ArtikelNr.: 25-0100

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Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Hadara - Arabisch für Kultur und Zivilistion - ist ein spannendes Sammel- und Kombinierspiel. Über 3 Epochen hinweg versucht ihr die anfangs noch bescheidene Leistung eurer kleinen Zivilisation immer weiter zu verbessern. Durch eine clevere Verteilung der Karten könnt ihr Einfluss auf eure eigenen Stärken nehmen oder versuchen, den Mitspielern dringend benötigten Nachschub vor der Nase wegzuschnappen.
Indem ihr entscheidet, welche der 4 Bereiche - Wirtschaft, Militär, Kultur und Nahrung - ihr ausbaut und vielleicht forciert, schaltet ihr immer neue Ziele frei. Soll es ein stetiger Fluss des dringend benötigten Geldes sein? Oder lieber ein starkes Militär, um die Nachbarkolonien zu beeindrucken? Eventuell ist aber auch ein Fokus auf die Kultur das Richtige, damit dein Volk glücklicher ist? Auf keinen Fall solltet ihr die Nahrung aus den Augen lassen. Wer nicht ernährt wird, kann leider auch nicht arbeiten...
Wer die Mischung der Kulturen am besten gemanagt hat, wird am Ende eines schnellen Spiels als Sieger hervorgehen.



Spielmaterial:

    167 illustrierte Spielkarten
    20 hochwertige Holzfiguren
    5 Spielertableaus
    5 Spielübersichten
    1 Punkteblock
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan mit Drehscheibe
Merkmal:

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Gelungenes Karten-Wählen
In Hadara werben die Spieler über 3 Epochen hinweg Charaktere an, um höhere Einkommen, mehr Macht und größere kulturelle Vorteile als ihre Mitspieler zu erhalten – aber diese Personen wollen auch versorgt werden.

Das zusammenzusetzende Spielbrett zeigt 5 Bereiche, auf denen die zugehörigen Karten der aktuellen Epoche als verdeckter Stapel abgelegt werden. Daneben werden die Kolonien nach steigenden Werten (aber mit verdeckter Ertragsseite) ausgelegt.
Jeder Spieler erhält ein Tableau, auf dem die Startwerte – gemäß Startkarte – für Einkommen, Militär, Kultur und Nahrung markiert werden, dazu Bonusplättchen/Siegel und Startkapital.

Die Spieler ziehen 2 Karten von jenem Bereich, deren Wappen identisch mit dem auf ihrem Tableau ist. Eine der Karten muss jeder nun offen auf den Ablageteil des zugehörigen Spielplanteils legen. Die andere darf man entweder verkaufen, wofür man eine epochenabhängige Geldmenge erhält ODER man legt sie bei sich aus, wofür man die angegebenen Kosten tragen muss (bereits ausliegende Karten reduzieren die Kosten gleichfarbiger). Anschließend verändert man die Werte auf seinem Tableau für Einkommen, Militär etc. (im Wesentlichen erhöhen gelbe Karten Einkommen, rote das Militär, blaue die Kultur und grüne Nahrung. Lila Karten bringen spezielle Vorteile).
Danach wird das Wappenrad im Uhrzeigersinn um einen Bereich weitergedreht und die Schritte werden wiederholt, bis keine verdeckten Karten der Epoche mehr ausliegen.
Nun erhalten die Spieler Einkommen gemäß ihrer Leisten, bei ausreichend starkem Militär darf eine Kolonie geplündert oder annektiert werden und für genügend Kultur meißelt man eine Büste, wodurch man eines seiner Bonusplättchen anlegen darf und sich die Werte auf seinem Tebleau weiter erhöhen.
In Phase B wählen die Spieler nun abwechselnd je eine der offen liegenden Karten (also von jenen, die in Phase A abgelegt wurden) und entscheiden sich dabei jeweils wieder für deren Verkauf oder Anwerbung.
Nachdem erneut alle Karten genommen wurden, werden die Phasen Einkommen/Militär/Büßte erneut durchgespielt, anschließend kommt jedoch noch zusätzlich eine Ernährungsphase. Sollten nicht alle Personen (Karten) versorgt werden können, müssen so viele Karten abgelegt werden, bis man alle versorgen kann. Die Tableau-Werte müssen für verlorene Karten jeweils angepasst werden.
Dann darf man noch ein silbernes/goldenes Siegel kaufen, um bei Spielende Bonuspunkte zu erhalten (je später man ein Siegel kauft, desto teurer wird es).

Anschließend werden Karten der Epoche II ausgelegt und die beiden Phasen erneut durchgespielt, danach das gleiche nochmal für Epoche III. Dann kommt es zur Schlusswertung: Es gibt Punkte für annektierte Kolonien, gemeißelte Büsten, Tableau-Reihen-Werte für silberne Siegel/Kartensets für goldene Siegel, die ausliegenden Karten bringen die aufgedruckten Punkte und je 5 Münzen sind noch einen Punkt wert.

->Fazit: Beim Lesen der Anleitung kommt einem schon 7 Wonders in den Sinn, Hadara spielt sich aber doch recht anders – und das sowohl einfach als auch spannend, funktioniert problemlos in jeder Besetzungsstärke und hat eine überschaubare Spieldauer.
4 von 5

06.04.2020
Pick-and-Pass mit Kniff
In Hadara werden Kartenhände mit Karten aus fünf verschiedenen Farben reihum weitergereicht, um eine für sich auszuwählen und eine auf einen Ablagestapel für zukünftige Runden zu legen. Die Karten werden fast ausschließlich dazu genutzt, auf vier unterschiedlichen Leisten aufzusteigen. Bestimmte Schwellwerte in diesen Leisten, erlauben es einem, Aktionen für Siegpuntke auszuführen.
Dies hört sich bisher recht trocken an und so spielt sich Hadara auch, finde ich. Vom Thema des Aufbaus einer Zivilisation kommt gar nichts herüber. Es gibt keine thematischen Aktionen und die Kartenabbildungen sind sehr generisch und haben nicht einmal Titel oder thematische Texte. Theoretisch ist es möglich, seine Karten so auszuwählen, dass man versucht, sich für die zweite Hälfte einer Runde etwas gutes zurecht zu legen. Auch wählt man immer zwei Karten aus, kann also gezielt seinen Mitspielern besonders passende Karten verwehren. In der Praxis hat sich dies aber deutlich weniger strategisch angefühlt. Man versucht auf ein, zwei Farben zu spezialisieren und im Rest nicht total schlecht dazustehen. Das Gefühl eines besonders wohlhabenden, kriegerischen oder technologiserten Volkes kommt jedoch überhaupt nicht auf. Ich fand drei der vier Farbleisten (die fünfte Farbe beinhaltet Leistenfortschritte in den anderen Farben, bzw. gelegentlich besondere Bedingungen für Siegpunkte) faktisch gleich in der Spielweise. Man versucht Schwellwerte zu übertreffen, um an Siegpunkte zu kommen. Die dritte Farbleiste bestimmt, wie viele Karten einer Farbe man ausspielen darf, ohne Strafen zahlen zu müssen.
Hadara spielt sich flott, ich wurde aber in der Spielzeit überhaupt nicht gereizt, mich in das Setting hineinzuversetzen und auch habe ich keinen Anreiz empfunden besonders viele Überlegungen in meine Kartenwahlen zu stecken. Partien werden in der Regel mit sehr geringen Punkteabständen beendet, außer jemand ignoriert eine der Farben vollständig. Das ist ein Zeichen für mich, dass es fast schon beliebig ist, wie man sich bei den einzelnen Kartenhänden entscheidet.
Für mich persönlich hatte Hadara spielerisch leider keinen Reiz, trotz der hohen Hans im Glück-Qualität.
3 von 5

02.12.2019
Sehr gutes Spiel
Hat uns auf der Spielemesse direkt gut gefallen.
4 von 5

22.04.2019

Neu im Sortiment