Jerusalem

ArtikelNr.: 01-0110

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Nach der Eroberung Jerusalems im 12. Jh. ist die Stadt Schauplatz intensiver Machtkämpfe. Wer den Königspalast, das Heilige Grab und den Davidsturm unter seine Kontrolle bringt, der hat die Schlüssel zur Herrschaft über die ganze Stadt. Wer erweist sich unter diesen unbeständigen Machtverhältnissen als der fähigste Kreuzritterbaron und errichtet den höchsten Festungsturm?

Der Spielplan zeigt die in mehrere Bereiche unterteilten Machtzentren Jerusalems. Die Spieler versuchen die Kontrolle über die einzelnen Bereiche zu erlangen, indem sie ihre Spielsteine so in die Bereiche einsetzen, dass sie dort die Mehrheit haben. Der Spieler, der einen Bereich kontrolliert, erhält dafür Einkommen. Je nach Bereich sind das Geld, neue Spielsteine oder Prestigepunkte in unterschiedlichen Kombinationen. Die Prestigepunkte sind am wichtigsten: Nur durch sie bekommen die Spieler das Baumaterial, das sie benötigten um ihre Festungstürme aufzustocken! Denn bei Spielende gewinnt der Spieler mit dem höchsten Festungsturm. Spielsteine und Geld sind dagegen nur Mittel zum Zweck, deren geschickter Einsatz den Spielern die nötigen Prestigepunkte verschafft. Jerusalem wird über fünf Runden gespielt. Zu Beginn jeder Runde wird die Spielerreihenfolge versteigert. Jede Position bietet ihre eigenen Vorteile. So erhält beispielsweise der Startspieler mehr neue Spielsteine, während der letzte Spieler eine genaue Übersicht über die Mehrheitsverhältnisse hat. Dieser Ablauf wird jedoch durch Ereignisse, auf die sich die Spieler vorbereiten können, und durch die Barone aufgebrochen: Jeder Spieler verfügt über einen Baron. Mit dieser Figur sperrt er einen Bereich bis zum Ende der Runde, so dass kein Spieler mehr Spielsteine hier einsetzen kann. Allerdings muss er gleichzeitig mindestens 3 Spielsteine in den Bereich setzen. Da einmal eingesetzte Spielsteine aber nur schwer wieder versetzt werden können, will der Einsatz des Barons gut überlegt sein.

Jerusalem erfordert von den Spielern ein gutes Gefühl für Timing. Wer zu weit vorprescht leistet Basisarbeit, die den Mitspielern zu Gute kommt. Wer zu weit zurückfällt wird es schwer haben, in der kurzen Spieldauer wieder aufzuholen. Bei Jerusalem kommt es also darauf an, im doppelten Sinn mit seinen Mitspielern zu spielen.
Merkmal:

2 von 5 Sternen

Charakteristik

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08/15-Mehrheitenspiel
In Jerusalem entsenden die Spieler ihre Knappen in die verschiedenen Stadtteile Jerusalems, um von deren jeweiligen Vorteilen zu profitieren und somit den größten Turm der Stadt zu errichten.

Der Spielplan zeigt 6 Stadtbereiche, die nochmals in je 3 Bereiche geteilt sind (nur der Davidsturm ist ein einzelnes Gebiet). Jeder Spieler beginnt mit etwas Startkapital hinter seinem Sichtschirm.
Das Spiel verläuft über 5 Runden. Zu Beginn jeder Runde bieten die Spieler auf Ämterkarten, die die Zugreihenfolge festlegen, Knappen, sowie weitere Vorteile einbringen. Sobald jeder eine Amtskarte erworben hat, zieht jener Spieler mit der niedrigsten Amtszahl so viele Aktionskarten, wie Spieler teilnehmen und sucht sich eine von diesen aus. Die verbliebenen Karten gehen an jenen mit der nächsthöheren Amtszahl, dieser sucht sich dann eine aus usw., bis alle vergeben wurden.
Als nächstes setzen die Spieler ihre Knappen auf dem Spielfeld ein. Da derjenige mit der höchsten Amtszahl als letztes drankommt, kann jener am besten auf den Einsatz der anderen reagieren. Außerdem dürfen in dieser Phase Aktionskarten gespielt werden (z.B. ein zusätzlicher Knappe, das Verschieben von einem in einen anderen Bereich usw.). Jeder Spieler verfügt über eine Baronsfigur, die zusammen mit 3 Knappen eingesetzt werden muss. Dieser Baron blockiert für die laufende Runde betreffend des Hinzusetzens oder Wegnehmens von Knappen seinen Bereich.
Die Auswertungsphase ist in 4 Stufen unterteilt: Zunächst erhält der Spieler, mit der Mehrheit an Knappen im Davidsturm eine Münze und darf dann einen seiner Knappen aus diesem Bereich in einen anderen versetzen. Dann dürfen die Spieler, die jeweils die Gesamtmehrheit an Knappen in allen 3 Bereichen des Patriacharts, den 3 Bereichen des Marktes und den 3 Bereichen des Adels das jeweils zugeordnete Privileg nutzen (z.B. bis zu 4 Prestigepunkte zu je 2 Münzen erwerben). Als drittes werden die einzelnen Bereiche ausgewertet. Wer z.B. die meisten Knappen im großen Bereich des Königspalastes hat, erhält 4 Prestigepunkte, wer die Mehrheit in den beiden kleinen hält, bekommt noch je 2 Prestigepunkte (bei Gleichstand, wer die niedrigere Ämterzahl hat). Auf diese Weise erhalten die Spieler Prestige, weitere Knappen sowie Geld. Zuletzt in der Auswertungsphase werden die Prestigepunkte verwendet, um an seinem Turm zu bauen. Eine Stufe kostet soviel, wie es das Stockwerk hoch ist (also 1. Stufe einen, zweite Stufe 2 Prestigepunkte) + grundsätzlich einen weiteren. Außerdem kostet es einen zusätzlichen Punkt, wenn man als erstes ein Stockwerk höher als alle anderen errichtet. Baut man also sein drittes Turmteil kostet dies 3+1 Prestigepunkt; baut man dann sein viertes und niemand anderes hat zu dieser Zeit einen Turm jener Höhe, so kostet diese Etage 4+1+1 Prestigepunkt. Man muss soweit bauen, wie man kann, darf also kein Prestige absichtlich zurückhalten.
Am Ende der Runden 3, 4 und 5 kommt es noch zu einem Ereignis und am Ende der letzten Runde – aber vor dem Turmbau – erhalten die Spieler noch Prestigepunkte für übrige Knappen/Geld/Aktionskarten.

Grundsätzlich darf man in seinem Zug Knappen für je 3 Münzen anheuern oder je 3 Knappen für 1 Münze abmustern.

Wer nach der 5. Runde den höchsten Turm errichtet hat, gewinnt.

->Fazit: Ein typisches Mehrheitenspiel, dass sich nicht wirklich aus der Masse der bereits existierenden heraushebt. Wer anfangs möglichst viele Knappen hat, hat langfristig einen klaren Vorteil (auch, wenn die Ereignisse dies leicht abmildern). Zu zweit definitiv nicht zu empfehlen, da das Verschieben und insbesondere der Baron hier kaum zum Tragen kommen. Man sollte schon in voller Besetzung spielen und auch dann nur was für Mehrheiten-Spiele-Fans.
2 von 5

03.11.2019

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