ArtikelNr.: 11-0122

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Das Spiel um Macht, Geld, Intrigen und Revolution


Junta ist ein Spiel um Macht, Geld, Intrigen und Revolution in einer fiktiven Bananenrepublik. Und es ist alles andere als nett: Die Spieler lügen, betrügen, unterschlagen und töten die Mitglieder der anderen Familien, um die Millionen Pesos der Entwicklungshilfegelder auf das eigene Bankkonto zu leiten - das sich natürlich in der Schweiz befindet.


    Macht!

    Hast du genügend Einfluss und auch die nötigen Pesos, um der neue Präsident der Republica de las Bananas zu werden?


    Geld!

    Pesos für Bestechungen, Pesos für Attentate. Woher nur bekommt man diese wunderbaren Scheinchen? Mit den Monarchisten an deiner Seite kann bestimmt etwas arrangiert werden...


    Intrige!

    Gib ein wenig Geld für ein Attentat aus, um viel Geld zu erbeuten - du musst nur richtig raten, wo sich die anderen Mitglieder des Parlaments verstecken!


    Revolution!

    Deine Attentate waren vielleicht nicht von Erfolg gekrönt, aber fehlgeleitete Studenten vor dem Parlament haben dich davon überzeugt, dass das aktuelle Regime entfernt werden muss. Mach dich auf, die Republica de las Bananas durch einen Umsturz von ihren korrupten Führern zu befreien. Doch werden die Rebellen dich zu ihrem neuen Präsidenten machen, oder trittst du im Morgengrauen dem Erschießungskommando gegenüber?




Spielmaterial:

    114 Spielkarten
    97 Spielmarken
    96 Geldscheine
    6 Würfel
    1 Banane aus Pappe
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
    1 Standfuß
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

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Beim Geld hört die Freundschaft auf
In Junta geht es darum, als Teil der Regierung einer Bananenrepublik möglichst viel Geld (Entwicklungshilfe) auf sein Schweizer Bankkonto zu überweisen. Es gibt verschiedene Ämter mit verschiedenen, vor Allem militärischen Eigenschaften. Jeder Spieler bekleidet eines dieser Ämter. Wer welches Amt bekommt, bestimmt der (gewählte) Präsident. Dieser zieht jede Runde 8 Geldscheine (1 bis 3 Mio. Pesos) und sagt, wieviel Geld jedes Ministerium diese Runde erhält (Haushalts-Vorschlag). Wenn der Geldstapel aufgebraucht ist, endet das Spiel und es gewinnt derjenige, mit dem meisten Geld auf seinem Konto.
Über den Haushalt und Neuwahlen wird mittels Stimm- und Einflusskarten entschieden. In der Attentatsphase darf jeder reihum Attentatskarten auf Spieler spielen. Der Innenminister, die rechte Hand des Präsidenten, kann ein gratis Attentat spielen. Gelingt das Attentat, erbeutet man das Bargeld und kann es unter Umständen direkt auf sein Konto bringen. Wird ein Haushalt abgelehnt oder gelingt ein Attentat, dann gibt es einen Putschvorwand und es darf in der letzten Phase einer Runde ein Putsch gestartet werden. Schlagen sich ein paar unzufriedene Minister auf die Seite des Putschisten, dann kommt es meistens zu einem spannenden Kampf über 6 Runden auf der militärischen Karte. Gewinnt der alte Präsident, lässt er einen Putschisten (der sich nicht evtl. ins Exil retten konnte) erschießen. Gewinnen die Putschisten, wählen sie unter sich einen neuen Präsidenten, welcher dann irgendeinen Spieler (auch einen Putschisten) um die Ecke bringen darf. Auch hier geht das Bargeld an den Präsidenten.

Das Spiel besteht also quasi aus zwei Spielen, dem politischen, in dem es um Einschleimen beim Präsidenten, Drohungen, geheime Absprachen, Versprechungen, Intrigen und Bluffen geht; und dem militärischen Teil, bei dem man auf der Karte 3 von 5 Gebäuden mit Einheiten besetzen muss. Der Kampf geschieht durch Würfel und das Ausspielen von Karten. Auch im Kampf besteht bis zu letzt die Gefahr, dass ein treuer Minister die Seite wechselt, denn die Versprechungen der Putschisten werden immer größer, je näher ihre Niederlage rückt.

Dieses Spiel ist nicht für Jedermann. Wer sich daran stört, anderen in den Rücken zu fallen oder wer es nicht verträgt, dass Versprechen nicht eingehalten werden, sollte die Finger von diesem Spiel lassen. Hier muss man nicht optimieren, rechnen oder Siegpunkte generieren. Man braucht nur Dollar-Zeichen in den Augen und strapazierfähige Freundschaften am Tisch. Das Spiel ist skrupellos, aber mit Humor. Studenten verteilen Flugblätter - nix passiert. Man braucht die richtigen Mitspieler, die Reden halten, unterschwellig drohen, sich für den schlechten Haushalt entschuldigen (nächstes Jahr wirds besser, versprochen!) etc. , dann hat man mit Junta eine Menge Freunde, auch noch nach vielen vielen Partien. Mindestens zu fünft sollte man jedoch sein. Das volle Potential erschöpft sich aber erst mit 7 Spielern. Mehrer Stunden Zeit sollte man einplanen.
5 von 5

19.03.2016

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