Escape Room

ArtikelNr.: 107-0025

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Das Spiel zum Trend! Erlebt gemeinsam im eigenen Wohnzimmer die Atmosphäre eines Escape Rooms.
Bei diesem herausfordernden Spiel versucht ihr miteinander Rätsel zu lösen und versteckte Hinweise zu finden. Es ist ein Rennen gegen die Zeit; in nur 60 Minuten müsst ihr alle Aufgaben meistern! Euer Spielleiter - der Chrono Decoder - zählt dabei die Minuten erbarmungslos runter, durch Hintergrundgeräusche intensiviert er die Atmosphäre und gibt manchmal auch wertvolle Hinweise.
Bei diesem Spiel gewinnt oder verliert ihr zusammen. Jeder Spieler muss sein Bestes tun, um das gemeinsame Ziel zu erreichen - doch nur mit Teamwork könnt ihr es schaffen. Wer selbst noch nie einen Escape Room absolviert hat, wird feststellen, wie schnell eine Stunde voller Adrenalin vergehen kann...

Bist du bereit für die ultimative Herausforderung?


Chrono Decoder

Der Chrono Decoder ist der Spielleiter für eure Escape Room Abenteuer. Gnadenlos zählt er von einer Stunde runter! Sobald der Startknopf gedrückt wird, beginnt der Countdown - die Zeit ist euer größter Feind. Die Geräusche, die der Chrono Decoder von sich gibt, werden mit der Zeit intensiver und setzen euch so nur noch mehr unter Druck.

Steckt die richtigen Schlüssel in den Chrono Decoder, um die gesuchten Codes einzugeben. Ist der Code falsch, so verliert ihr eine Minute, doch wenn der Code richtig ist, dürft ihr zum nächsten Teil des Abenteuers voranschreiten. Erst wenn ihr den dritten Code richtig eingegeben habt, wird das Ticken aufhören. Nur so könnt ihr den Timer stoppen!

Der Chrono Decoder gibt immer wieder im Abstand von einigen Minuten durch ein akustisches Signal Hinweise, um euch zu helfen. Nur er kennt die richtigen Codes - findet ihr sie auch?


Escape Room bietet 4 spannende Abenteuer:

Prison Break (Schwierigkeitsgrad 2/5)

Der Wasserhahn tropft. Die Langeweile treibt euch in den Wahnsinn. Doch als Gerüchte laut werden, ein Mithäftling würde sienen Ausbruch planen, wird euch klar, das auch ihr die Gelegenheit ergreifen müsst. Plötzlich ergibt sich eure Chance zur Flucht. Doch die Wächter kommen bald wieder. Entkommt ihr vorher oder werden sie euch schnappen?


Virus (Schwierigkeitsgrad 2/5)

Im SpectroLab wird an einem streng geheimen Projekt gearbeitet. Die Labortests zu einer hochgefährlichen Substanz laufen. Ein Atemzug der giftigen Dämpfe reicht, um in einer Stunde zu sterben. Als ihr eure Kollegin ohnmächtig am Boden findet, wird euch bewusst, dass ihr schnell ein Gegenmittel finden müsst, um euch alle zu retten.


Nuclear Countdown (Schwierigkeitsgrad 3/5)

Plötzlich bricht im Polzeirevier Panik aus - Bombenalarm. Eine anonyme Drohung spricht von einer versteckten Bombe. Findet und entschärft sie innerhalb einer Stunde, um eine Katastrophe zu verhindern. Der Countdown läuft!


Temple of the Aztec (Schwierigkeitsgrad 4/5)

Ihr könnt es spüren - der lange verschollene Aztekenschatz ist nah. Doch als ihr den Tempel betretet und sich die Tür hinter euch verschließt, wird euch bewusst, warum kein anderer Abenteurer lebend aus diesem Tempel entkommen konnte. Findet den Edelstein und entkommt oder bleibt für immer gefangen.



Spielmaterial:

    32 Hinweiskarten
    16 Schlüssel
    4 verschiedene Abenteuer
    1 Chrono Decoder
    1 Hinweisdecoder
    1 Spielanleitung
Merkmal:
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3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Angenehme Abwechslung vom 08/15 Escape-Spielen
Escape-Spiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer: die Exit-Spielreihe, Deckscape , die Sherlock-Reihe , Escape-Puzzles und so weiter... Dabei stehen sich die meisten Spiele in nichts nach und bieten ähnlich unterhaltsame Spielerfahrungen. Und gerade hier ist es wichtig neue Mechaniken oder Themen zu bedienen - um aus dieser Masse hervorzustechen.
Dies schafft Escape Room meiner Meinung nach mit einem interessanten Kniff: es gibt den SpielerInnen einen Decoder samt Schlüsseln. Auf dem Decoder gibt es mehrere Dechriefiermöglichkeiten und die Schlüssel weisen neben unterschiedlichen Schlüsselbärte Zahlen, Formen, Symbole und so weiter auf. Die vier vorhandenen Missionen verweisen immer wieder auf den Decoder und fordern von den SpielerInnen das Einstecken von insgesamt vier Schlüsseln. Bei korrekter Anwendung geht es in dem Rätselheft weiter, bei falscher gibt es einen Warnton und es wird Zeit abgezogen - eine interessante Mechanik. Zusätzlich gibt es noch Hilfe-Karten, die man ab gewissen Zeitpunkten einsehen kann.
Die Settings der Missionen reichen dabei von Labor, Urwald, Gefängnisausbruch und einem bombenlegenden Terroristen. Zusätzlich zu dem Chrono Decoder geben die Umschläge der verschiedenen Missionen den SpielerInnen weiteres Spielmaterial in die Hand. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei unterschiedlich gehalten und so gut wie alle Rätsel lassen sich mit etwas Grübeln und Austesten lösen.
Ganz selten gibt es leichte Schwierigkeiten um auf den Lösungsweg zu kommen, doch das trat bei allen Missionen nur an zwei kleineren Stellen auf.

Pro:
+Chrono-Decoder als Dechifriermöglichkeit und Timer gibt ein Interaktives
+ alle vier Missionen sind jeweils abendfüllend
+ unterschiedliche Schwierigkeitsgrade
+ Material der Missionen auf hohem Niveau
+ kreative Lösungswege
+ Spielmaterial muss nicht zerstört werden

Contra:
- bei einigen scheint der Decoder nicht richtig zu funktionieren
- Timer lässt sich nicht pausieren
- ganz selten kleinere Schwierigkeiten beim Lösungsweg
- Hilfekarten sind nicht immer hilfreich

Fazit:
Escape Room bietet mehrere kreative Ideen und Spielmaterialien die es von anderen Escape-Spielen abheben lässt. Der Decoder fügt sich gut in die Missionen ein und ist ein Gegenstand, den ich eigentlich nicht mehr bei dieser Art von Spielen missen möchte (wenn er so funktioniert wie er sollte). Die Tatsache dass ich das Spielmaterial NICHT zerstören muss, macht die ganze Sache noch attraktiver.
Bei den vier beiliegenden Szenarien ist bezogen auf Thema und Schwierigkeitsgrad für jeden Spielertypen etwas dabei. Dementsprechend kann ich Escape Room jedem empfehlen der nach dem Spielen der günstigen Escape-Boxen Lust auf mehr haben. Denn im direkten Vergleich ist allein das Material wertiger und die Rätsel auf einem ähnlich unterhaltsamen Niveau. Und einmal gekauft, kann man mit dem Decocer auch für erschwingliche Preise die unterschiedlichen Erweiterungen kaufen.
4 von 5

04.08.2020
Gute Ideen, mittelwertige Ausarbeitung
Die Ansätze des Spiels sind sehr gut: Ein Decoder, in den man verschiedene Schlüssel stecken muss. Die Hinweise erhält man in den Rätseln. Auch die Zeit hat man durch den Decoder gut im Blick und man bekommt Zeichen, wann man zusätzlich Tipps hinzuziehen darf.
Also sehr gute Ansätze. Aaaaber:

Der Decoder ist unglaublich laut und nervig. Kurze Pausen (zum Beispiel um auf die Toilette zu gehen oder Ähnliches) sind nicht möglich. Die Rätsel selbst sind in der Zeit nur in größeren Gruppen machbar, da man sich aufteilen sollte. Manche Räume sind (wenn auch nur knapp) in der Zeit somit machbar gewesen, ein Teil der Aufgaben war aber sehr aus der Luft gegriffen, sodass auch die Tipps nicht mehr halfen.

Die Materialien an sich sind gut und abwechslungsreich und müssen großteils nicht komplett zerstört werden.

Aufgrund der guten Ideen aber der schwerwiegenden Kontrapunkte, die den Spielspaß deutlich mindern, würde ich 3,5 Sterne geben, mit beiden Augen zugedrückt 4.
4 von 5

17.12.2018
Typfrage
Ich sehe das Spiel nicht so negativ wie die Mehrheit hier. Das Hauptproblem liegt leider beim Decoder, der nicht sehr zuverlässig funktioniert. Das Schwierige ist, dass man ihn vorab schlecht testen kann. D.h. man ist mitten im ersten Rätsel und erkennt es erst dann, wenn überhaupt, denn es könnte ja sein, dass man selbst einen Fehler gemacht hat. Hier wäre es gut, wenn der Verlag eine Testcodereihe zur Verfügung stellen würde, die man vorab ausprobieren könnte. Jeder Raum besteht quasi aus drei Stufen, in denen man vierstellige Codes knacken muss. Auch unser Decoder war defekt, was das Spielen des ersten Raums leider sehr negativ beeinflusst hat.

Noris hat komplikationslos ein Austauschgerät geschickt, das dann einwandfrei funktioniert hat. Aber leider kommen diese Probleme häufig vor. Ohne einen Testcode, fällt mir nur die Variante ein: Eventuell kann man jemand vorher bitten, der nicht mitspielen wird, die Online-Lösung eines Falls aufzurufen (dafür braucht man den jeweiligen Fall) und alle drei Codes auszuprobieren, nur dann hat man Gewissheit. Unser erster Decoder zeigte den Countdown richtig an und gab auch eine Fehlermeldung aus bei falschen Codes, aber eben auch bei richtigen, was wir erst mittendrin realisieren konnten.

So viel zum Einsteig. Die Rätsel sind schwer und die Lösungen nicht immer direkt naheliegend - sonst wäre es aber auch zu einfach und keine Herausforderung. Aber auch die Dinge, bei denen wir uns schwer getan haben, waren nachdem uns ein Licht aufgegangen war oder dem Lesen der Hilfekarten/Komplettlösung nachvollziehbar. Man braucht eben oft Geduld und die richtige Eingebung. Empfehlen würde ich eine Runde von 3-4 Spielern. Bei weniger Teilnehmern kann es sicher häufiger vorkommen, das man nicht auf den Lösungsweg kommt, bei mehr wird es schwierig das Material dauernd herumzureichen, da es sehr auf kleingedruckte Details ankommt.

Zeitlich müssen wir eingestehen, sind wir nicht annähernd hingekommen. Aber wir haben dann lieber ein längeres Erlebnis, als gleich alle Hilfen oder Lösungen hinzuziehen. Die Hinweise fanden wir überwiegend gut. Als Vergleich haben wir ein Demo zur Unlock-Reihe gespielt. Der Vorteil, es gibt mehr Lösungshinweise. Unlock besteht nur aus verschiedenen Karten mit Nummern und zu allen Karten gibt es Hilfen. Das Problem, man weiß die Reihenfolge der sinnvollen Lösung nicht und so fragten wir Hilfe bei einer Karte an, die eigentlich erst im übernächsten Schritt zu bearbeiten wäre (aber das konnten wir nicht ahnen). Die eigentliche Lösung half uns überhaupt nicht, spoilerte aber ein vorheriges Rätsel teilweise, das wir noch nicht angegangen hatten. So dass das Hilfesystem auf dem Papier zwar besser klang, aber in der Theorie klappte es bei uns mit der Escape Room-Reihe besser.

Auch das starre Kartensystem bei Unlock hat uns nicht gefallen. Wirklich alles ist über Karten mit identischer Größe gelöst, die Nr. auf der Rückseite haben. Auch die Nr. sind problematisch, denn bei einer falschen Lösung schaut man i.d.R. trotzdem auch andere Karten an, so dass man so schon erahnen kann, welche Karten kombiniert werden müssen. Dagegen gibt es bei dem Escape Room hier große Raumpläne, kleinere Gadgets, viele verschiedene Dinge, was uns zumindest deutlich besser gefallen hat und wesentlich abwechslungsreicher war. Die Exit-Reihe von Kosmos haben wir nicht gespielt, aber gelesen, dass hier kein zweites Spielen (z.B. in ein paar Jahren oder einer befreundeten Gruppen) mehr möglich ist, da die Materialien zerstört werden. Das ist hier dagegen sehr gut gelöst. Das wenige, das man wirklich so bearbeiten muss, dass es nicht nochmal benutzt werden kann, kann man selbst nochmal ausdrucken. Im Gegensatz zu einem Vorredner sehe ich da kein Problem. Man sollte es einfach direkt nach einem Fall tun und der Schutzmechanismus ist aus Sicht des Herstellers verständlich und auch nicht sonderlich aufwändiger als ein komplett freies Onlinestellen.
4 von 5

26.07.2018
Nicht der beste Escape Room für zu Hause
In diesem Paket befinden sich der große Chrono Decoder und vier Escape-Abenteuer für zu Hause. Der Decoder macht nervige Geräusche und will durch ständiges Klicken und Klackern einen Zeitdruck aufbauen, nervt aber nur. Man kann aber nicht ohne den Decoder spielen, da man ihn zum Lösen der Rätsel braucht.

Hier hat das Spiel übrigens seine absolute Stärke: Durch das Hineinstecken der verschiedenen Schlüssel in den Decoder löst man einen von drei Teilbereichen eines Abenteuers. Das unterscheidet sich den Escape Room von der Exit Serie von Kosmos oder den Unlock-Abenteuern von den Space Cowboys, da man wirklich, vor allem, wenn die Zeit knapp wird, mit zittrigen Fingern rasch vor Ablauf des Countdowns noch die Schlüssel in die Öffnungen stecken muss.

Das war aber auch schon der positive Aspekt im Vergleich zu den anderen Serien. Vlt. ist noch positiv zu erwähnen, dass man im Spiel zerstörtes Material auf der Website des Herstellers herunterladen und wieder ausdrucken kann, allerdings braucht man dazu ein Codewort, das im jeweiligen Abenteuer zu finden ist. Das ist sehr nervig und bringt eigentlich niemandem was. Denn wenn man sich nach dem Spielen der vier Abenteuer die Teile ausdrucken möchte, um das Spiel wieder zurückzusetzen, so muss man dann wieder die einzelnen Abenteuer auspacken und in dem Material nach den Lösungen für die Downloads suchen. Ein absolut unsinniger Schutzmechanismus, weil man sich ja nicht das komplette Abenteuer im Internet nachbauen kann, sondern nur einen zerstörten Teil. Hier versucht man einen Mittelweg zwischen Exit-Reihe (einmal gespielt, wegwerfen) und Unlock-Reihe (es wird nichts zerstört) zu finden, der aber misslingt.

Negativ ist auch, dass man die Lautstärke des Decoders nicht regulieren kann und er ist standardmäßig sehr laut.

Die Rätsel sind ganz gut, allerdings teilweise unlogisch. Das System mit den verschiedenen Umschlägen ist gut und die Code-Eingabe mittels Schlüssel im Decoder ist sehr gelungen. Dennoch bevorzugen wir sowohl die Exit als auch die Unlock-Reihe gegenüber der Norris-Reihe.
2 von 5

22.05.2018
Bereit für die Herausforderung?
Als Vielspieler und Mitarbeiter eines Live Escape Game Anbieters war für uns der Anreiz natürlich groß, ein solches in der Brettspielvariante auszuprobieren. Ein ähnliches „Erlebnis“ wie in einem echten Live Escape Game erwarteten wir nicht, jedoch spielten wir, bevor wir uns „Escape Room“ anschafften, bereits zwei „EXIT“ Spiele des Kosmos Verlages, die unsere Erwartungen an ein Brett- bzw. Kartenspiel bei weitem übertrafen: Mit Zettel und Papier ausgerüstet lösten wir verschiedenartige Rätsel, mal richtig, mal falsch, Spannung kam auf und ehe wir uns versahen, war eine Stunde um. Das zweite Spiel ging etwas schneller, spannend blieb es trotzdem.

Mit ähnlichen Vorstellungen gingen wir auch an das „Escape Room“ Spiel. Was uns bei diesem Spiel besonders gefiel, war die Tatsache, dass es online „Ersatzmaterial“ gab, man eine App herunterladen konnte, die unter anderem Szenarienabhängig Hintergrundmusik anbot und der Chrono-Dekoder, auf dem nicht nur die Zeit abläuft, sondern der auch Bestandteile zur Dekodierung sowie Schlitze enthält, in die je vier Schlüssel gesteckt werden können, die beispielsweise eine Formen- oder Zahlenkombination darstellen. Je nachdem, ob das Ergebnis richtig oder falsch ist, signalisiert dies der Decoder.

Aufbau:
Der Aufbau ist denkbar einfach. Es gibt vier Szenarien, die einzeln verpackt sind. Eine Reihenfolge der Rätsel (von leicht bis schwer) ist vorgeschlagen und für jedes Szenario gibt es mehrere Umschläge, die man der Reihe nach öffnen kann, um folgende Rätsel zu lösen. Auf der Rückseite des ersten Umschlages ist eine Geschichte gedruckt, um die Spieler in eben diese einzuführen. Dann startet die Zeit und der erste Umschlag kann geöffnet werden.

Spielablauf:
Sobald der erste Umschlag geöffnet ist, der mehrere Rätsel enthält, beginnt das Rätsel- und Suchspiel. Die Rätsel eines Umschlages ergeben gemeinsam eine Kombination, die in den Chrono-Dekoder eingegeben werden kann. Liegt man falsch, wird einem Zeit abgezogen und man versucht es erneut, liegt man richtig, ertönt ein entsprechendes Signal und der nächste Umschlag kann geöffnet werden - bis schließlich eine Melodie ertönt, die signalisiert, dass man das Szenario erfolgreich beendet hat.

Fazit:
Die Idee des Spiels ist gut. Die Umsetzung weist leider zu viele Mängel auf. Der Chrono-Dekoder reagierte meist erst nach mehrmaligem Einsetzen der Schlüssel (was im Laufe des Spiels zunehmend frustrierend wurde), die Hintergrundmusik, die über die App abspielbar ist, war eine nette Idee, wurde aber bei weiteren Spielen weggelassen, da sie nicht wirklich zur Stimmung beitragen konnte und der Kern des Spiels, die Rätsel, schaffte bei Weitem nicht das, was (mindestens eines) der EXIT Spiele schaffte: Spannung aufzubauen.
Viele Rätsel beinhalten das Suchen nach (klein) aufgedruckten Hinweisen innerhalb eines Raumes - insgesamt empfanden wir viele Bestandteile des Spiels als zu klein, um sie in einer Gruppe von vier Personen lösen zu können, sodass oft alleine oder zu zweit gerätselt wurde und so wurde es oft mehr suchen als rätseln, was wir uns von einem derartigen Spiel erhofft hatten-, viele Rätsel verschiedener Szenarien folgen einem identischen Muster und insgesamt sind es zu wenig Rätsel, die ihrerseits zu viel Zeit in Anspruch nehmen und dies nicht, weil sie schwer lösbar und kompliziert sind, eher, weil man die Aufgabe an sich nicht nachvollziehen konnte: So ergaben sich Zahlen oder auch Zahlenpaare und oft war unklar, welche Zahl die Reihenfolge angibt und welche die Lösung, wodurch es oft zum Ausprobieren verschiedener Zahlenkombinationen kam. (Auch die beiliegenden Hilfekärtchen hätten, wie wir anschließend überprüften, keine ausreichende Erklärung geben können.)

Stimmung:
Bei keinem Rätsel kam Euphorie auf, weil man soeben ein richtig gutes Rätsel gelöst hatte oder etwas Überraschendes geschehen ist. Im Gegenteil war bei vielen der Rätsel klar, was gemacht werden musste oder ein ernüchterndes „ah, so also“ kam auf, wobei man eigentlich mehr erwartet hätte. Schade ist auch, dass nach einer eigentlich sehr gut gelungenen Einleitung in das Szenario durch die Geschichte kein Abschluss kam. Man löst einige Rätsel, die Siegesmelodie ertönt und dann wird eingepackt. Ein weiterer Umschlag mit einer abschließenden Geschichte (je nachdem, ob man es geschafft hat oder nicht) wäre schön gewesen, weil man zumindest am Ende des Spiels wieder zurück in die Geschichte geholt werden würde - dies ging unserer Meinung nach im Laufe des Spiels ebenfalls verloren.

Schade, dass eine eigentlich sehr gute Idee eines Spiels so umgesetzt wurde. Ich kann dieses Spiel leider nicht weiterempfehlen, da es zu viele Schwächen aufweist, die auch ein einwandfreier Chrono-Dekoder nicht hätte ausgleichen können, der im Endeffekt unsere größte Herausforderung darstellte.
2 von 5

25.02.2017
„ESCAPE ROOM – DAS SPIEL“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Escape Room – Das Spiel“, einem kooperativen Knobelspiel.


[Infos]
für: 3-99 Spieler
ab: 16 Jahren
ca.-Spielzeit: 60min.
Autor: n/a
Illustration: Roland MacDonald
Verlag: noris Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
dt.: http://escaperoomthegame.com/de-de/rules
dt.: https://boardgamegeek.com/boardgame/204836/escape-room-game/files

[Fazit]
Ein weiterer Vertreter der „sieh zu, schnell hier raus zu kommen, sonst….!“-Spiele *G*. Diese Variante aber, das sei gleich vorneweg lobend erwähnt, bringt 4 Missionen mit, statt üblicherweise 1 und läßt Spielmaterial, welches man u.U. „zerspielt“ hat, erneut aus dem Internet herunterladen und ausdrucken. Also schon mal zwei große Unterscheidungsmerkmale zu den Mitbewerbern. Das Spielmaterial an sich ist sonst relativ gleich zu setzen mit Bekanntem (viel Papier und Pappe), aber der inkludierte Chrono-Dekoder – ein dickes, schweres Plastikgerät -, welcher mit 4 Schlüsseln, pro gelöstem Level in den Missionen, gefüttert werden will, um festzustellen, ob die Spieler richtig liegen, macht schon was her. Mit Batterien bestückt, gibt er per Zeitcountdown und wummernden Sound den Spielern den (gar nicht nötigen^^) Druck, der sie zum vehementeren Grübeln anregen soll.

Die abenteuerlichen Missionen „Prison Break“, „Virus“, „Nuclear Countdown“ und „Temple of the Aztec“ bauen vom Schwierigkeitsgrad her aufeinander auf und lassen sich – wenn auch vllt. nicht immer gleich im ersten Durchlauf – gut in versch. Besetzungsrunden durchspielen. Die vorgegebenen 60min. beschränken das Spielgeschehen natürlich zwangsläufig, allerdings läuft der Chrono-Dekoder dann einfach weiter, wenn die Zeit nicht gereicht hat und gibt so an, wieviel „länger“ die Spieler gebraucht haben, wenn sie denn die Lösung schliesslich doch finden.

Die Rätsel sind nicht immer gleich logisch erschliessbar, aber auf Dauer sind sie doch gemeinschaftlich zu bewältigen, wenn denn alle Spieler gleich motiviert zugange sind. Das Spiel gibt auch in regelmäßigen Abständen Hinweise preis, die zwar meistens zu dem Zeitpunkt schon erfahren wurden, aber dann immerhin bestätigen, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist^^.

Rundum machen die Aufgaben aber Spaß und beschäftigen die geneigten Flüchtlinge in spe eine gute, meist kurzweilige, Weise!

[Note]
4 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/204836/escape-room-game
HP: http://www.noris-spiele.de/de/marken-produkte/marken/escape-room/escape-room-das-spiel-606101546/
Ausgepackt: n/a

VORSICHT!!!!! DIE FOTOS ENTHALTEN SPOILER!!!!

[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=22040
4 von 5

30.11.2016

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