Exit - Die Känguru-Eskapaden

ArtikelNr.: 03-0207

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Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Ihr wolltet schon immer Teil des Asozialen Netzwerks werden? Na dann mal los! In der Berliner Eckkneipe „Bei Herta“ warten ein mäßig bekannter Kleinkünstler und ein sehr bekanntes Känguru auf euch. Sie haben eine Aufnahmeprüfung voller verrückter Rätsel vorbereitet. Klingt witzig, oder? Nur warum lacht das Känguru so diabolisch?



Spielmaterial:

    80 Karten
    5 seltsame Teile
    1 Buch
    1 Decodierscheibe
    1 verschlossenes Poster
    1 Spielanleitung
Merkmal:

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Exit mit einer Geschichte von Marc-Uwe Kling
Über die Exitserie muss ich wahrscheinlich nicht viel schreiben. Die ersten drei Teile haben bereits das Kennerspiel des Jahres eingeheimst, seitdem sind noch viele weitere in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erschienen. Auch dieser Teil ist wieder voller Rätsel, die alle wirklich innovativ und gut durchdacht erscheinen. Das Schwierigkeitsniveau ist dabei relativ hoch, das Label „Fortgeschrittene“ ist hier also definitiv korrekt gewählt. Alle Rätsel funktionieren gut und bei keinem haben wir gedacht, dass das Spiel wichtige Informationen nicht zur Verfügung gestellt hat. Uns sind auch keine Fehler aufgefallen. Das Material ist durchweg stimmig, das Rätselrad funktioniert gut, im Rätselheft sind schöne Illustrationen enthalten und auch die besonderen Teile erfüllen ihren Zweck gut. Durch diesen Teil zieht sich anders als in bisherigen eine Geschichte, geschrieben vom Känguru-Autor Kling. Diese Geschichten hatten schon immer einen spezielleren Humor, so ist es auch in diesem Spiel der Fall. Mir hat die Geschichte nicht gefallen, aber das ist persönlicher Geschmack. Was ich aber definitiv negativ anmerken möchte, ist dass man jeweils nach ein bis zwei Rätseln ungefähr zwei Seiten Story lesen muss. Dies hat mich gefühlt vom Spielerlebnis abgelenkt. Der Inhalt der Geschichten war entweder gar nicht oder nur minimal relevant für die Rätsel. Eine gute Idee des Verlags über diese Marke eventuell mehr neue Spieler ins Boot zu holen, für Fans der Reihe ist dies aber durch eine geringere Anzahl Rätsel auf Kosten der Geschichte aber eher ein schwächerer Teil. Nichtsdestotrotz würde ich diesen Teil der Reihe empfehlen, ich würde zuvor aber lieber jeden anderen Teil spielen. Für Fans des Kängurus ist es aber sicher ein top Erlebnis.
3 von 5

01.08.2020
Kosmos Exit mit dem Känguruh
Ich denke, die Exit-Serie von Kosmos muss man nicht mehr näher erklären, mittlerweile sind über 20 Teile der Serie erschienen, die ersten drei Teile wurden zum Kennerspiel des Jahres 2017 ausgezeichnet und zum Spielprinzip findet man schon genügend Informationen im Internet.

Dieses Exit macht aber einen neuen Schritt, es die Känguruh-Lizenz von Marc-Uwe Kling, wer die Bücher gelesen hat, weiß dass es lustig hergehen wird. Das Känguruh ist ein schnapspralinensüchtiger Kommunist, der sich mit dem Kleinkünstler Marc-Uwe eine WG teilt. Hier empfiehlt sich auch wirklich die Kosmos Erklär-App, da M-U Kling die Texte in gewohnt lustiger Manier vorträgt.

Die Rätsel sind wieder auf gewohnt gutem Niveau, die Spielmechanik orientiert sich an den Einsteiger-Teilen der Kosmos-Serie, was in diesem Fall aber Story-bedingt ist. Man darf erst weiterblättern, wenn man einen Teil der Geschichte gelöst hat. Macht ja auch Sinn, da dieses Exit stark von den erzählenden Elementen lebt.

Damit nähert sich dieses Exit den Exit-Spielen anderer Verlage wie z.B. Space Cowboys (Unlock) oder Abakus (Deckscape) an, die auch wesentlich mehr Story haben, als die bisherigen Exit-Teile (Der Teil mit dem Mord im Zug war hier eine Ausnahme).

Negativ ist wiederum, dass man das Spiel zerstören muss und nicht an Freunde weitergeben kann. Das ist schade und macht enorm viel Müll. Vor allem, weil in jedem Teil auch 30(?) oder mehr Hinweiskarten sind, von denen man aber vlt. nur eine oder zwei benötigt. Das haben andere Hersteller schon eleganter mit Apps gelöst. Unverständlich, denn Kosmos hat ja schon eine Erklärapp, die bei Adventure-Tales ja auch schon super in diese Richtung genutzt wird.
4 von 5

11.07.2019

Neu im Sortiment