zukünftig angelegten Karten der ausliegenden, gelben Kartenreihe, müssen kleiner oder gleich 6 sein.
Nach dem Ausspielen einer Handkarte, wird eine neue Karte auf die Hand nachgezogen und der nächste Spieler ist dran.
Sollte keine passende Handkarte in einer Reihe  ausspielbar sein, muss der Spieler eine Karte abwerfen, bevor er eine neue Karte ziehen  darf.
In diesem Fall darf aber keine Figur über einen Steinpfad gezogen werden.

Die richtig dicken Siegpunkte winken dabei natürlich erst dann, je weiter eine Spielfigur auf einem Pfad gezogen werden konnte, ausserdem gibt es eine Spielfigur, die die doppelte Punkteanzahl kassieren darf.
Eine Partie Keltis endet sofort, wenn sich insgesamt fünf Spielfiguren der Spieler im letzten, dunkelgrün markierten Drittel der Steinpfade, dem Zielbereich, befinden, oder wenn die letzte Karte vom verdeckten Nachziehstapel gezogen wurde.

Fazit:
Das wichtigste vorweg:
Trotz, oder genau wegen (!?!), des Glücksfaktors, die passenden Karten nachzuziehen, macht es echt Spaß Keltis zu spielen!!
Auch wenn man zu Beginn denkt, man habe eher schlechte Karten auf der Hand, so kann sich das Ganze durch das Nachziehen passender Karten ganz schnell ändern.
Das Spiel hat seine Stärken meiner Meinung nach unter anderem darin, dass es leicht zugänglich ist und nicht zu verkopft gespielt werden kann.
Ich empfinde es als echte Bereicherung in der Spielesammlung und es kommt auch nach längeren Spielpausen ohne große Einarbeitungszeit immer wieder gerne auf den Tisch!!

Wenn man nicht in der Stimmung ist, seinen Kopf in einem Stategie-Klopper zu zermartern, im Feierabend, in einer Spielsession als Kennenlern-, Einstiegs-, Endspiel oder zur Auflockerung zwischendurch, ist Keltis ideal.

Es bietet durch die einfachen Mechaniken  auch Neulingen die Chance, in Kürze auf Augenhöhe gegen Keltiskenner wettzueifern, quasi aus dem Stand, ab der ersten Partie, mit den gleichen Siegchancen.

Der Autor hat einige, vom Spieler zu treffenden Entscheidungen, eingebaut, die es einem erlauben, Taktiken anzuwenden:
In welcher Farbe habe ich die vielversprechendste, passendste Zahlenreihe, nützt die von mir abgeworfene Karte dem Gegner etwas, wann fahre ich in welcher Reihe los, um Belohnungen einzukassieren, bzw. den Mitspielern wegzuschnappen, aber eventuell mit dem Risiko verbunden, des Fahrens willens  zu große Lücken, in meinen Zahlenreihen zu haben, mit dem Risiko, dass vorzeitig der Saft ausgeht, weil es in der Farbe dann keine adäquaten, anlegbaren Zahlenkarten mehr gibt, lohnt es sich auf dem Startfeld  stehenzubleiben und erst gar nicht loszufahren, weil das Startfeld am Spielende null Punkte zählt, die ersten Felder der Steinpfade aber Minuswerte generieren, etc.?
Es ist faszinierend, mit welch simplem Mechanismus, auf-, oder absteigende Kartenreihe zu bilden, Keltis so viel Spaß bringen kann.
In dieser Version des Spiels ist als toller Bonus noch eine  Spielerweiterung mit anderem Steinpfadnetz und teils veränderten Regeln enthalten, die eine spaßige Abwechslung bietet und das Spiel nochmal aufwertet.
5 von 5

26.10.2020
Man merkt das Alter
Keltis merkt man sein Alter m.E. an, heute gibt es recht wenige Spiele, die so aufgebaut sind. Das Spiel bietet wenig Hui, weder in der Spielmechanik noch in der Aufmachung. Zwar sind die Steinspielsteine ganz nett, aber insgesamt ist das Spielfeld doch recht trist. Das war 2008 vielleicht noch ok, ist aber heute nicht mehr üblich.

Nehmen wir aber die Optik weg, haben wir es mit einem soliden Spiel zu tun, das funktioniert, aber eben kein Feuerwerk abbrennt. Wann legt Karten in Reihen an, um seine Steine vorwärts zu bewegen und auf fünf unabhängigen Leisten möglichst weit nach oben zu laufen, um so Punkte zu erzielen.
Karten werden nach Farben sortiert ausgelegt, wobei man sie entweder in absteigender oder aufsteigender Reihenfolge legen muss. Nachdem man eine Karte ausgelegt hat, bewegt man den Stein auf dem entsprechenden Pfad vorwärts. Sollte man in diesem Pfad bereits am Ende der Reihe angelangt sein, funktioniert jede weitere Karte als Joker und berechtigt den Spieler, frei zu wählen, welchen Stein er stattdessen bewegt.
Sollte das Ausspielen einer Karte nicht möglich sein, da keine an eine vorhandene Reihe passt, oder nicht gewollt sein, wird die Karte abgeworfen (Ablagestapel sind nach Farben sortiert), seinen Stein darf er nicht bewegen.

In jedem Fall zieht der Spieler vom Nachziehstapel oder einem der Ablagestapel eine Karte auf, um so wieder 8 Karten auf der Hand zu haben. Dies bietet die einzige Mini-Interaktion, da man beim Abwerfen von Karten darauf achten sollte, anderen Spielern keine guten Karten vorzulegen.

Keltis funktioniert, läuft flüssig und geht recht flott. Dennoch ist es mir zu wenig, um es öfter auf den Tisch zu bringen. Sicher ist es ein gutes Spiel für Einsteiger, die keine größeren Taktiküberlegungen anstrengen wollen, Experten oder Kenner werden hier nur kurz Freude daran haben.
2 von 5

15.04.2020
Keltis Spiel des Jahres 2008
Ob man nun mit Lost Cities auf Erkundung geht, einen Wettlauf nach Eldorado unternimmt oder wie in diesem Fall die Runen in Irland legt, bei Spielen von Reiner Knizian kann man sich auf 2 Dinge fast verlassen.
1. Erkundung fremder Orte und Kulturen am Küchentisch
2. Spiele die irgendetwas mit Zahlen zu tun haben.

Bei Keltis muss man im wesentlichen Zahlenkarten sammeln und sie geschickt ihn Reihen anlegen, um den eigenen Wertungsstein in die Gewinnzone zu bekommen. Wenn man während der Reise einen Runenstein betritt erhält man einen Bonus, wie einfach nochmal weiter laufen oder Bonussiegpunkte.

Ein Spiel des Jahres das recht einfach zu erlernen ist und auch gut mit Kindern funktioniert. Die Erweiterung Neue Wege Neue Ziele erhöht dabei den Wiederspielwert und bleibt dem eigentlichen Konzept treu.
3 von 5

13.08.2018
Ein nettes Spiel des Jahres
Keltis ist ein schönes Familienspiel, das nach ca. 20 Minuten durchgespielt ist. Man braucht Glück und Risikobereitschaft zum Gewinnen.
Für Kennerspieler ist es zu kurzweilig.
3 von 5

20.09.2017

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