Die unüblichen Verdächtigen

ArtikelNr.: 16-0302

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Das Ermittlerteam tappt im Dunkeln. Der einzige Zeuge hat eine äußerst ungewöhnliche Art, den Täter zu beschreiben. Das wird definitiv ein spannender Fall!

In Die unüblichen Verdächtigen arbeiten die Spieler zusammen, um einen Kriminellen zu überführen. Der Zeuge kennt den Schuldigen, gibt jedoch nur „Ja“ oder „Nein“ als Antwort auf die gestellten Fragen. Der Trick dabei? Die Fragen drehen sich nur um das Wesen des Verdächtigen, seinen Geschmack und seine Gewohnheiten - nicht etwa um sein Äußeres. Doch nur das sehen die Ermittler. Sie müssen also den Vorurteilen des Zeugen auf die Schliche kommen, um einen Verdächtigen nach dem anderen auszuschließen und so letztendlich den Schuldigen zu finden.

Die überarbeitete Neuauflage bietet mehr Frage- und Verdächtigenkarten, ein neues Box- und Kartendesign und eine überarbeitete Spielregel.



Spielmaterial:

    110 Fragenkarten
    70 Verdächtigenkarten
    12 „Schuldig“ - Karten
    1 Block Ermittlungsprotokolle
    1 „Ja“ - Karte
    1 „Nein“ - Karte
    1 Spielanleitung
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
ein geniales Spiel über Klischees für Viel- und Wenigspieler
Die unüblichen Verdächtigen ist ein kurzweiliges Spiel mit der Chance viel Spaß in der Spielrunde zu verbreiten. Die Regeln sind schnell erklärt und bedürfen nur 2 Seiten Text in der Anleitung:

Eine Person ist der Zeuge, der zwar den Täter kennt, ihn aber nicht direkt mitteilen darf. Stattdessen müssen die restlichen Spieler im Ausschlussverfahren den richtigen Täter aus 12 Verdächtigen finden. Das können sie, indem sie den Zeugen Fragen stellen, welche von einem Stappel gezogen werden. Dabei sind die Fragen sehr vielseitig: Hat er/sie einen Hund?, Ist er/sie romantisch?, Grüßt er/sie die Nachbarn?. Der Spieler der den Zeuge spielt muss dann überlegen, ob er glaubt, dass der Täter diese Dinge tut, oder nicht. Diese Entscheidung muss er allein am Aussehen der Personen treffen. Dann gibt er den Ermittlern die Ja- oder Nein-Karte. Anhand dieser Informationen versuchen die Ermitttler nach und nach die Verdächtigen auszusortiren, die nicht den Antworten des Zeugen entsprechen. Wenn am Ende der Täter als Zeuge übrig bleibt, haben alle am Tisch gewonnen. Wenn im Verlauf des Spiels der Täter fälschlicherweise aussortiert wird, haben alle verloren.

Positiv:
- kurzweiliges Spiel
- einfacher Zugang durch überschaubare Regeln und keinen Sonderregeln
- liebevoll gestaltete Bilder
- kann einem den Spiegel für unsere von Vorurteilen geprägte Gesellschaft vorhalten

Negativ:
- spielt extrem mit Stereotypen und Vorurteilen, wir kennen die Personen ja nicht und nur anhand ihres Aussehen muss entschieden werden, ob sie die Bedingungen erfüllen, oder nicht
- also das Spiel ist nicht wirklich ein Partyspiel, wie es beworben wird. Es kommt natürlich auf die Art von Party an...
- ich weiß nicht wie 18 Personen dieses Spiel spielen sollen, da jeder einen guten Blick auf die Karten haben muss. 6-8 Personen ist das Maximum

Fazit:
Wir haben jede Menge Spaß mit diesem Spiel. Es eignet sich vor allem für Gruppen, die nicht unbedingt oft Brettspiele spielen, da es einen einfach Zugang ermöglich. Es ist an dieser Stelle aber zu betonen, dass das Konzept nicht mit jeder Gruppe funktioniert. Wer ein Problem damit hat, dass hier gezielt mit Vorurteilen gespielt wird, sollte einen Bogen um dieses Spiel machen. Wie oben gezeigt, kann dieser Teil mit der Vorurteilen positiv wie negativ bewertet werden. Wir haben während des Spiels so viele lustige Geschichten zu den Personen ausgedacht, vor allem wenn sie ähnlichkeiten zu Prominenten aufweisen, wie Martin Schulz, Hulk Hogan oder Keanu Reeves, dass wir es als Absacker nicht mehr vermissen wollen
5 von 5

17.07.2018
SUPER! Aber gewöhnungsbedürftig bzw umdenken erforderlich...
Ich hab das spiel entdeckt und sofort gedacht DAS klingt interessant... Ist es auch! ;)

Wir haben es schon mehrfach gespielt und es gestaltet sich jedesmal anders, es kommt auf die Spieler an. Vor allem wenn es Kinder sind.

Man legt in einem Raster von 3x4, 12 Verdächtige Personen aus, einer der Mitspieler wird zum Zeugen bestimmt. Dieser Spieler war Zeuge eines Verbrechens, (hier am besten ein lustiges ausdenken um die richtige Stimmung fürs Spiel aufkommen zu lassen) doch leider konnte der Zeuge das Gesicht des Verbrechers nicht sehen, dafür hat er als Aufmerksamer Mensch viele andere subjektive Details wahrgenommen.

Die Ermittler befragen nun den Zeugen anhand von Fragenkarten...

(die sind echt bescheuert gemacht, da steht immer Ist er/sie raucher? oder Mag er/sie Rockmusik, ich meine was soll dieses umständliche er/sie??? warum nicht wie schon im damaligen Spiel wer ist es, die Person?)

Jedenfalls muss nach jeder Frage gemeinsam bestimmt werden welcher Verdächtige als unschuldig markiert wird.

Etwas verwirrend ist in diesem Sinne dann immer diese Ja nein Fragestellung und wen drehe ich um wenn der Zeuge sagt der Schuldige raucht dann muss ich alle rauspacken die nicht rauchen, man überlegt also hmmm der sieht nach Raucher aus den also nicht usw, man diskutiert der, der raucht auf jeden fall neeee doch die raucht nicht usw. und im eifer des Gefechts kommt man durcheinander und dreht wen um der nicht raucht. und ZACK ruft der Zeuge SCHULDIG und das Spiel ist vorbei die Ermittler haben versagt...

Da muss man echt umdenken teilweise und aufpassen, und im Zweifel lieber nur einen statt mehrere als Unschuldig umdrehen.

Den alles beruht auf vagen Meinungen und Ansichten des Zeugen.... ;)
5 von 5

14.06.2018

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