Die Kolonisten

ArtikelNr.: 32-0048

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
62,99 €

inkl. 19% USt., versandfreie Lieferung

UVP des Herstellers: 72,99 €
(Sie sparen 13.7 %, also 10,00 €)
Stk
sofort verfügbar
(1 - 3 Werktage)

Lieferbare Bestellungen versenden wir an Werktagen bis 15:00 Uhr!
Bestellen Sie in den nächsten 00:00 Stunden und wir versenden Ihre Ware noch heute!
Der Kaiser hat euch mit der Aufgabe betraut, eine neue Gemeinde zu gründen und sie zu Glanz und Wohlstand zu bringen. Um ihm zu beweisen, dass sein Vertrauen in euch nicht unbegründet ist, entsendet ihr euren Verwalter ins Herz der Kolonie, damit er den Bau von Wohnstätten in Auftrag gibt, um Kolonisten in eurer Gemeinde zu locken.

Doch reicht es nicht, Kolonisten bloß herziehen zu lassen - ihr müsst ihnen auch Arbeitsplätze verschaffen. Also gilt es, Gebäude zu errichten, in denen eure Kolonisten arbeiten können. Dafür benötigt ihr Baustoffe, um die sich euer Verwalter kümmern muss, oder ihr lasst gleich eure Kolonisten Baustoffe produzieren...

Mit der Zeit werden die Aufgaben in eurer Gemeinde immer komplexer. Da gilt es, eure Kolonisten auszubilden und für die neuen Herausforderungen zu wappnen. So werden aus einfachen Bauern zunächst Bürger und aus wiederum erfolgreiche Kaufleute.

Sichert euch auch die Unterstützung entfernter Kolonien, indem ihr von ihnen Botschaften in eurer Gemeinde errichtet, und bringt eure Gemeinde so schneller als eure Konkurrenz zum ersehnten Wohlstand...



Spielmaterial:

    280 Baustoffe
    202 Gebäude
    140 Anschaffungen
    120 Kolonisten
    80 Versorgungsgüter
    72 Botschhaften
    62 Orte
    55 Taler
    40 Werkzeuge
    36 Lagerstätten
    28 Marktkarten
    16 Verwalter
    9 Kolonietableaus
    8 Speichererweiterungen
    4 Bilanzkarten
    4 Epochenkarten
    4 Gemeindepläne
    4 Grundlagererweiterungen
    4 Märkte
    3 Sonderbotschafter
    3 Übersichtskarten
    1 Anhang
    1 Einführungsspielregel
    1 Rundenanzeiger
    1 Rundenkarte
    1 Spielanleitung
    1 Startspielermarke
    1 Wertungsblock
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Tolles Spiel 👍🏻
Das Spiel ist von den Mechaniken ausgereift , sehr abwechslungsreiche Bau und Aufwertungs Möglichkeiten . Einzige kleine negativ Punkte finde ich ein mal die Resourcen Plättchen sind sehr klein und die auf die Gebäude zu legen ist eine etwas nervige Fummel Arbeit. Oft werden dabei die Kolonisten umgeworfen oder die Gebäude verrutschen. Zweiter negativ Punkt ist die Anleitung die teilweise eindeutiger geschrieben sein könnte. Was im Anhang dann teilweise wieder kompensiert wird. Preis Leistung ist absolut Oky . Ich würde es mir immer wieder kaufen 👍🏻
5 von 5

23.08.2018
Bewertung der Abläufe/Mechaniken
Wie würde ich das Spieldesign bewerten? Vorteile (+) und Nachteile (-) ...
(+) für Wiederspielreiz: Der Wiederspielreiz ist durch die variable Auslage der Botschaften und den variablen Aufbau der Orte für lange Zeit gegeben. Weiter gibt es verschiedene Aufbauketten und Gebäudekategorien, die man nicht alle in jedem Spiel erreichen kann. Die spezialisierten oder breit angelegten abgeschwächten Strategien halten die Erkundungsfreude sehr lange aufrecht. Und nicht zuletzt erreicht man in jeder Partie mehr, was einem das Gefühl der Verbessrung gibt.
(+) für Alleinstellungsmerkmal: Workermovement, In jeder Epoche legt man Orte an, die der Kolonist mit seinen begrenzten Bewegungspunkten erreichen muss. Mit Hilfe bestimmter Ausbauten kann man alle Beschränkungen erweitern und an Stärke gewinnen. (weitere Kolonisten, Arbeiter, Bewegungspunkte etc. )
(+) für Kennervorteil / andauernde Lernkurve: Je öfter man Spielt und die Produktionspfade der Epochen kennt, je besser wird man.
(+) für Abwechslung ohne Erweiterung: In jeder Runde zieht man nur einen Teil der Botschaften, Errungenschafts- und Marktkarten. Das Ortsraster wird in jeder Epoche variabel weiter gebaut.
(+) für Strategieentwicklung: Man kann Strategien entwickeln und timen, ohne das der Glücksfaktor die Planung zunichte macht.
(+) für die Kompensation des Startspielervorteils
(+) für den Aufbaumechanismus: Verstärkung der Aktionen ist durch verschiedene Elemente/Gebäude/Regeln möglich
(+) für Spannung und Ballancing: Es wird erst kurz vor Ende klar wer gewinnt. Ist aber nur bei gleich guten Spielern gegeben.
(+) für Glücksausgleich: Die Ungewissheit der Errungenschaftskarten und der Pfad der gegnerischen Kolonisten ist angenehm klein. Man kann letztlich fast 100%ig planen. Die zufälligen Marktkarten gelten für alle und müssen aufgrund ihrer Parallelität zu den anderen Orten nicht eingeplant werden.
(+) für flexible Entscheidungen: Man kann seine Strategie ändern und in der Ortsauslage auf den Kolonisten des Gegners reagieren.
(+-) für mehrere Siegpfade: Sieg nur über profane Punkte. (keine alternativen Siegbedingungen) Punkte können aber auf unterschiedlichen Pfaden erreicht werden.nur profanes Siegpunkte sammeln
(+-) für crossing paths/Interaktion: Eher gering, aber auf dem Stadtplan bzw. über die Ortsaktionen und über die Botschaft der Aldruisten/Alchemisten.
(+-) für beschränkte Spieleranzahl: Dies gilt für jedes Spiel. Die Kolonisten spielt man je nach Geschmack mit maximal 1 – 3 Leuten, wegen der Downtime.
(-) für wenig Platz für das Ressoucenmanagement
5 von 5

22.08.2018
„DIE KOLONISTEN“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Die Kolonisten“, einem komplexen Aufbauspiel.



[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 12 Jahren
ca.-Spielzeit: 60-360min.
Autor: Tim Puls
Illustration: Klemens Franz
Verlag: Lookout Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl.: http://lookout-spiele.de/downloads/#D (s. „Die Kolonisten“)
dt., engl., frz., holl.: https://boardgamegeek.com/boardgame/192836/colonists/files

[Fazit]
„Die Kolonisten“ wird als Kennerspiel mit episch strategischem Umfang deklariert und bietet enomre Materialfülle und durchaus beachtliche Spieltiefe. Dennoch polarisiert die Spielmechanik auch bei sogenannten Spielekennern und so kommt es zu teils durchwachsenen Wertungen. Bei uns erhält das Spiel gleich vorab gesagt eine 4.5 von 6 und wird damit auf aufgerundet. Dies liegt vor allem daran, dass die vielen Testrunden, trotz verschiedener Besetzungen, allesamt mit dem Spielprinzip und dem Verlauf zufrieden waren.

In „DK“ gilt es die eigene Kolonie in fernen Landen auszubauen und dabei via Verwalterfigur in der von allen gemeinsam genutzten und stetig wachsenden Stadtspielfläche für neue Güter, Produktionsstätten, diplomatische Beziehungen, u.v.a. umher zu wandern und entspr. Aktionen zu nutzen. Über 4 Epochen lang werden so die Kolonien der Spieler wachsen und auch die Einwohner entwickeln sich i.d.R. vom Bauern bis zum Kaufmann und können so immer bessere Waren herstellen, wollen aber auch immer besser versorgt sein.
Dieses sogenannte Worker-Movement und Aufbauprinzip kombiniert sich mit einer trickigen Lagerverwaltung, die den Spielern von Beginn an nur wenig Raum zum Agieren läßt und stetig beachtet und vergrößert werden will, um den Einschränkungen zu entgehen, die die erzwungene Abgabe von Rohstoffen z.B. mit sich bringt, wenn der Platz nicht reicht. Abwechslung findet sich nur bedingt durch zufällige Botschaftskarten und geringer Interaktion, wenn Mitspieler die Stadtplättchen besetzen, die man selbst gerne genutzt hätte. Ansonsten verläuft das Spiel in Grundzügen dann doch immer gleich und wiederholt sich an vielen Stellen, was sicherlich ein Grund für viele Spieler ist, die dem langsamen Aufbaufortschritt und „fine-tuning“ nichts abgewinnen können, Abstand zu nehmen. Wer sich aber in den Details verlieren mag, das Letzte aus seiner Produktionskette heraus zu holen, wird sich befriedigt durch alle Epochen hangeln oder auch mal nur durch 1, 2 oder 3, denn das Spiel läßt dies per Regel zu und ermöglicht so relativ variables Spiel. Auch solitär läßt sich das Aufbauspiel geniessen und bietet sich so auch sehr gut als Einstieg bzw. zum Üben an.

Das reichhaltige Spielmaterial ist an sich sehr wertig produziert, nur im späteren Spielverlauf werden die vielen, kleinen Marker etwas lästig, da sie vor allem in der Handhabung schwierig zu nutzen und zu fieselig sind. Die Anleitung wirkt auf jeden Fall strukturiert und der „Profi“ liest diese recht locker, der „normale“ Spieler wird sich aber hie und da etwas zwischen den Zeilen verheddern und sich erst im Spiel selbst dann die meisten Fragen beantworten.

„DK“ ist neu und doch alt, denn alles ist irgendwie schon da gewesen, aber hier nun teils schick neu verzahnt. Man merkt auch, dass der Autor sich viel Mühe mit dem Balancing gegeben hat und wer sich für derlei Spielmechanik begeistern kann, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Zweifler sollten definitiv vorher probespielen, da sie u.U. sonst erschlagen und/oder enttäuscht werden könnten, eben je nach Erwartungshaltung!
Bei unseren Spielrunden kam „DK“ gut an und darf gerne in die Riege zu empfehlender, komplexer Spiele a la Caverna, Agricola, u.ä. aufgenommen werden.

[Note]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/192836/colonists
HP: http://lookout-spiele.de/spiele/kolonisten/
Ausgepackt: http://www.heimspiele.info/HP/?p=22134

[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=24460
5 von 5

14.09.2017

Neu im Sortiment