Die Quacksalber von Quedlinburg

ArtikelNr.: 06-0183

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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Kennerspiel des Jahres 2018


Einmal im Jahr kommen in Quedlinburg die besten Wunderdoktoren und Kurpfuscher des Landes zusammen, um Tinkturen gegen Schweißfüße, Heimweh, Schluckauf und Liebeskummer zu brauen. Jedoch kocht hier jeder Quacksalber sein eigenes Süppchen.Jeder Spieler zieht solange Zutaten aus seinen eigenen, im Laufe des Spiels selbst zusammengestellten Vorratsbeutel bis er der Meinung ist, dass der Trank perfekt ist. Doch Vorsicht: ein paar Knanllerbsen zu viel und der ganze Trank explodiert.Da heißt es auch mal zur rechten zeit aufhören und lieber nur ein kleineres Portiönchen kochen, um mit den hierfür gewonnenen Erträgen noch wertvollere Zutaten zu erwerben. So füllt sich der Vorratsbeutel mit immer wertvolleren Zutaten und der nächste Trank wird dann sicherlich noch besser munden und viele wertvolle Siegpunkte einbringen.



Spielmaterial:

    219 Zutaten-Chips
    24 Wahrsagekarten
    20 Rubine
    12 Zutaten-Bücher
    8 Tropfen
    4 Beutel
    4 Flaschen
    4 Rattensteine
    4 Siegel
    4 Siegpunktmarker
    4 Töpfe
    1 Bonuswürfel
    1 Flamme
    1 Siegpunktleiste
Merkmal:
17,49 €

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4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Sehr gutes Spiel mit Suchtgefahr
Ich muss es ganz ehrlich zugeben, der Name und das Cover haben mich nicht wirklich angesprochen und so bin ich erst vor kurzem auf die Quacksalber von Quedlinburg gestoßen.
Im Spiel enthalten sind die Materialien für bis zu 4 Spieler.

Im Spiel braut jeder Spieler einen Trank, wobei die Zutaten immer blind aus dem Beutel gezogen werden müssen. Man darf so lange ziehen bis der Wert der weißen Chips den Wert von 7 überschreitet. Wenn dies geschieht explodiert der Kessel und der Spieler muss sich entscheiden, ob er die erreichten Siegpunkte oder den Einkaufswert nutzen möchte. Alle Spieler, denen der Trank nicht explodiert ist bekommen beides. Mit den Einkaufswerten darf sich der Spieler neue Zutaten für den Beutel kaufen. Dabei gibt es Zutaten mit unterschiedlichen Werten und Fähigkeiten. So versucht man über 8 Runden sich einen möglichst ausgereiften Beutel zusammenzukaufen um den Trank möglichst voll zu bekommen. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.
Besonders abwechslungsreich wird das Spiel durch die unterschiedlichen Zutaten, hier gibt es alles von zusätzlichen Schritten, Mehrheiten sammeln, weiße Chips entfernen, extra Rubine ... Da jede Zutat mit einem Set aus 4 Zutatenbüchern erscheint ist die Auswahl für jedes Spiel schier unendlich.

Fazit: Schande über mein Haupt, dass das Spiel so lange von mir unentdeckt blieb. Das Spiel ist super und macht süchtig. Nach jeder Partie möchte man eine neue Strategie ausprobieren und etwas anders machen. Die Nominierung zum Kennerspiel des Jahres kann ich nur bestätigen!! Es ist aber auch für Normalspieler etwas, die Schwierigkeit für Kennerspieler kommt mit den schwierigeren Fähigkeiten der Zutaten.
Klarer Daumen hoch.
5 von 5

06.04.2021
Gehobenes Familienspiel mit hohem Wiederspielwert
Schmidt-Spiele sind für ExpertenspielerInnen immer so eine Sache. Ab und an hat man Perlen dabei, die auch Spielmechanisch einen abholen können (Tavernen im Tiefen Thal beispielsweise), in der Regel sind es jedoch nur
simple Familienspiele, die zwar ganz nett sind, aber dann doch zu simpel ausfallen.
Mit Die Quacksalber von Quedlinburg hat man nicht nur einen sehr speziellen Namen für sein Spiel gewählt, sondern auch ein gut funktionierendes Bagbuilding-Spiel geschaffen, in dem es an jeder Ecke vor Push-Your Luck Elementen trieft. Ob es dabei wirklich ein KENNERSPIEL ist...diese Diskussion fange ich in dieser Rezension am besten gar nicht erst an.
Worum es geht:
Die SpielerInnen müssen innerhalb von 9 Runden die meisten Siegpunkte generieren - am Spielende gewinnt die Person mit den meisten. Siegpunkte bekommt man durch Zutaten, die man nacheinander aus seinem persönlichem Beutel zieht - je weiter man kommt, desto mehr Punkte. Zwischendurch kann man sich immer wieder neue Zutaten in seinen Beutel kaufen, die unterschiedliche
Anlegungsfähigkeiten geben. Dabei gibt es (fast) jede Zutat in unterschiedlichen Wertigkeitsstufen, sodass man unterschiedliche Möglichkeiten hat, an die Siegpunkte zu kommen. Bei Bedarf können die Fähigkeiten der Zutaten auch je nach Spiel
abgeändert werden. Zieht man in seinem Zug jedoch zu viele explosive Zutaten, endet der Zug sofort und man darf entweder Siegpunkte ODER Geld erhalten - es bleibt also stets motivierend und nie komplett frustrierend, wenn man mal zu hoch gepokert hat.

Pro:
+ hübsch und bodenständig illustriert
+ verschiedene Fähigkeiten erhöhen Wiederspielwert und taktische Tiefe enorm
+ Aufholmechanik und milde Bestrafungen motivieren
+ Design des Materials wirkt sehr thematisch
+ Wahrsagerkarten bringen angenehmes Glückselement hinein
+ für unterschiedliche Spielgruppen attraktiv

Contra:
- es gibt kaum Spielerinteraktion
- Handlungsoptionen sehr überschaubar

Fazit:
In dem was es machen möchte ist Quacksalber von Quedlinburg ausgezeichnet: Das Bagbuilding-System greift direkt und motiviert ungemein. Durch milde Bestrafungen beim zu hohem Pokern bleibt man stets motiviert (was gerade jungen SpielerInnen zu Gute kommt).
Des Weiteren gibt es durch die verschiedenen Fähigkeiten viele Mechaniken, für die man sich entscheiden kann. Eine richtige Interaktion zwischen den Spielern gibt es jedoch nicht. Tatsächlich bastelt jeder in seinem eigenen Topf und ignoriert die anderen Spieleraktionen.
Dennoch reicht dies aus um das Spiel zurecht als Spiel des Jahres auszuzeichnen - es macht einfach direkt Laune und kann immer wieder gespielt werden und dabei gibt es keine klar definierte Zielgruppe: ob Kind oder Expertenspieler: jeder könnte diesem Spiel etwas abgewinnen. Dementsprechend bleibt nur zu sagen, dass es zurecht einen Preis wie den Kennerspiel gewonnen hat - ob es jetzt wirklich dem Genre der Kennerspiele zuzuordnen ist, ist eine Diskussion für einen anderen Zeitpunkt
5 von 5

06.04.2021
Kurzweilig & Abwechslungsreich
Quacksalber von Quedlinburg ist aus meiner Sicht ein sehr kurzweiliges und abwechslungsreiches Spiel. Die Einstiegshürde ist niedrig, die Spieldauer sehr überschaubar und die Regeln sind schnell erklärt. Da alle mehr oder weniger parallel ihre Züge abhandeln, erhöht auch die maximale Spieleranzahl die Spieldauer so gut wie gar nicht.
Wie für ein Bag-Building-Spiel üblich gibt es natürlich eine gewisse Glückskomponente. Hier kommt es darauf an, die erspielten Zutaten in einer möglichst optimalen Reihenfolge aus dem Beutel zu ziehen und in den Kessel zu legen.
Dennoch bringen die verschiedenen Zutaten, mit jeweils unterschiedlichen Fähigkeiten und die Abschätzung, wie viel Risiko man eingeht um vielleicht doch noch die eine Zutat mehr in den Kessel zu bekommen, eine gewisse taktische Tiefe ins Spiel.
Die Quacksalber haben für mich bisher in jeder Gruppenkonstellation gut funktioniert und das Spiel wusste zu überzeugen, durch die verschiedenen Bücher gibt es außerdem einen großen Wiederspielwert.
Wenn man nicht zu viel taktische Tiefe erwartet oder sucht, sich auf die Glückskomponente einlassen kann und an dem Vergleich mit den Mitspielern (wessen Kessel ist zur Zeit besser gefüllt, lohnt es sich noch eine Zutat zu ziehen, oder ist das Risiko zu groß, dass der Kessel explodiert?) Freude hat wird mit diesem Spiel sehr viel Spaß haben.
Die Komponenten sin alle sehr schön in dem Thema gestaltet und an der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen.
Ich freue mich schon darauf die Erweiterungen auszuprobieren.
4 von 5

19.02.2021
Macht süchtig
Für ein Kennerspiel ist der Einstieg sehr leicht, also auch für Wenigspieler geeignet. Wir hatten das Spiel ausgeliehen und haben es nach einer Partie bereits gekauft, weil wir komplett überzeugt waren.
Das Material (kleine Plättchen) nutzt sich bei Vielspielern durch das ziehen und legen ab. Allerdings gibt es diverse Möglichkeiten zum Schutz der Plättchen. Das restliche Material ist stabil,hochwertig und mit Liebe zum Detail gearbeitet.
Das Spiel ist kurzweilig und macht wahnsinnig Spaß.
5 von 5

18.01.2021
Besuchen Sie Quedlinburg! Es lohnt sich.
Die Quacksalber ist ein schönes Familienspiel +. Das heißt für mich, dass man es nicht für Nicht-Spieler auf den Tisch bringen sollte. Dafür sind die verschiedenen Zutaten und ihre Wirkung zu komplex und das Spiel auch zu solitär. Aber für jeden der gerne mit der Familie spielt oder mit Freunden beim Spielen gerne eine Unterhaltung führt oder auch einen Wein trinkt ist es genau das richtige Komplexitätsniveau. Obwohl es nicht mein Lieblingsspiel ist ist es doch eines meiner meistgespielten Spiele, denn eine Runde Quacksalber passt irgendwie immer noch rein. Außerdem sind in meinen Spielerunden gleich mehrere Exemplare da, sodass es auch im Lockdown sehr oft auf den Tisch bzw. vor den Monitor kam.
5 von 5

05.01.2021
Glück vs. Strategie
Tolles Bagbuilding-Spiel, bei dem man einerseits eine gute Strategie beim Einkauf der eigenen Trank-Zutaten benötigt und andererseits auch Glück beim Ziehen. Denn schnell explodiert mal ein Kessel und mit ihm wichtige Punkte.
Dadurch, dass die Eigenschaften der Trank-Zutaten von Spiel zu Spiel verändert werden können, ist Quacksalber immer anders.
Nicht nur für Kenner, sondern auch für Gelegenheitsspieler mehr als geeignet.
4 von 5

04.01.2021
Familienspiel mit hohem Suchtfaktor!
Quacksalber ist ein tolles Familienspiel für zwischen durch mit enorm hohem Suchtfaktor.
Es ist ein Sackbuliding Spiel mit Push your Luck Fakor.
Man zieht Zutaten aus seinem Beutel und versucht dabei weiter zukommen als die Konkurrenz jedoch ist Vorsicht angesagt. Denn befinden sich im Sack auch Zutaten die den Topf zum explodieren bringen zieht man zuviele von ihnen. So entstehtein ständiger Zwist zwischen aufhören oder weiterziehen. Zu oft fordert man Sein Glück dabei zu sehr heraus und die Schadenfreude der anderen Spieler ist riesig.
Das schreit nach einer neuen Runde und Revange und macht den enormen Suchtfaktor aus.
4 von 5

31.10.2020
Breaking Bad meets Bibi Blocksberg
Quacksalber von Quedlinburg was ein Überraschungs Hit für mich und meine Familie. Wir spielen das Spiel immer noch JEDEN Urlaub und haben immer wieder spass.

Es ist ein Sack Building Spiel, man bestückt sein Säckchen jede Runde mit neuen Zutaten, die dann die folgende Runde hoffentlich Positiv beeinflussen. Es ist nämlich AUCH ein Push your Luck Spiel. Man zockt also jede runde darum nicht in die Luft zu fliegen.

Dank der vielen Modularen teile ist enorm viel wiederspielwert enthalten. Es gibt sogar noch eine Erweiterung (meiner Meinung nicht wirklich nötig).

In diesem sinne Im the one who Cooks oder Eene meene Flaschenschrank, fertig ist der Hexentrank!
5 von 5

31.08.2020
Tolles Familienspiel mit hohem Suchtfaktor
Wir haben uns Die Quacksalber von Quedlinburg auf gut Glück gekauft und inzwischen gehört es zu unseren absoluten Favoriten.
Zwar wird man von der Menge an Spielmaterial und der Anleitung am Anfang erstmal überfordert, aber es gibt vom Verlag ein sehr gutes und verständliches Erklärvideo, das den Einstieg ins Spiel sehr einfach gestaltet.
Das Spiel macht einfach unheimlich Spaß und das auch noch nach etlichen Runden. Zwar ist der Glücksfaktor sehr hoch und der strategische Anteil eher gering, aber dennoch sorgt Die Quacksalber von Quedlinburg bei jeder Runde für Nervenkitzel. Soll man es wagen auf Risiko zu spielen und noch weitere Zutaten aus dem Beutel ziehen oder geht man auf Nummer Sicher und riskiert nicht, dass der Kessel explodiert?
Übrigens haben dank des Glücksfaktors sowohl jüngere als auch ältere Spieler annähernd die gleichen Chancen und es wird bei uns sowohl von den Kindern als auch von uns Erwachsenen sehr gerne gespielt.
Außerdem möchte ich an dieser Stelle noch das liebevoll gestaltete Spielmaterial erwähnen, das dafür sorgt, dass man dieses Spiel gerne aus dem Schrank holt. Das mittelalterlich-fantastische Setting wird damit sehr gut transportiert und alles in allem ist das Spiel angesichts der Menge an Spielmaterial auch wirklich günstig.
Wir lieben Die Quacksalber von Quedlinburg und können dieses wunderbare Spiel auch anderen Familien nur wärmstens ans Herz legen. Ein absolutes Highlight im Spieleschrank.
5 von 5

26.03.2020
Sehr gelungenes Spiel
Eins unserer absoluten Lieblingsspiele. Es ist optisch sehr ansprechend gestaltet, macht über mehrere Runden hinweg Spaß. Die Erklärung zu dem Spiel dauert zwar etwas länger und einige Fragen klären sich wahrscheinlich auch erst während des Spielens, was aber nicht den Spielspaß hemmt.
1 von 5

27.10.2019
Auf jeden Fall ein Must Have!
Quacksalber ist ein richtig tolles Spiel, was wirklich viel Spaß macht. Es ist mal was ganz anderes und genau das macht das Spiel aus.
Wenn man einmal angefangen hat zu spielen, dann möchte man gar nicht mehr aufhören. Es hat ein großen Suchtfaktor :)
Zudem ist das Spiel richtig toll gestaltet. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!!!
Ich freue mich schon auf die Erweiterung :)
1 von 5

13.10.2019
Sehr schön aufgemacht und mal was anderes!
Die Quacksalber von Quedlinburg hat zurecht den Preis Kennerspiel des Jahres 2018 gewonnen! Es ist neuartig und macht sehr viel Spaß. Meiner Meinung nach kann man es aber auch als Familienspiel bezeichnen. Die Regeln sind leicht zu verstehen und das Spiel ist auch nicht kompliziert. Daher für Gelegenheitsspieler als auch für Kenner wirklich nur zu empfehlen!
5 von 5

19.02.2019
Zu Recht Kennerspiel des Jahres 2018
Die Quacksalber von Quedlinburg ist ein Bagbuiding-Spiel mit einem push-your-luck-Mechanismus für 2 bis 4 Spieler, bei dem all unter gleichen Voraussetzungen starten, nämlich dem gleichen Inhalt im Beutel, aus dem es blind Zutaten zu ziehen gilt. Zeitgleiches Ziehen verhindert Downtime und erhöht den Spielfluss, so dass keine Langeweile aufkommt. Die gezogenen Zutaten werden im eigenen Kessel platziert und je weiter man kommt, desto mehr Punkte gibt es zum Ausgeben für weitere Zutaten. Doch zu Beginn ist der Beutel voller Knallerbsen. Man sollte es sich also gut überlegen wie oft man zieht, denn bevor man sich versieht ist der Kessel explodiert. Das führt dazu, dass man sich entscheiden muss entweder zu Punkten oder Zutaten einzukaufen. Nach einigen Runden wird dann geschaut wer die meisten Siegpunkte hat und das wars auch schon.
Die Quacksalber bieten durch die beiliegenden Module viel Abwechslung und das Ziehen der Zutaten aus dem Beutel macht echt süchtig, denn man will sich ja die besseren Zutaten holen und dafür braucht man möglichst viele Punkte. Es ist ein verdienter Kennerspiel des Jahres Sieger, der sich eigentlich auch als Familienspiel und für jede Spielerzahl eignet. Beide Daumen hoch für die Quacksalber!
5 von 5

09.02.2019
Braue dein wohlüberlegtes Süppchen
Die Quacksalber von Quedlinburg ist ein schönes Spiel für Groß und Klein. Strategisches Einkaufen ist fast genauso wichtig, wie Glück beim Ziehen.

Aufgrund der Möglichkeiten, die Bücher verschieden auszulegen und die Kessel zu erweitern, kommt auch keine Langeweile auf. Das Spiel gestaltet sich jedes Mal neu.

Besonders gefallen uns die tollen Materialen! Sehr liebevoll gestaltet, alles dabei, was man braucht! (Endlich mal ein Spiel, in dem die benötigten Beutel dabei sind.)

Aufgrund des nicht allzu hohen Anspruchs und des sehr hohen Glücksfaktors gebe ich insgesamt 4 Sterne.
5 von 5

12.12.2018
Tolles Spiel
Trotz der Kennerspielauszeichnunh ein tolles Familienspiel
4 von 5

21.09.2018
Schadenfreude garantiert
Zu aller erst mal das Fazit: Die Quacksalber von Quedlinburg sind großartig!

Schon beginnend beim Material, das einfach schön ist. Der Kessel wird dreidimensional, die Chips sind ebenso hübsch gestaltet wie die Zutatenbücher. Der Beutel ist funktional, da bedarf es aber auch keiner schöneren Variante.

Spielerisch sind die Quacksalber superschnell erlernt, spielen sich auch mit Grüblern sehr flüssig und bieten dank vier verschiedener Varianten bei den Büchern und 2 bei den Kesseln genug Abwechslung.

Was macht das Spiel jetzt aber so großartig?
Es ist u.a. die Schadenfreude. Denn man kann brauen, solange man will, doch wer es übertreibt, wird zwangsläufig seinen Kessel zum Explodieren bringen. Das darf ab und zu passieren, kostet aber Geld bzw. Siegpunkte. Um so mehr freut man sich, wenn beim Gegner der Kessel in die Luft fliegt.
Obwohl man durch das Kaufen der Zutaten Einfluss auf die Chancen nimmt, die richtigen Zutaten zu ziehen, ist es am Ende eben Glück, ob man das Richtige zieht oder nicht. Dieses sogenannte Push-Your-Luck-Element ist sicher nicht für jeden etwas, bietet aber Zockern gleichermaßen Spaß wie sicherheitsliebenden Spielern (die dann eben etwas früher aufhören zu zocken).

Die Quacksalber sind bekanntermaßen als Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet worden. Diesen Titel hat das Spiel aus meiner Sicht nicht verdient und man wird viele Spieler finden, die genau das auch sagen.
Hier aber sollte man differenzieren. Das Spiel ist grandios, kommt bei uns immer wieder auf den Tisch und macht riesigen Spaß. Es ist aber einfach kein Kennerspiel, sondern ein Familienspiel. Es ist nicht so komplex, um als Kennerspiel durchzugehen.
Das soll nicht heißen, dass Kenner nicht zugreifen sollen, sondern dass auch Gelegenheitsspieler bedenkenlos zugreifen können.

In einem Satz: Die Quacksalber von Quedlinburg sind eine hervorragende Ergänzung jeder Spielesammlung und gehören bei Fans von Brettspielen einfach ins Regal!
5 von 5

07.08.2018
modernes Can`t stop
spielt sich wie can`t stop, allerdings komplexer, da nach jedem Zug evtl eine Aktion ausgelöst wird.
Die Bücher sind schön gemacht, aber es ähnelt sich doch sehr, was man mit den Zutaten machen kann.
Für 5 Sterne fehlt irgendwie noch was......
4 von 5

31.07.2018
1A Bagbuilding
Tolles Bagbuildingspiel mit Suchtfaktor. Als Kennerspiel des Jahres ausgezeichnet, aber trotzdem auch für Familien und wenigspieler geeignet.
5 von 5

23.07.2018
Nominiert zum Kennerspiel des Jahres – und hoffentlich auch Sieger
Ablauf:
Jede Runde beginnt damit, dass man Zutaten aus seinem Beutel zieht und in seinen Kessel legt. Dabei bedeutet jede Zutat, einen Schritt (oder mehrere) weiterzugehen und das Ziel ist es, ohne eine Explosion zu verursachen, so weit wie möglich voranzugehen. Der Kessel explodiert, wenn man von den weißen Zutaten die Summe 7 überschreitet.
Je nach Zutat können noch weitere Effekte entstehen, die z.B. ermöglichen, sich Zutaten aus dem Beutel zu ziehen und zu entscheiden, ob man diese anlegt oder nicht. Die Effekte werden von Rezeptbüchern vorgegeben, von denen es pro Farbe 4 Stück gibt und die daher eine große Variation zulassen.
Nachdem alle Spieler entweder aufgehört haben oder ihr Kessel explodiert ist, beginnt die wertende und shoppende Phase. Zuerst wird geguckt, welcher Spieler ohne Explosion am weitesten gekommen ist. Dieser darf einen Bonuswürfel würfeln und bekommt die Belohnung. Danach werden besondere farbliche Zutaten gewertet, deren Effekt erst hier zum Tragen kommt. Dann wird der Platz des ersten nicht erreichten Feldes gewertet, denn hier kann man noch zusätzliche Boni bekommen. Außerdem bekommt man abhängig von diesem Feld Siegpunkte und Geld zum Ausgeben, von dem man sich für die nächste Runde 1-2 weitere Zutaten kaufen kann. Es handelt sich also um ein Bag-Building-Spiel, also ein Spiel, in dem man sich einen Beutel Runde für Runde zusammenstellt und davon profitiert. Ist der Kessel allerdings explodiert, so muss man sich zwischen Siegpunkten und Shoppinggeld entscheiden. Man sollte also vermeiden, zu explodieren, denn einerseits möchte man sich einen besseren Beutel zusammenstellen, um in den Runden darauf weiter zu kommen, und andererseits benötigt man Siegpunkte, denn nur auf die kommt es am Schluss an.
Es gibt noch weitere nicht genannte Punkte (Karten mit Zusatzeffekten pro Runde, Möglichkeit der Elimination von weißen Zutaten durch einen Trank, das Vorrücken von Spielsteinen, …), aber die wird man in den Regeln des Spiels erfahren.

Material:
Das Material ist an sich vielseitig und schön, allerdings gibt es zwei Negativpunkte. Zum Einen sind die Spielsteine, die den Verlauf auf der Siegpunktleiste und im Kessel angeben, farblich überhaupt nicht passend und zum anderen sind die Beutel von eher mieser Qualität und man zieht oft Fäden raus. Dazu anzumerken sei aber, dass wir eine sehr frühe Version gekauft haben (ca. zwei Wochen nach Erscheinung) und es sein kann, dass sich die Punkte inzwischen verändert haben.

Fazit:
Das Spiel bietet sehr viel Varianz und Strategien, ist aber dennoch sehr glückslastig.
Zum Glück:
Dadurch gibt es jedes Mal einen Kick, wenn man aus dem Beutel ziehen will, aber kurz vor einer Explosion steckt. Zieht man und riskiert es oder hört man auf? Absolut spannend und spaßig, selbst nach wirklich vielen Spielrunden! Wir haben das Spiel jetzt schon mehreren gezeigt und oft war es danach so, dass man gefragt wurde, die teuer das Spiel war und danach hat man nur noch gehört, dass die Personen es sich selber gekauft haben. Pechsträhnen werden aber auch durch das Spiel wieder ausgeglichen, denn wer zurückliegt, bekommt Startvorteile.
Zur Varianz:
Wir haben sowohl mehrfach die Rezeptbücher durchgespielt (zu zweit und zu dritt) und sind inzwischen da angelangt, dass wir einfach mischen und zufällig Rezeptbücher auswählen. Außerdem gibt es zwei verschiedene Kessel und der eine ist für Gelegenheitsspieler gedacht und der andere für Vielspieler. Wir haben erst sehr viele Partien mit dem einfachen Kessel gespielt und nun spielen wir nur noch mit dem anderen Kessel, der noch mehr mögliche Strategien erlaubt. Aber dies kann man immer an die Spielgruppe anpassen und ist demnach sehr variabel.
Zu den Strategien:
Durch die mögliche Varianz gibt es je nach Büchern viele verschiedene Strategien. Natürlich gibt es einige Zutaten, die wirklich bessere Effekte haben, aber wenn man Pech hat und diese nicht zieht, führen andere Strategien eher zum Sieg. Die Rückseite des Kessels bietet für Vielspieler außerdem noch mehr mögliche Strategien, die man abwägen sollte. Auch das Explodieren ist für strategische Spieler abzuwägen, denn zu Beginn ist eine Explosion und weiteres Fortschreiten vielleicht sogar besser als nicht zu explodieren.
Insgesamt gibt es also wirklich viel Varianz und Strategien. Am wichtigsten ist aber, dass es wirklich Spaß macht und einfach super bei Gästen ankommt. Wir gönnen dem Spiel den Sieg!
5 von 5

15.06.2018
ein schönes Familienspiel mit Glückselementen
Die Quacksalber von Quedlinburg ist ein Bag-Building-Spiel über 9 Runden bei dem man aus 8 Zutaten (unterschiedliche Effekten mit Werten 1-4) einen möglichst gewinnbringenden Trank brauen soll. Dazu werden die gezogenen Zutaten ausgehend vom Startpunkt (+Ratte=Vorteil für zurückliegende Spieler) derart angelegt, daß je nach Wert entsprechend viele (Wert-1) Felder übersprungen werden. Die aktuelle Position gibt dann die derzeitige Kombination Siegpunkte/Geld/Rubin an. Erhält man beim Ziehen eine Summe von größer 7 bei den Knallerbsen, explodiert der Kessel und die aktuelle Runde ist für diesen Spieler beendet. Die Knallerbse wird jedoch noch regelgerecht (Werte der Zutaten) gelegt, lediglich bei der Wertung muß sich der Spieler entweder für die Siegpunkte oder das Geld entscheiden, explodiert der Kessel nicht erhält man Beides. Derjenige, der am weitesten vorne positioniert und dessen Kesdsel nicht explodiert ist, darf mit einem Würfel einen weiteren Vorteil (Siegpunkte, Startposition, Rubin, Zutat) auswürfeln. Mit Hilfe einer Flasche kann man einmalig die zuletzt gezogene Zutat wieder in den Beutel zurückwerfen. Durch Einsatz von 2 Rubinen kann man die Flasche reaktivieren oder seinen Startpunkt nach vorne verschieben.

Fazit: Die Quacksalber von Quedlinburg ist zwar Glücks-abhängig (gezogene Zutaten), macht aber dennoch viel Spaß. Da die Zutaten zufällig aus dem Beutel gezogen werden (man also keinen Einfluß auf die Wirksamkeit des Tranks hat), liegt die Strategie in der Zusammenstellung der hinzugekauften Zutaten sowie im Zocken beim rechtzeitigen Beenden der eigenen Runde (bevor der Kessel explodiert). Durch die Variante leerer Beutel kann der Glücksanteil ein wenig reduziert werden.
Variante leerer Beutel: Anstatt die neu erworbenen Chips zusammen mit den Chips aus dem eigenen Kessel wieder in den Beutel zu werfen, legt man diese beiseite und zieht solange die im Beutel verbliebenen Chips, bis dieser leer ist. Dann wirft man die beiseite gelegten Chips in den Beutel und kann weiter ziehen. Dadurch kommen stets alle Chips zum Einsatz und das Glücksmoment, daß man teure und gute Chips nie/selten zieht, wird reduziert.
4 von 5

09.06.2018
Review-Fazit zu „Die Quacksalber von Quedlinburg“, einem Plättchendeckbauspiel.
[Infos] für: 2-4 Spieler ab: 10 Jahren ca.-Spielzeit: 45min. Autor: Wolfgang Warsch Illustration/Gestaltung: Dennis Lohausen Verlag: Schmidt Spiele Anleitung: deutsch Material: sprachneutral [Download: Anleitung] dt.: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/die-quacksalber-von-quedlinburg-49341.html (s. Infokasten) engl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/244521/die-quacksalber-von-quedlinburg/files [Fazit] In „DQvQ“ mischen und rühren die Spieler Heiltränke aller Art an und sammeln dafür Zutaten in Chipform. Diese werden rundenweise jeweils – von allen gleichzeitig – blind aus dem eigenen Stoffbeutel gezogen und in den eigenen Kessel gelegt, wobei die Werte der Chips die jeweiligen Abstände zwischen den abgelegten Chips vorgeben. So werden auf der spiralförmigen Leiste des Kessels immer weiter rentablere Zielfelder erreicht. Interaktion gibt es keine, allerdings sind die Spieler auch durchgehend mit der Optimierung ihres Vorratsbeutels beschäftigt, so dass dies kaum auffällt, bis es mal evtl. zu einem Gleichstand bei den Bonibestimmungen kommt. Jede Runde werden die Tränke direkt gewertet und mögliche Boni (per Würfel) verteilt, Punkte vergeben und möglichst wertigere Zutatenchips gekauft. Davon hängt es schliesslich auch ab, wie viele „gute“ und gewinnbringende Zutaten ein Spieler aus dem Beutel zieht, es wird also quasi nach und nach ein Deck von besseren Zutaten „gebaut“. Der Haken beim Trankbrauen sind nämlich die weissen Knallerbsen-Chips (-Zutaten), die den Kessel zum Explodieren bringen und damit den Trank ruinieren können, wenn zu viele von ihnen gezogen werden – jeder Spieler hat immer eine bestimmte Menge Knallerbsen im Zutatenbeutel und da hängt es vom Glück ab, welche man wann zieht bzw. ob mit anderen Zutaten ein Ausgleich geschaffen werden kann (z.B. um Knallerbsen wieder herausnehmen zu dürfen). Die ausliegenden Zaubertrankbücher geben – je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad unterschiedliche – Rezepturen vor, welche die Reaktionen (während des Zuges oder am Ende der Runde) der Zutaten erklären. Der Spielzugang ist recht simpel und der Ablauf eingängig, so finden sich hier Gelegenheits- wie Familienspieler gleichermassen am Tisch zusammen, wie auch Vielspieler und Optimierungssüchtler, die Fortuna ein Schnippchen schlagen wollen^^. Das schön gestaltete und bunte Spielmaterial ist zudem sehr wertig und hebt die zauberhafte Atmosphäre zusätzlich an. Die schon erwähnte mangelnde Interaktion fällt hier nicht besonders ins Gewicht, da auch alle meist gleichzeitig spielen und ein Spiel dauert max. 45min., welches ein zusätzlicher Grund für eine weitere Partie ist. Schliesslich will man auch gleich nochmal testen, mit welchen Zutaten man weiter kommt und bessere Resultate erzielt. Die 9 Runden bieten hierzu genug Probiermöglichkeiten und sind so auch sehr schön ausbalanciert – alle paar Runden kommen auch bestimmte Ereignisse (neue Zaubertrankbücher, weitere Knallerbsen, u.a.) zum Tragen. Der Ehrgeiz im Trankbrau-Wettbewerb besser abzuschneiden sorgt somit für eine hohe Wiederspielwertigkeit und bestätigt die gelunge Spielidee und -mechanik! [Note] 5 von 6 Punkten. [Links] BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/244521/die-quacksalber-von-quedlinburg HP: https://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/die-quacksalber-von-quedlinburg-49341.html Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=25980 [Galerie] http://www.heimspiele.info/HP/?p=26007
5 von 5

28.05.2018

Neu im Sortiment