Futuropia

ArtikelNr.: 79-0049

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Wir wollen doch alle weniger arbeiten. Die Roboter können doch schon fast alles. Und nur kein übertriebener Neid, es geht einfach nur um die gerechte Aufteilung der kompletten noch notwendigen Arbeit, sodass wir alle mehr Freizeit haben.

Dann haben wir Zeit für das, was wir am liebsten machen möchten: forschen, faulenzen, fechten, fliegen, f... oder auch spielen, musizieren, bauen, joggen, reisen. Wer trotzdem noch mehr arbeiten will, soll es doch tun.
Es geht um die Freiheit des Schaffens. Also lasst uns umdenken: Arbeitslosigkeit ist keine Schande, sondern das neue Ziel!

Wir sind Mitglieder eines Teams, die dieses Vorhaben umsetzen sollen. Wir versuchen, eine sich vollständig selbstversorgende Wohnanlage möglichst effizient zu gestalten, die genug Nahrung und Energie produziert, um den Menschen die größtmögliche Freiheit zu ermöglichen. Je mehr Menschen in dieser Wohnanlage nicht mehr arbeiten müssen, desto besser! Wem dies am besten gelingt, wird gewinnen und seine Wohnanlage wird Realität werden.

In Futuropia bauen wir in Wohnanlagen, die aus Wohnräumen und Generatoren bestehen. Diese Wohnanlagen müssen am Ende selbstversorgend sein, so dass alle Menschenin dieser Wohnanlage leben können. Sie bekommen genug Energie, um die Wohnräume und Roboter am Laufen zu halten, und genug Nahrung, damit sie alle satt werden. Je mehr Menschen dabei frei haben und nicht mehr an den Generatoren arbeiten müssen, desto erfolgreicher wird deine Wohnanlage.



Spielmaterial:

    259 Stanzteile
    164 Holzteile
    1 Spielanleitung
    Spielgeld
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
„FUTUROPIA“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Futuropia“, einem utopischen Aufbauspiel.


[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 12 Jahren
ca.-Spielzeit: 90min.
Autor: Friedemann Friese
Illustration: Harald Lieske
Verlag: 2F-Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/258389/futuropia/files

[Fazit]
In „Futuropia“ sind die Spieler angehalten ihre Leben gänzlich zu geniessen und nichts mehr zu arbeiten. Alles was anfällt, sollen, wenn möglich, Roboter übernehmen und so gilt es hier sein kleines Utopia immer weiter auszubauen und dabei alle nötigen Ressourcen (Nahrund und Energie) durch Roboter erwirtschaften zu lassen, während die menschlichen Bewohner in ihren so sich selbstversorgenden Wohneinheiten das Nichtstun zelebrieren.

Um dieses hehre Ziel, dass niemand mehr arbeiten muss, als Erster zu erreichen, nutzen die Spieler rundenweise ihre 5 möglichen Aktionen und schaffen so neue Generatoren zur Nahrungs- oder Energieproduktion oder neue Wohneinheiten oder gar Roboter an. Bei jeder Anschaffung (per $) wird auch zugleich produziert bzw. verbraucht, so dass genau geschaut werden muss, wann genug Reserven vorhanden sind, um sich die jeweilige Neuanschaffung auch (anhand vorhandener Ressourcen, neue Anwohner wollen essen, Roboter benötigen Strom) leisten zu können.
Dies geht so lange, bis ein Spieler 25 Bewohner sein eigen nennt oder der letzte, teure Generator gekauft wurde.

Die Regeln sind erstaunlich (2F *G*) eingängig und der Spielablauf geht smooth von der Hand^^. Das Material ist gewohnt wertig, witzig und bunt gestaltet und passt gut zum Thema. Einzige kleine Auffälligkeit: die Rückseiten der Aktionsmarker sind bei allen Spielern gleichfarbig, deren Übersichtstafeln dagegen in Spielerfarben, das hätte man genauso anpassen sollen!
Die Kredite waren in den meisten Testspielen nie nötig und daher lagen die Marker nur rum, auch wenn man, je nach gewählter Strategie, mit wehenden Geldscheinen losstürmen und aufgenommene Kredite auch mit normalen Ressourcen zurückzahlen kann, hatten diese nie so den wirklichen Anreiz, da es auch immer möglich war, ohne diese auszukommen.
Die beiden inkludierten Varianten bringen etwas mehr Pepp ins Spielgeschehen, richten sich aber auch mehr an erfahrene Futuropianer :). Die Solitär-Variante macht ebenfalls Spass und entwickelt sich als feines Taktik-Puzzle.

Besondere Ereignisse oder Aktionen gibt es leider nicht, solche hätten noch etwas mehr Abwechslung ins Spiel bringen können. So sind lediglich die anzuschaffenden Generatoren oder Wohneinheiten unterschiedlich mit Arbeitsplätzen und Produktionskapazität bzw. Siegpunkten und Verbrauch versehen. Im Zuge des regelmäßigen Austauschs der Generatoren (es werden einfach immer bessere benötigt) macht die indirekte Interaktion auch einen Wettstreit um die ausliegenden Plättchen aus, ansonsten kann man „vor sich hin entwickeln“.
Durch die rundenweise Subventionsmöglichkeit kommt man mit etwas Planung selten in Geldnöten, daher strebt man sehr bald nach den Varianten, um das Spiel fordernder zu erleben.
Ansonsten ist „Futuropia“ ein feines, spassiges und schnelles Spiel, das gerne immer wieder mal auf den Tisch kommt und mit der Motivation lockt, die eigene utopische Kommune noch effektiver zu gestalten.

(Hinweis: Normalerweise dürfen nur insgesamt 8 Generatoren-Plättchen per Spieler ausliegen, was auch einen sehr wichtigen Grund hat, wie wir in einer Hausvariante feststellten…es gehen einfach die Roboter aus, wenn man nicht regelmässig recycelt^^!)

[Note]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/258389/futuropia
HP: n/a
Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=26920

[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=27682
5 von 5

18.02.2019

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