Ganz schön clever

ArtikelNr.: 06-0182

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Ganz schön clever wollen hier die Würfel gewählt werden. Denn geschickt eingesetzt können diese zu trickreichen Kettenzügen führen. Der gewählte Würfel muss immer im farblich passenden Bereich eingetragen werden und sorgt dann für die entsprechenden Siegpunkte. Doch sollten die Spieler nicht außer Acht lassen, welche Würfel die ungenutzt legen lassen. Denn jeder Würfel, der eine kleinere Augenzahl aufweist als der ausgewählte, muss den Mitspielern auf dem Silbertablett serviert werden...



Spielmaterial:

    6 Würfel
    4 Filzstifte
    1 Block
    1 Spielanleitung
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Tolles Spiel, das immer wieder Spaß macht
Ausnahmsweise das Fazit zuerst: „Ganz schön clever“ ist ein rundum gelungenes Spiel. Leicht zugänglich, schnell erklärt, unglaublich kurzweilig und mit hohem Wiederspielreiz.
Aber nun im Detail:
Das Spielmaterial: Das Spiel enthält 6 farbige Holzwürfel und 4 kleine Filzstifte, einen Spiel- und Wertungsblock und eine Anleitung. Die Würfel sind makellos, die kleinen Stifte ein wenig überflüssig, da sie nicht unbedingt hochwertig oder praktisch sind (aber man kann ja auch jeden anderen Stift verwenden). Der Spielblock hat relativ viele Blätter, welche echt schön und übersichtlich gestaltet sind. Auf der Rückseite sind die Wertungspläne zu finden. Falls dieser Block dennoch aufgebraucht werden sollte, kann man ihn auch problemlos nachkaufen. Die Anleitung ist sehr gut verständlich, mit vielen Bildern und nicht unnötig lang. Das einzige was mich ein wenig stört, ist das „Silbertablett“: Es ist auf dem Einleger in der Schachtel aufgedruckt und nicht entnehmbar (nimmt aber auch 2/3 der Schachtel ein). Wenn man dieses nette kleine Zusatzelement einführt, wäre ein kleines, entnehmbares 3D-Tablett ein wenig schöner und praktischer gewesen.
Das Spiel: Grundlegend geht es in „ganz schön clever“ darum, möglichst viele Punkte zu ergattern. Das geschieht durch geschicktes Kombinieren von Würfeln, sammeln von Boni und ein klein wenig Glück. Dabei helfen auch die Füchse, die ein Multiplikator für das schwächste Teilergebnis sind. Auch wenn viele bemängeln, dass sich nach einigen Partien eine bestimmte Strategie eingespielt hat (anscheinend setzen die meisten Spieler auf den Blauen Würfel), bin ich davon überzeugt, dass es sehr viele gute Strategien gäbe und man sie den Wurfergebnissen anpassen muss. Außerdem helfen an dieser Stelle die Füchse weiter, die nur Punkte bringen, wenn man keine Farbe vernachlässigt. Und da die Ergebnisse meist relativ dicht aneinander liegen, ist eine Revanche in jedem Fall gewünscht. Von mir also eine absolute Kaufempfehlung.
5 von 5

18.02.2019
Gut, aber nicht überragend!
Das Spiel ist wirklich gut und macht Spaß. Doch etwas Entscheidendes wurde anscheinend nicht bedacht: Nach einigen Runden lässt der Spielreiz nach. Warum: Die Notizzettel sind immer gleich. Es wäre besser gewesen, wenn man 6-10 verschiedene Notizzettel mit verschiedenen Punkteschwerpunkten realisiert hätte. Dann hätte man sich selbst in jeder neuen Spielrunde auf den jeweils individuellen Zettel und dessen Punkteschwerpunkte, aber auch auf die (teilweise) anderen Zettel der Mitspieler neu konzentrieren müssen. In der jetzigen Form bleibt es oft gleich und man muss seine Strategie nicht ändern.
4 von 5

13.02.2019
Holt viele Leute ab
Mit Ganz schön clever! hat Wolfgang Warsch meiner Meinung nach das beste Spiel in der kürzlich wieder entdeckten Kategorie der Roll&Write-Spiele geschaffen. In seinem Zug dürfen Spieler die sechs verfügbaren Würfel werfen und sich in bis zu drei Schritten jeweils einen geworfenen Würfel aussuchen und einsetzen. Alle Würfel mit niedrigerer Augenzahl werden aus dem Pool verfügbarer Würfel entfernt und in eine Auswahl für die Mitspieler gelegt. Diese können, nachdem der aktive Spieler alle seine Würfel gewählt hat, sich einen der zuvor ausgeschiedenen Würfel aussuchen.
Die Möglichkeiten, das Spiel anzugehen, sind vielseitig, denn es gibt fünf verschiedene Kategorien oder Spielbereiche, in denen Fortschritte angesammelt werden können. Jeder Bereich für sich wird etwas unterschiedlich gewertet, was eine angenehme Tiefe in das Spiel bringt. Würfelwürfe sind in sich selbst glückslastig, dieses Spiel hält den Glücksanteil jedoch soweit möglich sehr gering. Niedrige Augenzahlen lassen sich in vielen Kategorien trotzdem vorteilhaft einsetzen. In vielen Spielsituationen sind geringe Augenzahlen sogar gut, da man diese mit ihrer Wertigkeit dann direkt und ausschließlich den Mitspielern zur Verfügung stellen kann. Ich finde dieser Aspekt des passiven Zugs hebt Ganz schön clever! auch von vielen ähnlichen Spielen ab. Er erlaubt ein hohes Maß an Interaktion, während in anderen Roll&Writes zwar alle die selben Augenzahlen nutzen, diese aber komplett unabhängig voneinander einsetzen können.
Das Design und Spielmaterial gefällt mir persönlich sehr gut. Mit dem Spiel kann man sicher viele Leute begeistern, da es im Kern sehr ähnlich ist zu dem bekannten und einfachen Kniffel, jedoch dieses Konzept weitertreibt und immens verbessert, wobei gleichzeitig das Regelwerk nicht zu umfangreich wird.
Mir hat Ganz schön clever! sehr gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
5 von 5

20.01.2019
Ein cleveres Würfelspiel
Ganz schön clever von Wolfgang Warsch ist ein Würfelspiel, bei dem die Spieler durch geschicktes Auswählen der sechs unterschiedlichen Würfel möglichst viele Punkte erhalten. Jeder Würfel hat dabei eine andere Farbe. Neben dem weißen Jokerwürfel hat jeder andere Würfel einen anderen Mechanismus, wie die gewürfelte Augenzahl auf dem Spielplan eingetragen werden muss. Darüberhinaus können durch das Eintragen mehrerer Felder pro Farbe Boni freigeschaltet werden. Durch den aus anderen Würfelspielen bekannten Mechanismus des aktiven und passiven Spielers ist die Downtime angenehm kurz. Die Spielzeit beträgt mit knapp 20 Minuten zu dem erhöhten Suchtfaktor bei, da problemlos mehrere Runden hintereinander gespielt werden können.
Mein Fazit fällt fast durchweg positiv aus: Ein tolles Würfelspiel, das aufgrund der unterschiedlichen Eintragemechanismen und dem Freischalten von Boni zurecht auf den Kritikerlisten zum (Kenner-)Spiel des Jahres steht. Für mich ist es dennoch absolut kein Kennerspiel, sondern ein etwas gehobeners Familienspiel, da der Glücksfaktor trotz der erhöhten Taktikleistung doch zu groß ist. Als Familienspiel mit Kindern ab 8 Jahren jedoch absolut zu empfehlen. Mein einziger Kritikpunkt ist die Gestatung des Spielblattes: Das Problem an Spielen dieser Art ist eindeutig das einmalige Verwenden der Blätter. Einige Spielemacher haben daher bereits sinnvollerweise Vor- und Rückseite bedruckt, um doppelt so viele Spiele zu ermöglichen. Dies ist hier leider nicht der Fall, weil sich auf der Rückseite eine meiner Meinung nach überflüssige Gesamtpunkteberechnung befindet. Diese hätte man entweder mit auf die Vorseite packen können oder man rechnet die Punkte wie bei so vielen Spielen auch auf einem externen Schmierzettel oder im Kopf (bzw. mit Taschenrechner) aus. Somit hätte man aus nachhaltiger Sicht auch die Rückseite mit einem Spielblatt bedrucken können.
Insgesamt aber ein gelungenes Spiel - 4/5 Punkten
4 von 5

31.12.2018
Spiel des Jahres 2018!? Auf jeden Fall!
,,Ganz schön Clever ist nicht ganz leicht zu erklären. Im Grunde geht es darum die meisten Punkte zu erzielen. Jeder hat dabei eine Papiertabelle mit farblich unterschiedlichen Bereichen(orange, gelb, grün, lila und blau+weiß). Pro Runde muss jeder Spieler alle 6 Würfel werfen und sich für einen Würfel entscheiden. Diesen trägt er unter den jeweiligen Berücksichtigungen in das jeweilige Farbenfeld ein. Je mehr Felder in der jeweiligen Farbe ,,gefüllt werden, desto mehr Punkte oder mehr Fähigkeiten kann man freischalten. Dadurch lassen sich ,,Neu Würfeln oder ,,Du darfst einen weiteren Würfel eintragen-Fähigkeiten freischalten. Durch besondere Wege erlangt man Fuchsköpfe. Diese werden am Ende in ihrer Summe durch den kleinsten Punktewert von allen Farben multipliziert. Hört sich in meinem Schreibstil vermutlich alles unglaublich komplex an, an sich ist es aber in wenigen Minuten und mit dem Material vor Augen schnell erklärt.

Pro:
+ beigelegtes Material (Block,Stifte) sind funktional und ausreichend vorhanden
+ Spielmechanik ist fast perfekt und unglaublich motivierend
+ Punkteauswertung erfolgt ohne großes,unnötiges Herumgerechne
+ durch die Größe lässt es sich perfekt mit in den Urlaub mitnehmen
+ Design der Spielschachtel mit Einbuchtungen erlaubt spielen während einer Auto- oder Busfahrt
+durch teilweises Parallelspielen gibt es kaum Downtime
+1-4 Spieler möglich (Einzelspiel auch sehr unterhaltsam)

Contra:
- Holzwürfel und Schreibstifte sind okay, aber keineswegs unglaublich hochwertig

Fazit:
Viele Mehrspieler kennen vermutlich dieses Problem, wenn man bereits so viele Spiele kennt und sich nur noch im Kenner-/Expertenbereich nach Spielen umschaut. Kleinere Spiele von traditionellen Firmen wie Amigo oder Schmidt nimmt man kaum noch wahr, oder belächelt diese meist simplen Gesellschaftsspiele.
,,Ganz Schön Clever hat allein durch die Spielmechanik seine Auszeichnung mehr als verdient. Die Runden laufen schnell ab, durch die Regeln entsteht keine lange Wartezeit und generell lässt sich kaum etwas an dem Spiel aussetzen. Ja, die Stifte und die Würfel hätten etwas hochwertiger ausfallen können, aber das ist meckern auf hohem Niveau.
Ich bin mir sehr sicher, dass jeder Spieler, egal ob er hochkomplexe Brettspiele a la Civilization, oder einfache Runden mit bekannten Kartenspielen wie Wizard,etc. verbringt, mit ,,Ganz schön Clever viel Spaß erleben wird! Und spätestens beim Spielen wird er zustimmen können, weshalb dieses scheinbar unauffällige Spiel zum Spiel des Jahres gewählt wurde.
5 von 5

02.07.2018
Review-Fazit zu „Ganz schön clever“, einem raffinierten Knobelspiel.
[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 30min.
Autor: Wolfgang Warsch
Illustration/Gestaltung: Leon Schiffer
Verlag: Schmidt Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung]
dt.: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/ganz-schoen-clever-49340.html (s. Infokasten)
engl., span., tschech.: https://boardgamegeek.com/boardgame/244522/ganz-schon-clever/files

[Fazit]
„Gsc“ spielt in der gleichen Liga, wie „Qwixx“ oder „Noch mal!“ und funktioniert wunderbar für 1-4 Spieler, womit es sich durch die Solitär-Regel sogar von den beiden Erstgenannten absetzt.

Es gilt hier mit Würfelglück und geschickten Einträgen auf dem Punkteblatt die meisten Punkte zu ergattern. Dank des „Gsc“-eigenen Mechanismus‘ stehen dabei mehrere Möglichkeiten zur Wahl. Das Blatt ist in fünf Farbbereiche und einem Bonusfeld unterteilt, mit denen der Spieler kombinierend knobeln kann. Es darf (mit farbigen 6 Würfeln) insgesamt dreimal gewürfelt werden pro Zug, wobei letztlich drei Würfel für die Ablagen genutzt werden. Bei jedem Wurf entscheidet sich der Spieler in welchem Farbbereich er/sie ein Würfelergebnis einträgt bzw. ankreuzt und wirft danach die restlichen Würfel erneut, bis auf die, die im Wert niedriger waren, als der zuvor gewählte Würfel. Diese Würfel werden beiseite gelegt (auf ein „Silbertablett“) und stehen am Ende des Zugs den Mitspielern für einen Eintrag zur Verfügung.
Die Einträge müssen farblich passen, bieten aber Kombinationsmöglichkeiten, die es erlauben zugleich in anderen Farbbereichen vorwärts zu kommen. Wenn Reihen oder Spalten eines Bereiches gefüllt bzw. bestimmte Felder erreicht wurden, gibt es Boni, die der Spieler gleich nutzen kann (eben in anderen Bereichen weitere Felder markieren oder im Bonusfeld die Möglichkeit zum späteren erneuten Würfeln oder erneuten Nutzen eines Würfels).

Da alle Spieler an jedem Zug (indirekt) beteiligt sind, kommt keine Langatmigkeit auf – so denn kein Extremgrübler teilnimmmt^^ – und so spielt sich das bunte Würfelspiel i.d.R. locker-flockig von der Hand weg und bietet genug Motivation für mehrere Partien am Stück.
Die Anleitung ist übersichtlich strukturiert, liest sich aber gerade bei den Boni-Erklärungen etwas holprig, so dass man erst im Verlaufe einiger Spielrunden wirklich verinnerlicht, was diese genau zu bedeuten haben bzw. wie sie korrekt (und sinnvoll) eingesetzt werden; ansonsten sind Zugang und Ablauf angenehm. Dem Würfelglück oder -pech kann durch die diversen Eintrags-Möglichkeiten, bei entsprechender Voraussicht, gut entgegengewirkt werden und so ist „Gsc“ eben mehr ein Knobel-, denn Glücksspiel! Geeignet für ein breites Publikum an Spielinteressierten und mit recht kurzer Spielzeit deutet sich hier ein weiterer Klassiker in der Würfelszene an^^.

[Note]
5 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/244522/ganz-schon-clever
HP: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/ganz-schoen-clever-49340.html
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=25999
5 von 5

27.05.2018
mein Würfel-Favorit
Ganz schön clever ist aktuell mein Top-Würfelspiel. Mehr gespielt als Qwixx, Noch Mal und Co. Macht sehr viel Spaß, ist durchaus taktisch zu spielen und funktioniert auch bestens solo. Zunächst ist der Block verwirrend mit seinen fünf verschiedenen Bereichen zum Ankreuzen bzw. Eintragen der Zahlen. Aber nach einer Runde erkennt man, dass alles sehr logisch ist. Der aktive Spieler würfelt dreimal und nimmt jedesmal einen Würfel, den er sofort nutzt, Kleinere Zahlen sowie nach dem dritten Wurf die übrigen Würfel gehen in die Mitte für die anderen. Die dürfen dann einen davon auch nutzen. Beim Erreichen bestimmter Zwischenetappen gibt es Boni, die dann zu tollen Kettenreaktionen führen können. Tolles Spiel!
5 von 5

23.04.2018

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