Ein Fest für Odin

ArtikelNr.: 59-0010

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Taucht ein in die Welt der Wikinger und versucht euch als Händler, Jäger oder Plünderer. Errichtet Häuser, entdeckt ferne Gestade und richtet Runde für Runde das Festmahl zu Ehren Odins aus.

In diesem großen Strategiespiel lässt euch Uwe Rosenberg eine längst vergangene Zeit nacherleben. Eine Vielzahl an Aktionsmöglichkeiten und Ausbildungen für eure Nordmänner versprechen dauerhaften Spielspaß, wenn mit jedem Spiel ein neues Puzzle auf eurem Spielertableau entsteht!



Spielmaterial:

    346 Warenmarken
    190 Ausbildungskarten
    125 Silbermünzen
    48 Winkinger aus Holz
    47 Waffenkarten
    40 Waren - Erz
    32 Waren - Holz
    24 Waren - Stein
    15 Sondermarken
    12 Plastiktüten
    4 Beidseitig bedruckte Entdeckungspläne
    4 Heimatpläne
    2 Warenkästen
    2 Zusatzplättchen
    1 Achteckiger Würfel (Orange)
    1 Aktionsplan
    1 Ovaler Vorratsplan
    1 Rundenanzeiger
    1 Spielanleitung
    1 Startspielermarker
    1 Vorratsplan
    1 Zwölfseitiger Würfel (Blau)
Merkmal:
3,99 €

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4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Anspruchsvolles Spiel - aber unübersichtlich
In Ein Fest für Odin erwerben, produzieren, jagen, tauschen und plündern die Spieler Waren, um sich mit diesen einzurichten und ihre Sippe zu versorgen, wie Wikinger das eben so gemacht haben.

Jeder Spieler verfügt über einen Ablageplan, auf dem er seine Waren aufpuzzeln kann, Bootsanlegestellen sowie eine Festtafel (die teilweise von Wikingerfiguren belegt ist). Dazu erhält jeder eine bestimmte Menge an Wikingern und Startgüter.
Der gemeinsame Spielplan zeigt die vielen Aktionsmöglichkeiten, ein paar entdeckbare Inseln, Gebäude, sowie Ablagepläne.

Das Spiel verläuft über 6 oder 7 Runden, wobei jede Runde in 12 Phasen unterteilt ist:
1. Jeder Spieler nimmt seinen auf der Festtafel am weitesten links stehenden Wikinger in seinen Vorrat (pro Runde steht also eine weitere Figur hinzu, es müssen aber auch in einer späteren Phase mehr ernährt werden).
2. Abhängig davon, in welcher Runde man sich befindet, erhalten die Spieler eine vorgegebene Menge unterschiedlicher Erntegut-Plättchen.
3. Abhängig davon, in welcher Runde man sich befindet, wird einer der Entdeckungsspielpläne umgedreht und alle anderen mit Silbermünzen belegt.
4. Jeder zieht eine neue Waffenkarte.
5. Aktionsphase: Dies ist das wesentliche Spielelement einer Runde. Abwechselnd setzen die Spieler ihre verfügbaren Figuren ein und führen die zugehörige Aktion aus. Abhängig von der Spalte des Aktionsspielplans müssen 1-4 Wikinger eingesetzt werden (wobei der Einsatz von 3 oder 4 Figuren Boni bringt). Hiermit produziert man Güter (teilweise abhängig davon, ob bzw. wie viel man bereits besitzt, z.B. mehr Schafe->mehr Wolle), man ertauscht etwas, wertet Güter auf, lässt seine Schiffe auswandern, stellt Fallen, plündert, entdeckt, erwirbt oder vollzieht Ausbildungen usw.
6. Neuen Startspieler bestimmen.
7. Abhängig davon, welche Felder auf dem jeweils eigenen Ablageplan abgedeckt wurden, erhält man entsprechend viele Münzen.
8. Tiervermehrungsphase.
9. Festmahl, wobei die Tafel mit ausreichend Nahrungsplättchen belegt sein müssen (ansonsten gibt es ein Strafplättchen).
10. Abhängig davon, welche Felder auf dem jeweils eigenen Ablageplan durch Warenmarken eingekästelt wurden, erhält man entsprechende Bonuswaren.
11. Ein neuer Bergstreifen (mit Baumaterialien) wird aufgedeckt.
12. Alle Spieler nehmen ihre eingesetzten Wikinger wieder zu sich.

Jederzeit darf man Warenmarken auf seinem Ablageplan/Entdeckungsplan/Gebäuden ablegen, Schiffe für Münzen kaufen, eigene Schiffe mit Erz beladen (bewaffnen) und spezielle Ausbildungskarten nutzen.

Bei Spielende zählt man alle sichtbaren Punkte zusammen, z.B. sind Schiffe unterschiedlich viel wert, ebenso erkundete Entdeckungsspielpläne, Gebäude, Tiere, Ausbildungen usw.. Alle nicht abgedeckten Minusfelder auf den Spielplänen werden nun von den gesammelten Punkten abgezogen.

->Fazit: Das Spiel folgt einem klaren Ablauf, ist also gut strukturiert, hat aber 2 Nachteile: Erstens, die Aktionsphase. Manch einer mag sagen, durch die gewaltige Anzahl unterschiedlicher Aktionsfelder wird das Spiel schön komplex; aber das macht es auch unübersichtlich und auch weniger authentisch. Die Ernte wird im Prinzip nur jede zweite Runde eingebracht, was für einen Halbjahresrythmus der Runden spricht. Hier hätte man – wie auch bei Arler Erde – die wählbaren Aktionen in Sommer-und Winteraktionen teilen sollen, was auch thematisch passender gewesen wäre (denn Wikinger sind i.d.R. im Sommer zu Plünderungen gefahren).
Zweiter Kritikpunkt betrifft das Puzzeln auf den Plänen. Die Größe und Form der Teile und wie man diese für Boni ablegt sind zwar ein wesentliches Spielelement, aber fühlen sich wie ein Fremdkörper bei dieser Art Spiel an.
Somit ein gut strukturiertes und komplexes Spiel, aber leider auch unübersichtlich und durch das puzzeln etwas unatmosphärisch.
3 von 5

10.05.2020
Enorm komplexes Aufbauspiel
Fest für Odin ist ein typischer Rosenberg der letzten Jahre und das bedeutet, dass man a) Puzzlen darf und b) ein komplexes Wirtschaftssystem beherrschen soll. Diese beiden Mechanismen passe jetzt nicht organisch zusammen, insofern ist es bemerkenswert, wie gelungen diese beiden Mechanismen sich doch verzahnen lassen.

Beim Puzzlen geht es darum, sein eigenes Spielfeld zu füllen, um so höheres Grundeinkommen zu generieren. Hierfür muss die Fläche aus der unteren linken Ecke quadratisch erweitert werden. So entsteht zunächst ein Quadrat von 1x1, dann 2x2 dann 3x3 usw. Je größer das Quadrat, desto mehr Grundeinkommen erwirtschaftet man. Wenn allerdings auch nur eine Lücke entsteht, ist eine Einkommenserhöhung nicht möglich.
Zum Puzzlen erwirtschaftet man Plättchen. Man kann jegliche Rohstoffe nach bestimmten Regeln verpuzzlen, doch was einmal eingebaut ist, kann nicht mehr für die Wirtschaft genutzt werden.

Kommen wir also zur Wirtschaft, die imgrunde ein Worker Placement ist. Die Spieler setzen Figuren ein, um Aktionen zu aktivieren. Hierbei ist jedoch nicht jede Aktion gleich teuer. Je mächtiger die Aktion, desto mehr Figuren müssen eingesetzt werden. Es kann also sein, dass man lieber zwei kleine und eine mittlere Aktion macht statt einer gewaltigen. Dadurch, dass man sich gegenseitig auch noch blockiert, muss man genau abwägen, wann man welche Aktion aktiviert und ob man risikoreich darauf setzt, eine Aktion zum späteren Zeitpunkt wählen zu können. Zwar gibt es Notaktionen, die immer möglich sind, diese sind aber ungleich schwächer und schmerzen, wenn man sie statt der gewünschten Aktion nehmen muss.

Die Besonderheit ist also nicht einfach das Puzzlen oder das Worker Placement. Beides kennt man an sich und es gibt auch Spiele, die hier noch stärker sind, weil sie - gerade im Puzzle-Segment - flexibler sind. Das Besondere ist, dass hier zwei Mechaniken verbunden sind, die nicht logisch miteinander zusammenhängen, wodurch sich ein sehr komplexes Abwägen der Entscheidung pro Einkommen oder pro Handel und Entwicklung ergibt.

Fest für Odin ist definitiv kein Leichtgewicht. Man sollte generell mit dem Wirtschaften im Spielen vertraut sein, um nicht in stundenlangem Grübeln zu versinken. Auch empfiehlt sich, das Puzzlen vorher mal in einem kleinen Spiel (z.B. Patchwork) getestet zu haben, denn nicht jedem gefällt die Mechanik. Wer aber beide Mechaniken mag, wird in Fest für Odin ein komplexes, spannendes Spiel finden, das die Hirnwindungen so richtig in Schwung bringt.
4 von 5

01.11.2019
„EIN FEST FÜR ODIN“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Ein Fest für Odin“, einem taktischen Aufbauspiel.


[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 12 Jahren
ca.-Spielzeit: 120min.
Autor: Uwe Rosenberg
Illustration: Dennis Lohausen
Verlag: Feuerland Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/ein_fest_fuer_odin.php?show=dwl
dt., engl., frz., span., holl., port., russ.: https://boardgamegeek.com/boardgame/177736/feast-odin/files

[Fazit]
In diesem Wikinger-Workerplacementspiel gilt es Ressourcen herzustellen und zu verfeinern, mit ihnen zu handeln und sein Gebiet geschickt auszubauen und am Ende die meisten Siegpunkte zu generieren. Vorausschauend müssen hierbei Rohstoffe verwaltet werden, damit zudem jede Runde das Fest für Odin, ein großes Festmahl, ausgerichtet werden kann und damit die eingesetzten Arbeiter ernährt werden können. Ferne Inseln unterstützen dazu mit weiteren „Einnahmen“, wenn sie denn erreicht werden können und als weiteres Hauptziel muss das eigene Heimatgebiet mit gefertigten Gütern bestückt werden, um die aufgedruckten Minuspunkte zu überdecken – dadurch wird der Anteil des eigenen Stamms simuliert, der zur Entwicklung beiträgt. Dies geschieht durch unterschiedlich zu erhaltene Puzzleplättchen, welche dann so platziert werden, dass sie nicht nur Minuspunkte überdecken sollten, sondern zudem auch vorhandene Boni aktivieren.

Das ganze verläuft über 6 bzw. 7 Runden (Jahre) mit je 12 Phasen und bietet so eine enorme Komplexität und Vielzahl an möglichen Optionen, die dem Spiel eine extrem hohe Wiederspielbarkeit bestätigen, da es unmöglich ist, alles in einer Partie zu verinnerlichen und auszuprobieren. Allein schon die zufällig verteilten Startkarten sind in ihrer Gesamtanzahl so groß, dass selbst bei Vollbesetzung dutzende Partien nötig wären, diese alle kennen zu lernen^^. Man kann seine Vorgehensweise und gedachten Taktiken jedes Mal komplett neu überdenken, wenn gewollt, und so in jeder Partie einen für sich komplett neuen Verlauf erleben, eben je nach eigen gesetztem Ziel bzw. dem Weg dorthin.
Der Kern, der Workerplacement-Part, bietet darüber hinaus ein ‚Fest für Grübler‘ *G*, denn so viele Möglichkeiten (Jagd, Hausbau, Seefahrt, Ausbau, Fertigungen, u.v.m.) wollen durchdacht und beachtet werden, dass der Neuling hier fast schier überfordert ist – noch ein Grund für mehrere Partien^^. Und das beste dabei ist, dass alles auch wunderbar verzahnt ist und entsprechend ausbalanciert funktioniert. Der Taktik- versus Glücksanteil liegt bei ca. 90 zu 10, die Interaktion ist relativ mau, da man sich kaum ins Gehege kommt, abgesehen von besetzten Aktionsfeldern – aber das stört nicht, da man eh permanent mit dem eigenen Stamm beschäftigt ist.

Es ist ratsam bei neuen Spielbesetzungen einen guten Erklärbären dabei zu haben und sich Zeit zu nehmen – Video-Tutorials aus dem Internet schaden hier ausnahmsweise auch nicht für einen ersten Überblick. Auch wenn die Anleitung an sich gut geschrieben ist, gibt es doch manche Passagen, die erstmal gespielt werden wollen, um sie richtig zu verstehen.
Das immense Spielmaterial ist wertig produziert und sieht thematisch hübsch aus – es sind auch gleich Aufbewahrungsboxen beigefügt, welche dringend benötigt werden, um der vielen Plättchen Herr zu werden.

Der werte Autor^^ hat sich hier wieder selbst übertroffen und ein Ungetüm von Spiel geschaffen – ganz im positiven Sinne -, welches, einmal verinnerlicht, viele, viele Spielstunden Spass und Motivation bietet und das in jeder Besetzungsgröße! Auch die Solo-Variante bringt viel fordernde Spielfreude und wurde gut eingebaut.
„EFfO“ darf in keiner Spielesammlung fehlen, wenn auch nur die kleinste Neigung zu komplexen Taktik-, Aufbau-/Optimierungs- und Workerplacement-Spielen besteht!

[Note]
6 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/177736/feast-odin
HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/ein_fest_fuer_odin.php
Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=22793

[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=23919
5 von 5

25.01.2019
Klasse Spiel
Auch bei mir eines der schönsten, besten und größten Spiele meiner Sammlung. Es hällt zusammen mit dem Spiel Die Kolonisten den auspöppel Rekord. Es ist von hohem Wiederspielwert. Hat eine wunderschöne Verpackung...was mir auch immer wichtig ist :-), Das Spiel an sich ist ebenfalls absolut super was die Illustration angeht. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung ab!!!
5 von 5

10.04.2018
Eines meiner Lieblinge
Definitiv eines der umfangreichsten und schönsten Spiele meiner Sammlung. Uwe Rosenberg macht hier für mich alles richtig. Unzählige Möglichkeiten seine eigene Strategie zu finden, wirklich logisch aufgebauter Rundenablauf und trotz der Komplexität leicht erklärebare Regeln. Durch den Puzzelmechanismus auch im Solospiel spaßig.
5 von 5

22.03.2018
Eines meiner Lieblingsspiele!
Habe das Spiel vor einiger Zeit geschenkt bekommen. Seit dem gehört es zu meinen Lieblingsspielen!
Als extrem positiv muss man hier das Rosenberg-typische Material erwähnen. Nicht nur das beigelegte Informations Heft, welches einem das Wikinger Zeitalter erläutert, sondern auch die Sortierkästen, um die Fülle des Materials einzuordnen, werten das Spiel nochmals auf.
Was mir und meiner Gruppe immer wieder zusagt, sind die vielen Siegmöglichkeiten, die es in diesem Spiel gibt!
Ich kann es Strategie- und Workerplacementliebhabern nur empfehlen.
5 von 5

02.01.2018
Viel Spielmaterial und viel Spielvergnügen
Alleine das Gewicht des Kartons lässt schon vermuten: Hier bekommt man einiges für sein Geld geboten!

Beim Auspacken wird man dann regelrecht von Spielmaterial erschlagen. Sehr hilfreich sind hier die mitgelieferten Sortierkästen, die gut helfen, Ordnung ins Chaos zu bringen (und auch später beim Spielablauf eine unverzichtbare Hilfe sind). Ebenfalls positiv zu bewerten sind die zwar umfangreichen, aber wieder sehr gut und verständlich beschriebenen Spielregeln.

Worum geht es in diesem Spiel? Jeder Spieler übernimmt einen Wikinger-Stamm und versucht, diesen mit Handel, Jagd oder Raubzügen möglichst reiche Beute zu bescheren. Hierbei kommt der bekannte Rosenberg-Spielmechanismus wieder zum Tragen. Man setzt seine Arbeiter abwechselnd auf Aktionsfelder eines gemeinsamen Spielplans. Die Auswahl dieser Aktionsfelder ist sehr groß, und ermöglicht verschiedene strategische Ausrichtungen.

Die erwirtschafteten Waren werden nach einem vorgegebenen Ablageprinzip auf den eigenen Spielplan gepuzzlet, wo sie keine Punkte geben, aber Minuspunkte verdecken. Wirkliche Punkte sammelt man durch den Bau neuer Häuser und die Entdeckung weiterer Inseln, die aber ebenfalls wieder mit Waren zugepuzzlet werden müssen, um ebenfalls keine Minuspunkte zu geben. Mir persönlich gefällt dieses Spielprinzip sehr gut, auch wenn es 2-3 Spiele dauert, bis man das Prinzip wirklich verinnerlicht hat.

Für ein Rosenberg-Spiel ebenfalls neu sind die Würfel, die über den Ausgang einer Jagd oder eines Raubzuges entscheiden. Da man aber mindestens 3x würfeln darf und das Ergebnis mit Handkarten positiv beeinflussen kann, hält sich der Glücksfaktor meiner Meinung nach in einem angemessenen Rahmen.

Als Fazit kann ich nur eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen. Hier bekommt man wirklich etwas für sein Geld geboten, und egal ob man mit 2 oder mehreren Spielern spielt: Das Spiel wird einfach nie langweilig, weil es so viele Möglichkeiten bietet.
5 von 5

13.11.2017
Mein Lieblings-Rosenberg!
Ein Fest für Odin ist wirklich ein tolles Spiel! Aber, in den ersten Partien braucht man Geduld. Es dauert eins, zwei Partien bis es läuft. Zuerst wird man von den vielen Möglichkeiten erschlagen. Die ganzen Minuspunkte, die verdeckt werden wollen schafft man erst in der 6. oder 7. Runde. Alles fühlt sich daher sehr mechanisch und nach Arbeit an. Aber hat man einige Partien hinter sich, macht es richtig, richtig viel Spaß. heute habe ich es zum Beispiel 4x gespielt. Einfach super! Mittlerweile habe ich schon mehr als 10 Partien hinter mir. Hat man das Spiel nach 2 bis 3 Partien durchschaut, entwickelt es einen Suchtcharakter. Bei uns wirds mindestens alle 2 Tage gespielt. Wir räumen es gar nicht mehr weg. Wenn es gespielt wird, dann bleibt es auch nicht mehr bei einer Partie. Die anfänglichen Punkte sind jetzt durch die Spielerfahrung verdreifacht. In den ersten Partien setzt man die Waffenkarten nicht genügend ein, oder fragt sich wie man je eine Hütte oder ne Insel erkunden wird, weil einem das Heimatfeld ganz abzudecken noch schwerfällt. Ab der 5 oder 6. Partie fängt man an auch Hütten bzw. Häuser oder Inseln sich zu holen. Selten hat mich ein Spiel so gepackt, dass ich nach Beenduigung einer Partie mir weitere Strategien im Kopf ausmale. Einfach nur ein Topspiel!
5 von 5

25.09.2017
Viel Spiel fürs Geld
Ich kann hier nur einen Ersteindruck geben, da ich dieses Spiel bisher noch nicht oft genug gespielt habe. Also auf alle Fälle kann mal gesagt werden, das der Inhalt der Spieleschachtel sehr hochwertig und umfangreich ist! Es enthält sehr viele Plättchen, Pläne, Karten und Holzmaterial. Das viele kleine Plättchen sogar in mitgelieferten Plastikfächern verstaut und so optimal präsentiert werden können ist ein großer Pluspunkt. HIer geht es wieder einmal darum möglichst viele Siegpunte zu machen. Zum größten Teil erfolgt dies über die eigenene Tableaus, die jeder Mitspieler vor sich liegen hat. Auf der linken Seite des Planes ist ein Raster aufgedruckt mit etlichen quadratischen Flächen. Diese müssen im Laufe des Spieles belegt werden und am Ende des Spieles sollten davon nur noch wenige zu sehen sein, da diese dann nämlich sogar von den erzielten Siegpunkten abgezogen werden! Und um das optimale Belegen dieser Fläche, darum geht es im Grunde in diesem Spiel. Denn auf diesen Raster sind z.T. auch Rohstoffe und Münzen aufgedruckt. Die gilt es offen zu lassen bzw. im bestimmten Moment zu überdecken um damit sein Einkommen zu erhöhen bzw. regelmässig Rohstoffe zu erhalten. Um diese Plättchen zum Belegen des Spielertableaus zu bekommen hat jeder seine Wikinger. Diese müssen, wie ein typisches Arbeiter-Einsetz-Spiel, auf dem Hauptspielplan eingesetzt werden. Hier fängt dann die Grübelei an, da man hier etliche Plätze vorfindet und man dort je nach Stufe 1-4 Winkinger einsetzen darf um die Auswirkung des Feldes auszulösen. Aber gerade diese große Bandbreite der Einsetzmöglichkeiten macht das Spiel aus. Es wird bestimmt viele Partien brauchen um hier eine gute Strategie aufzubauen bzw. um zu verstehen welche Felder welche Auswirkungen auf das Spiel haben. Aber gerade dies macht den Reiz dieses Spieles aus. Man will alles ausprobieren, testen und kennenlernen. In großen Partien ist natürlich das Gerangel um die Einsetzplätze größer als in kleinen Gruppen daher sollte man vielleicht als Anfänger eher in einer kleinen Gruppe das Spiel kennenlernen. Das Spiel dauert bis man zum Spielende kommt aber ich empfand diese Zeit als sehr angenehm und zu keiner Zeit langweilig wobei dies hier, wie schon erwähnt, mein Ersteindruck ist. Mag sein, das das Spiel sich hinziehen kann, wenn man alle Möglichkeiten schon ausprobiert hat und sich vielleicht sogar eine Strategie als besonders mächtig erwiesen hat. Aber dies dürfte bei manch anderen Spielen auch der Fall sein. Aber im Moment kann ich diese Spiel allen Vielspielern nur wärmstens ans Herz legen.
4 von 5

19.11.2016

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