ArtikelNr.: 11-0160

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Kennerspiel des Jahres 2014


Das Basarviertel ist eine der Hauptattraktionen von Istanbul. Im gleichnamigen Spiel wandern die Spieler als Kaufleute über den Markt und machen möglichst rentable Geschäfte. Unterstützt von ihren Gehilfen, nutzen sie verschiedene Orte im Viertel, um Aktionen auszuführen. Obwohl Waren und Geld sehr wichtig sind, haben die Kaufleute nur eins im Sinn: Rubine zu sammeln. Denn wer zuerst 5 Rubine gesammelt hat, gewinnt!
Istanbul ist ein strategischer Leckerbissen für Spieler, die auch auf dem regen Basartreiben den Überblick behalten. Die einfache Regel führt schnell ins Spielgeschehen ein. Mit der enthaltenen taktischeren Variante sowie verschiedenen Startaufstellungen bietet Istanbul aber auch erfahrenen Kaufleuten immer neue Herausforderungen.



Spielmaterial:

    32 Rubine
    30 Kupfermünzen
    26 Bonuskarten
    25 Gehilfen
    20 Warenanzeiger
    16 Moschee Plättchen
    16 Ortsplättchen
    15 Handkarren - Erweiterungen
    15 Silbermünzen
    12 Goldmünzen
    10 Nachfrage Plättchen
    7 Aufkleber
    5 Familienmitglieder
    5 Handkarren
    5 Kaufleute
    5 Übersichten
    4 Postanzeiger
    2 sechsseitige Würfel
    1 Gouverneur
    1 Schmuggler
    1 Spielanleitung
    1 Startspieler Plättchen
Merkmal:
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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Solides Kennerspiel
Istanbul vereint einen interessanten Worker-Movement-Mechanismus mit einer variablen Auslage, bleibt jedoch aufgrund von fehlenden weiteren Komponenten auf einem angenehmen Komplexitätsniveau. Mir gefällt das Konzept des Besuchens von Orten und dass man sich während des Spiels ein Wegenetz aufbauen muss. Je nachdem, wie durchdacht die Planung dieses Wegenetzes war, fällt der spielerische Erfolg besser oder schlechter aus. Sehr erfrischend ist auch der Renncharakter des Spiels, denn es ist immer noch recht ungewöhnlich, dass Spiele diejenige zum Sieger krönen, die zuerst eine bestimmte Anzahl von Punkten gesammelt hat. Dieser Charakter wird weiterhin dadurch unterstützt, dass viele der Spielaktionen günstiger sind, wenn man diese als erste durchführt (Erwerb von Rubinen, Moscheenplättchen..). Dadurch wird man dazu verleitet im ständigen Zwiespalt abzuwägen einige optimal aufeinander abgestimmte Züge machen zu wollen oder stattdessen mit nicht-optimalen Zügen früher zu günstigeren Preisen zuschlagen zu können.
Die wenigen Glücksaspekte, die das Spiel beibehält, kann ich sehr positiv bewerten. Mir gefällt das Wetten in der Teestube aufgrund des kleinen Adrenalinkicks und die Glücksaspekte gleichen Vorteile von erfahreneren Spielern zu Neulingen aus.
Istanbul eignet sich gut für Spielegruppen, die nach einer Spiel des Jahres-Kategorie ein etwas anspruchsvolleres Spiel suchen (hier Kennerspiel des Jahres 2014). Mir persönlich gefällt das Spiel auch sehr gut, ist mir jedoch auf Dauer etwas zu fade. Der Bewegungsmechanismus ist im Kern eine sehr schöne Idee, mir persönlich jedoch zu simpel umgesetzt. Da gefällt mir die Umsetzung im Spiel Yokohama (dlp) noch besser. Mich reizt es bei diesem Spiel auch nicht, die Erweiterungen auszuprobieren, da ich es so bereits sehr gut abgeschlossen finde.
3 von 5

24.06.2018
Warenhandel in gelungener Atmosphäre
In Istanbul sind die Spieler Kaufleute, die mit ihren Gehilfen Waren in ihre Handkarren laden, sie wieder verkaufen oder an Moscheen liefern, um letzten Endes Rubine dafür zu erhalten.

Das Spielfeld, bestehend aus 16 Ortskarten, wird in einem variablen Muster ausgelegt.
Die eigentlichen Spielzüge teilen sich in vier Abschnitte:
1. Bewegung: Jeder Spieler bewegt seinen Figurenstapel, bestehend aus seinem Kaufmann und mehreren Gehilfen, um bis zu zwei Felder weit. Am Zielort lässt man einen Gehilfen liegen ODER man setzt seinen Stapel auf einen bereits dort liegenden Gehilfen.
Kann oder will man dies nicht endet der Zug.
2. Befinden sich dort bereits andere Kaufleute, so müssen an jeden von ihnen zwei Lira gezahlt werden.
Kann oder will man dies nicht endet der Zug.
3. Der Spieler darf die Ortsaktion ausführen. In diesem Schritt kann z.B. der Handkarren vergrößert werden, um mehr Waren aufnehmen zu können. Es können neue Waren eingeladen werden. Man kann Geld erwirtschaften, Waren an Moscheen liefern, um Sonderfähigkeiten zu erhalten (z.B. einen 5. Gehilfen erhalten oder an bestimmten Orten zusätzliche Waren kaufrn zu können etc.) oder man liefert Waren bzw. Geld, um so Rubine zu erlangen.
Der Brunnen ist ein besonderer Ort, da man so all seine verteilten Gehilfen wieder sofort sammeln kann, ohne alle zuvor besuchten Orte noch einmal abgehen zu müssen.
4. Zuletzt kann man Begegnungen haben: Familienmitglieder anderer Spieler kann man einfangen, um 3 Lira oder eine Bonuskarte zu erhalten, durch den Gouverneur kommt man an weitere Bonuskarten kommen und durch den Schmuggler an andere Waren.

Das Spielende wird eingeleitet, sobald einer der Spieler seinen 5. (im Spiel zu zweit 6.) Rubin erworben hat.

->Fazit: Durch die einzelnen Ortskarten ist ein sehr variabler Spielaufbau möglich, wodurch die einzelnen Partien immer anders gespielt werden: Manchesmal macht man seine Waren eher zu Geld, um damit Rubine zu kaufen, ein anderes Mal erwirbt man eher Moscheeplättchen, um folgend stärkere Züge machen zu können. Insbesondere ist die gelungene Spieldynamik zu erwähnen: Je früher ich Geld oder Waren gegen Rubine tausche, umso günstiger sind diese für mich. Je früher ich Moscheeplättchen erwerbe, desto weniger Waren benötige ich in meinem Karren, um diese zu erwerben. Und in der Teestube beispielsweise kann man bis zu 12 Lira erhalten – je weniger man allerdings fordert, umso wahrscheinliche ist es, dass man diesen Betrag auch erhält. Und dazu alles in einer atmosphärischen Optik.
Einzig schade ist, dass der Besuch eines geleerten Ortes (Wagnerei für Karren und Moscheen für Moscheeplättchen), wenn ein Spieler dort bereits alles für sich erworben hat, nicht mehr lohnt. Dies kommt zwar i.d.R. erst gegen Ende des Spiels vor, hier wäre eine Alternativaktion aber sinnvoll gewesen.
Aber es ist ein variables Spiel mit funktionierender Dynamik, interessant für Vielspieler, da es vielfältig ist, aber auch für Familien, da es nicht unnötig komplex ist.
5 von 5

24.05.2018
Tolles Spiel mit Suchtfaktor
Leicht verständlich, Spielplan besteht aus mehreren Orten in Form von Karten, die unterschiedlich gelegt aufgebaut werden können, daher ist kein Spiel gleich und man muss immer wieder neu taktieren.
5 von 5

18.02.2018

Neu im Sortiment