Dinosaur Island

ArtikelNr.: 59-0042

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Vor einigen Jahren entdeckten Wissenschaftler eine Möglichkeit Dinosaurier aus schonend gelagerter DNS zu klonen. Nach ein paar Fehlschlägen ist der Prozess nun etabliert. Gewitzte Investoren bauen nun Dinosaurierreservate in aufregende Themenparks um, so dass es heutzutage Museen sind, die als praktisch ausgestorben gelten.

In Dinosaur Island seid ihr die Manager eures eigenen Themenparks. Baut einen florierenden Park auf und holt die faszinierenden Kreaturen aus Jura, Trias und Kreide in die heutige Zeit. Baue einen größeren und besseren Park als deine Konkurrenten und ziehe dich dann in den wohlverdienten Ruhestand zurück.

Aber aufgepasst! Das wird kein Spaziergang! Stelle das richtige Personal ein und erforsche bessere Dinosaurierbaupläne als deine Mitstreiter. Baue die spannendsten Attraktionen, um die Besucher in deinen Park zu locken. Aber vergiss nicht, in deine Sicherheit zu investieren, sonst brechen wohlmöglich gefräßige Dinosaurier aus und vernaschen deine Gäste...



Spielmaterial:

    81 Geldmarker
    80 Besucherfiguren
    50 Dinosaurierfiguren
    40 Markierungssteine
    39 Aufgabenkarten
    36 Arbeiterfiguren
    33 Laborausbauten
    30 Attraktionen
    29 Gehege
    24 Grenzsteine
    22 Expertenkarten
    20 Unternehmensmarker
    17 Dinosaurierbaupläne
    17 Karten für das Solospiel
    12 Mehrfachmarker
    12 Wissenschaftler
    11 Variationskarten
    10 bernsteinfarbene DNS-Würfel
    4 doppellagige Labortableaus
    4 Parktableaus
    1 Forschungstableau
    1 Markttableau
    1 Startspielermarker
    1 Stoffbeutel
    1 Verwaltungstableau
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Endlich ein gutes Freizeitpark-Aufbauspiel (+ Dinos)
In Dinosaur Island lassen die Spieler Forscher DNS sammeln, um Dinosaurier zu erschaffen, erwerben auf dem Markt nützliche Experten und Parkattraktionen, nutzen ihre Arbeiter, um sichere Gehege zu errichten und empfangen Gäste im Park, um an Geld und Punkte zu gelangen.

Abhängig von der gewünschten Spieldauer, werden eine spielerzahlabhänhgige Anzahl an kurzen/mittleren/langen Auftragskarten ausgelegt, sowie 2 Variationskarten, die das Spiel modifizieren (z.B. mehr DNS-Würfel oder nur einen Experten besitzen).

Nachdem die DNS-Würfel gewürfelt wurden, setzen die Spieler ihre 3 Wissenschaftler ein (die die Werte 1-3 haben). Diese ordnen sie abwechselnd einem Würfel zu, erhöhen ihre DNS-Lagerkapazität, nehmen sich einen Dinosaurier-Bauplan oder drehen sie um, um in Phase 3 einen weiteren Arbeiter zur Verfügung zu haben.
In der Marktphase darf jeder Spieler 2x etwas erwerben (eine Parkattraktion, einen Laborausbau, einen Experten anheuern oder weitere DNS) oder alternativ 2 Dollar nehmen.
In der 3. Phase setzen die Spieler ihre Arbeiter auf ihrem Labor ein, wodurch Dinosauriergehege erbaut werden können, komplexe DNS gemischt, neue Dinosaurier erschaffen, die Sicherheitsstufe erhöht werden kann usw.
Dann folgt die Parkphase, in der die Spieler Besucher aus einem Beutel ziehen und zwar so viele, wie die Attraktivität ihres Parks angibt (diese erhöht sich durch Dinosaurier). Jeder nicht-Rowdy bringt einen Dollar an Einnahmen, danach werden die Besucher auf Dinosauriergehegen und Attraktionen verteilt und bringen entsprechend viele Punkte (wobei Imbissstände alternativ Geld einbringen können). Allerdings muss man über ein ausreichend hohes Sicherheitslevel verfügen, ansonsten könnten Besucher gefressen werden, was natürlich Minuspunkte bedeutet.
Zuletzt folgt die Aufräumphase, in der u.a. überprüft wird, ob ein oder mehrere Spieler Zielkarten erfüllt haben (z.B. eine bestimmte Höhe an Attraktivität erreicht).

Das Spiel endet, sobald maximal eine Zielkarte noch nicht erfüllt wurde.
In der Endabrechnung erhalten die Spieler noch Punkte für ihre Dinosaurier (je spektakulärer und gefährlicher, desto mehr ist jeder wert) – wobei ein leeres Gehege Minuspunkte gibt. Einige Attraktionen, v.a. Souveniershops, bringen eine aufgedruckte Anzahl an Siegpunkten und jeweils 5 Dollar sind noch einen Punkt wert.

->Fazit: Optisch war ich zunächt auch etwas abgeschreckt von den pinken Dinosauriern und ebenso gefärbten Rowdys. Allerdings kann man die Sachen gut rauserkennen und das ist viel besser, als wenn sich Dinge zu ähnlich sehen. Das Material selbst ist auf jeden Fall von guter Qualität, insbesondere das Spielerbrett mit dem DNS-Kaltlager und den ganzen Einbuchtungen, damit die Markierungssteine nicht verrutschen, sind richtig gut.
Nun aber zum Spiel selbst: Es ist sehr gut ausbalanciert, sodass verschiedene Strategien zum Erfolg führen können. Ebenso ist wahnsinnig viel Varianz vorhanden, durch verschiedene (nicht alle verwendeten) DNS-Würfel, Varianz-Karten, viele Zielkarten, verschiedene Experten und Ausbauten usw., sodass keine Partie wie die andere verläuft. Der einzige nachteilige Aspekt (der aufgrund der riesigen Varianz verwundert), ist die Monotonität der Dinosaurier. Zwar benötigen diese unterschiedliche DNS-Kombinationen, aber unterscheiden sich in ihrer Gruppe weder in Punkten, noch Attraktivität, noch Gefährlichkeit (ein Elefant ist für Menschen ja auch potenziell gefährlicher und in Zoos meist beliebter als ein Marder). Dies ist sehr schade und sollte seitens des Verlags mit Austauschplättchen in einer zukünftigen Erweiterung behoben werden. Ebenso ist die Ablage der einzelnen Attraktionen im Park egal, aber hier liegt noch Potential für mögliche Erweiterungen.
Ansonsten, ein tolles Spiel, nicht nur für Jurassic-Park-Fans.
4 von 5

01.10.2020
Guter Workerplacer, der beim Thema leider viele Wünsche offen lässt
[Insert Jurassic Park music here] Die gewaltigen Tore eures Vergnügunsparks öffnen sich und zahlreiche Besucher strömen durch die Straßen. Mehrere Gehege mit den unterschiedlichsten Dinosauriern regen zum Staunen an und in der Mittagspause holt man sich schnell Nuggets in Form von Dinosauriern und Limonade die nach einem der Uhrzeitbewohner benannt ist. So weit - so Fiktion. Dinosaur Island möchte den Film Jurassic Park ohne Lizenz als Brettspiel umsetzen und geht dabei den Weg eines Worker-Placers. Jeder Spieler und jede Spielerin nimmt die Rolle eines eigenen Parkmanagers an, der neben Angestellten und dem Bau von Gebäuden ebenso Technologien und Gentechnik managen muss. Anhand von Würfeln werden die vorgegebenen DNA-Stränge bestimmt, die man in einer Art rundlaufenden Lege+Aktivierungssequenz erlangt. Diese kann man dann für Verbesserungen ausgeben oder in neue Dinosaurier investieren. Mit Geld lassen sich Angestellte (sogenannte Spezialisten), Gebäude, Sicherheit im Park und Gehege kaufen. Nach dieser Phase kann man neue Dinos im Park erscheinen lassen, die dann im besten Fall Besucher anlocken. Diese wiederum generieren Geld und Siegpunkte. Zieht man jedoch Rowdies (Rüpel) aus dem Sack, so geht Geld verloren. Schlimmer noch: sollte die Gefahrenstufe höher als die eigene Sicherheitsstufe sein, werden Besucher gefressen. Und zwar erst Besucher und wenn dann keine vorhanden sind, dann erst die Rüpel. Dies wird über mehrere Runden wiederholt, bis eine bestimmte Anzahl an offen liegender Missionen erfüllt worden ist. Dann wird geschaut, wer am meisten Siegpunkte mit seinem Park generiert hat.

Pro:
+ unterschiedliche Module (Spezialisten, Gebäude und Technologien) lassen unterschiedliche Spielweisen zu
+ das Material ist hochwertig verarbeitet
+ das Thema ist (leider) unverbraucht
+ das Balancing ist gut gelungen
+ die Spielertableus haben Vertiefungen die ein Verrutschen verhindern (vorbildlich!)

Contra:
- das Thema des Parkbaus ist eher nebensächlich
- vieles wirkt mechanisch, das Thema kommt nicht gut durch
- beim Ziehen der Besucher/Rowdys kann man immens Pech haben, was zwischen Sieg und Niederlage entscheiden könnte
- Anzahl an Gebäuden überschaubar
- alle Dino-Meeple sehen exakt gleich aus (wieder ein Dämpfer für das Thema)
- Dinosaurier unterscheiden sich nur in ihren Werten hinsichtlich Gefahrenstufe und Attraktivität: Spezieleffekte/-eigenschaften hätten hier gut gepasst
- das grelle Neon-Farbdesign kann abschrecken (ich persönlich finde es schrecklich)


Fazit:
Das Dinosaur Island keine Jurassic Park Lizenz mit sich bringt finde ich überhaupt nicht schlimm. Und auch die Abläufe des Worker-Placers funktionieren gut. Das Material ist qualitativ ebenso auf einem sehr hohem Niveau (Feuerlandspiele sind halt immer aufs Material bezogen Augenweiden). Leider schafft es das Spiel nicht das rüberzubringen, was ich mir als Filmfan der Dinosaurierreihe wünsche: das Gefühl einen eigenen Park zu kreieren. Es gibt zwar das Speichern von DNA-Strängen, das Einsetzen von Spezialisten, die das Feeling von einem Freizeitpark mit sich bringen, aber die eigenen Möglichkeiten zum Parkbau sind unterpräsentiert. Selbst entscheiden wo was wie hinkommt, Verbindungen ziehen: dort Fleischfresser hinbauen, dort eine Pommesbude errichten, damit mehr Besucher die dortigen Dinos sehen, etc.. Man kann zwar kleine Plättchen mit aufgedruckten Gehegen und Attraktionen auf sein Parktableau legen, dabei ist es aber fast egal, wo ich diese hinlege. Es gibt meines Wissens keine Lege-Synergien und dementsprechend achtet man nur auf die Siegpunkte und Eigenschaften, die ein Gebäude mit sich bringt. Das dann meine Pteranodons genauso aussehen wie mein T-Rex lässt jegliche Immersion im Keim ersticken. Dinosaur Island ist ein wirklich guter Worker-Placer, aber aufgrund des meiner Meinung nach zu schwachen Präsentieren des Managementteils eines Parks und den überschaubaren Möglichkeiten Punkte zu generieren, gibt es etlich andere Worker-Placer, die das besser hinbekommen. Bei denen fehlt halt leider die geniale Dinosaurier-Thematik.
4 von 5

28.01.2020
Fantastisches Thema - toll umgesetzt
Bei Dinosaur Island übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Investors, der einen möglichst spektakulären Dinopark bauen und damit viele Punkte und viel Geld verdienen möchte.

Hierzu ist das Spiel in 5 Phasen unterteilt.

In Phase 1 bekommen die Spieler durch den Einsatz ihrer 3 Wissenschaftler z.B. neues DNA Material in ihren Kaltspeicher, verbessern ihren Kaltspeicher oder entschlüsseln den genetischen Code, um einen neuen Dino (unterteilt in Pflanzenfresser, kleine Fleischfresser und große Fleischfresser) erschaffen zu können.

Phase 2 ist eine Art Markt, in bei dem neue DNA, neue Forschungslabore, neue Attraktionen für den Park oder neue Experten bekommen kann. Durch diese Einkäufe vergrößert man quasi seine Handlungsmöglichkeiten in der Phase 3.

In der Phase 3 setzt man seine Arbeiter in seinem Labor und Park ein, um z.B. DNA zu tauschen, Gehege zu Bauen, Dinos zu erschaffen, usw.

In Phase 4 kommen dann die Besucher in den Park und bringen Einnahmen mit. Je größer und attraktiver der Park ist (Fleischfresser sind immer beliebter als Pflanzenfresser), desto mehr Besucher kommen zum Park (und stehen erst einmal an der Kasse).

In Phase 5 müssen dann die Besucher den freien Plätzen in meinem Park zugeordnet werden, denn nur Besucher, die auch in den Park passen, bringen Siegpunkte. Hinzu kommt, dann in dieser Phase auch die Sicherheit meines Parkes mit der Gefährlichkeit meiner Dinos (Fleischfresser sind nun mal gefährlich) verglichen wird. Reicht meine Sicherheit nicht aus, verspeisen ausgebrochene Dinos den ein oder anderen Besucher, was mit Minuspunkten bestraft wird.

So geht das Spiel über mehrere Runden, bis, abhängig von der Spielerzahl eine gewisse Anzahl an Aufträgen erledigt ist.

Dinosaure Island spielt sich nach einer ersten Erklärrunde erstaunlich flüssig und leicht. Man sollte im ersten Anlauf also keine Sorge vor dem Umfang der Regeln und dem Spielmaterial haben.
Sehr gut finde ich, dass dieses Spiel eine ganze Reihe Variationen bietet. Die Ziele werden in jeder Partie per Zufall ermittelt und sind in kurze, mittel oder lange Ziele unterteilt. Hinzu gibt es noch Variantenkarten, mit denen in jede Runde neue Sonderregeln hinzugefügt werden können.

Ich muss gestehen, dass mich die Gestaltung des Spielmaterials überhaupt nicht angesprochen hat. Ich finde es etwas zu bunt und pink. Aber das Spiel selber ist wirklich super und spielt sich trotz dieser Farbenpracht wirklich toll. Das Thema ist erstklassig umgesetzt und der Wiederspielreiz ist auf jeden Fall hoch.

Daher trotz der Optik auch eine klare Kaufempfehlung von mir.
5 von 5

02.12.2019
Gutes Kennerspiel mit sehr gut umgesetztem Thema
Dinosaur Island ist ein tolles und sehr thematisches Kennerspiel. Workerplacement, Aufbauspiel und Resourcenmanagement werden hier vereint.

Das Spiel endet sobald eine spielerabhängige Anzahl an Zielen erreicht wurde, was dem Spiel den Charakter eines Rennspiel oder Wettstreits gibt und strategische Entscheidungen fordert.
So werden über mehrere Runden 5 Phasen abgehandelt, welche immer kleine Interessante Entscheidungen abverlangen und beim Aufbau des großen Dinoparks wichtig sind. Gerade dieser Spielverlauf ist eine Stärke des Spiels! Anfangs mag er manchen Spielern beim erlernen des Spiels einiges abverlangen. Doch ist man einmal drin, so ist der Spielspaß groß und es spielt sich sehr angenehm. Darüber hinaus finde ich das Artwork grandios. Daher klare Empfehlung!
4 von 5

13.11.2019
Review-Fazit zu „Dinosaur Island“, einem Optimierungs- und Workerplacement-Spiel.
[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 8 Jahren
ca.-Spielzeit: 90-120min.
Autoren: Jonathan Gilmour und Brian Lewis
Illustration: Kwanchai Moriya, Peter Wocken und Anthony Wocken
Verlag: Feuerland Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl., frz., span., ital., russ.: https://boardgamegeek.com/boardgame/221194/dinosaur-island/files
dt.: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/dinosaur_island.php?show=dwl

[Fazit]
In „Dinosaur Island“ verwalten die Spieler Dino-Themenparks ganz im Stile eines ‚Jurassic Park“ (in der Anleitung findet sich auch immer wieder das lustige DNA-Männchen aus dem Original-Kinofilm^^) und sorgen mit geklonten Fleisch- und Pflanzenfressern sowie weiteren Attraktionen in Form von Fahrgeschäften für einen steten Besucherstrom. Doch Vorsicht, wenn die Sicherheit nicht hoch genug ist, können Dinos entkommen und Besucher landen auf deren Speisekarte und so muss im fortwährenden Wettstreit um den schicksten und spannendsten Park immer gut abgewägt werden in was als nächstes investiert wird.

Nach dem etwas umfangreichen Spielaufbau legen die Spieler noch fest, wie lange sie spielen möchten. Dies wird mit Hilfe von X (je nach Spieleranzahl) Auftragskarten festgelegt, welche sich in ihrer Schwierigkeit in die „Längen“: kurz, mittel und lang unterteilen. Dabei kann man dann von Spielzeiten um 70-180min. ausgehen, je nach Spielverlauf und Spielerzahl (Extremgrübleralarm!^^). Die Aufträge bestimmnen dann auch das Spielende, denn sobald nur noch ein unerfüllter Auftrag ausliegt, wird die aktuelle Runde noch zu Ende gespielt und es folgt die Endwertung, wobei der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Die Spielrunden sind jeweils in 5 Phasen unterteilt, welche die Spieler mal abwechselnd, mal gleichzeitig durchführen. Die zugehörigen Spieltafeln sind gar entsprechend gekennzeichnet, so dass man immer genau weiss, was wo gerade zu tun ist. So gilt es via (unterschiedlichen) DNA-Würfeln festzulegen, welcher (fertigen) DNA-Sequenzen – zur späteren Dino-Erschaffung – man sich im Kühllager versichern will, welche Dino“baupläne“ man sich reserviert, welche (Forschungs-)Ausbauten und weiteren Attraktionen man anschaffen will, welche Experten im Park helfen sollen und/oder welche DNA-Sequenzen, sowie zugehörig auszubauenden Lagerkapazitäten, kreiert werden sollen. Am Ende einer Runde folgt immer eine „Aufräum“-Phase, welche auch die nächste Runde vorbereitet.

Geld verdienen die Spieler durch die Besucher, welche je nach Attraktionslevel des Parks mehr oder weniger angezogen werden – inkl. lästigen Rowdys, die nichts zahlen und nur Plätze belegen.
Je gefährlicher und vielzähliger die Dinos im Park, desto mehr Besucher und voraussichtlich hohe Geldeinnahmen, wenn die Besucher, aufgrund eines zu niedrigen Sicherheitslevels nicht gefressen werden, erhält der jeweilige Parkbesitzer.
Sicherer kann man mit Hilfe von Imbissbuden, Souvenirgeschäften und Achterbahnen, etc. an Geld und Siegpunkte gelangen, aber eben nicht so viel, wie mit einem Rudel T-Rex^^.

Für mehr Abwechslung im Spiel sorgen die „Varianten-Karten“, welche das Regelwerk immer ein wenig beeinflussen und den Spielern z.B. mehr Arbeiter vom Start weg erlauben oder rundenweise gratis Gehege vergeben oder nur einen Experten erlauben, u.v.a.
Zusätzlich gibt es eine gut austarierte Solo-Variante, mit der man sich alleine am Spiel messen kann.

Das Thema ist hier ganz und gar nicht aufgesetzt, es passt und macht richtig Spass…….auch wenn man nur den Kern des Spiels betrachtet, ohne die bunte Thematik, bleibt ein solides, kurzweiliges Spiel auf dem Tisch. Die vielen Komponenten sind wertig produziert und geben mit dem farbenfrohen Touch ein gewisses 80er-Gefühl wieder, was dem 90er Film zwar nicht ganz entspricht, aber dabei doch irgendwie gut aussieht^^. Die Kunststoff-Dinos und Würfelchen hätten vielleicht aus Holz sein dürfen, aber es passt schon. Die Grafiken der Karten sind sehr schick und speziell für die dt. Version darf man festhalten, dass die Übersetzung der vielen Texte sehr gelungen ist – was ja heutzutage leider nicht als Standard gilt.

Die Spieldauer ist jeweils angemessen und ebenso der Spielzugang; die Anleitung macht einen guten Job und nach einer Runde ist man schon gut „drin“ im Spiel.
Taktisch planen sollte man für die Erfüllung der Aufträge, deren Punktebelohnung man nicht unterschätzen sollte, so konnte ein gut zurückliegender Spieler am Ende mit diesen noch alle überholen! Ansonsten kann man relativ entspannt an die Optimierung seines Parks herangehen, denn ausser beim evtl. „Dino-Bauplan/Attraktion/Experte wegschnappen“ gibt es kaum Interaktion zwischen den Spielern. Glück ist auch nur bedingt im Spiel vorhanden, da man die Würfelergebnisse der DNA relativ kompensieren kann, wenn im Labor eigene DNA-Stränge gezüchtet werden und gegen die Rowdys, welche mit den Besuchern aus einem Beutel gezogen werden können, lassen sich mit dem einen oder anderen Experten gut im Griff halten.
Aber alles gibt dem Spiel einen gewissen fordernden Touch, so dass es nie zu leicht wird – zu schwer aber auch nicht^^. Die Variationen der Regeln sollte man oft einsetzen, denn sie geben dem ganzen noch etwas mehr Pfiff.
Das jeder auf seinen Plänen vor sich hintüftelt stört auch die Spannung gar nicht, denn in 2 Phasen schaut man ja doch immer gemeinsam auf die allgemeinen Spieltafeln und die dortigen Aktionen bestimmen die späteren, „multiplay-solitären“^^ doch sehr mit.

Rundum ist das Spiel wunderbar ausbalanciert, fordert auf entsprechend gewähltem „Level“ jedwede Spielerbesetzung, schaut gut aus und bringt das Dino-Flair wunderbar auch ohne überteuerte KS-Minis auf den Tisch! Wer sich also gerne mit dem Thema auseinandersetzen möchte, ein nicht zu tiefgreifend schweres Planspiel sucht und sich gern länger mit den vielen Variationsmöglichkeiten auseinandersetzt, ist hier gut aufgehoben.

[Note]
5.5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/221194/dinosaur-island
HP: http://www.feuerland-spiele.de/spiele/dinosaur_island.php
Ausgepackt: n/a

[Galerie: 16 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=28384
5 von 5

15.10.2019
Fast nichts zu bemänngeln
Wie mein Vorredner schon sagte, ein wirklich schönes und tolles Spiel mit interesantem Thema. Das bunte Designe stört mich absolut nicht und ich bereuhe den Kauf mit nichten.
Da ich seinerzeits das Spiel direkt bei Feuerland vorbestellt hatte, habe ich auch die zusätlichen Dinos.
Eine deutliche bereicherung des Spieles. Denn im Spiel sind im Original nur eine Sort Dinofiguren drin. Mann hatt also überall gleich aussehende Figuren stehen. Das kann optisch schon etwas störend sein wenn in einem T-Rex Gehege ein Dino steht der wie ein Stegosaurus auschaut. Durch die zusätlichen Dinos (Zwei verschiedene) wird dies optisch augehübscht.
Die Figuren haben alle die gleiche Farbe (pink? so weit ich als Farbenblinder das beurteilen kann) Hier währe eine andere Farbgebung schöner gewesen. Auch hätte ich lieber Hol, statt Plastikfiguren gehabt.
Aber am Spielspaß änder dies nichts daher ist das mekern auf sehr hohem Niveau.
Absolute Kaufempfehlung
5 von 5

26.09.2019
Endlich ein eigenen Jurassic Park besitzen können :-)
Wundervolles Spiel! Mich hatte zuerst die bunte schrille Farbe vom Cover abgeschreckt, aber als ich es dann in den Händen hielt und später aufmachte, zeigte das Spiel allerhöchste Qualität, jeden Cent wert, nicht nur materialtechnisch, sondern auch spielerisch. Spielerisch ist es eine tolle thematische Simulation durch Workerplacement. Wir führen einen Dino-Park in Jurassic Park - Manier. Unsere Wissenschaftler beschaffen die DNA, klonen die Dinos, unsere Arbeiter bauen die Gehege aus, damit mehr Dinos platzhaben und noch mehr Besucher angezogen werden. Doch mit jedem Dino steigt auch der Gefahrenpegel in unserem Park. Sind wir zu gierig und unachtsam, kann es schnell passieren, dass Dinos ausbrechen und die Besucher fressen. Daher sollten wir auch achtsam in die Sicherheit investieren. Ein tolles Workerplacement /Eurogame. Wir lieben es jetzt schon.

Man hat die Möglichkeit Dinosaur Island entweder als kurzes, mittellanges oder als langes Spiel zu spielen. Je kürzer die Spiellänge, desto mehr kann das Glück durch die Hooligans etc. einem in die Quere kommen. Je länger die gewählte Variante ist, desto mehr kann man im Laufe des Spiels gegen das Glück entgegenwirken, indem man dementsprechend Leute engagiert etc..
Ich würde nur in der allerersten Partie vielleicht die kurze Variante nehmen, danach nur das lange Spiel bevorzugen. Ich mag Dinosaur Island auch so sehr, dass ich auch nicht möchte dass es schnell endet :-) Ein tolles Spiel mit tollen Komponenten, und super zu zweit spielbar.

Mit der totally Liquid Expansion, wird es soagr noch etwas komplexer und tiefer. Es bringt spezielle Arbeiter (Executives genannt), Blueprints und geheime Missionen ins Spiel, ganz zu Schweigen von neuen Dinoarten und vielem mehr. Einfach toll.
5 von 5

17.09.2019

Neu im Sortiment