Die Holde Isolde

ArtikelNr.: 06-0118

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
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Wer gewinnt die Gunst der Prinzessin?


Gewinne das Herz der holden Isolde und mache damit deinem Ritterstand alle Ehre! In einer Werbungsphase solltest du beim Lanzenstechen und im Turnierkampf glänzen, gefährliche Gralssuchen bestehen und dir Zeit für Studien in der Bibliothek nehmen. Natürlich sind auch Galanterie und Barmherzigkeit gefragt, wenn du deiner Herzensdame die Aufwartung machst. Wähle die Karten geschickt und spiele sie zur richtigen Zeit aus. So bist du im Konkurrenzkampf mit den anderen Rittern erfolgreich und wirst der ruhmreiche Ritter sein, der um die Hand der holden Isolde anhalten darf.



Spielmaterial:

    112 Punkte Wappen
    55 Karten
    50 runde Spielsteine
    8 Spielbretter
    2 Schriftrollen Marker
    1 Kelch Marker
    1 Rundenanzeiger
    1 Sanduhr Marker
    1 Spielanleitung
    1 Spielerübersicht
    1 Startspieler Marker
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

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Carddrafting
Wow, ein Spiel, welches Nicht-, Gelegenheits-, Familien- und Vielspieler zugleich begeistern kann! So ein Spiel sollte mal den Spiel des Jahres Pöppel gewinnen. Sehr leichte Regeln, sehr eingängige Mechanismen, hohe Interaktion, viel Varianz durch beidseitig bedruckte Tableaus, schönes Material, knackige Spieldauer, keine Downtime, sehr hoher Wiederspielreiz. Ich könnte es den ganzen Abend mit meiner Spielrunde spielen. 5 Sterne und ne Kaufempfehlung!
5 von 5

05.03.2016
Glücksbetontes Cardplacementspiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren von Nicolas Ponein.
Die Spieler müssen im Wettstreit möglichst viele Herausforderungen meistern, um so nach Turnieren, Gralssuchen und vielerlei Studien schliesslich der würdigste Ritter zu sein, der um die Hand der holden Prinzessin anhalten darf.


Spielvorbereitung:
Die Spielbretter werden mit der randlosen Seite nach oben in der Tischmitte so arrangiert, wie die Abbildung in der Anleitung vorgibt. Neben die Spielbretter werden jeweils die passenden Schildmarker als Vorrat abgelegt - je nach Spielerzahl werden einige Marker weggelassen.
Die Spielkarten werden als gut gemischter und verdeckter Nachziehstapel zur Seite gelegt, dito die Pergamentrolle (Rundenzähler) mit dem Sanduhrmarker auf deren Feld (Runde) 1.
Die Spieler erhalten jeweils 10 Holzchips in ihrer Wunschfarbe und legen je 1 hiervon auf die Startfelder der Spielbretter - die 3 übrigen Chips lassen sie zunächst vor sich liegen.
Ein Startspieler wird bestimmt, dieser erhält das (Papp-)Schwert.


Spielziel:
Die meisten Siegpunkte zu erhalten!


Spielablauf:
Das Spiel verläuft über 6 Runden und jede Runde ist in 5 Phasen unterteilt:

1) Jeder Spieler erhält 5 Karten
Der aktuelle Startspieler nimmt sich den Kartenstapel und verteilt an alle Spieler 5 Karten.

2) Weitergabe von Karten
Die Spieler wählen jeder eine ihrer Handkarten, die sie behalten möchten aus und geben die restlichen Karten an ihren linken bzw. rechten Nachbarn (siehe Vorgabe auf der Pergamentrolle, die Richtung wechselt rundenweise) weiter.
Dies wird so lange praktiziert, bis die Spieler nur noch eine Karte vom Nachbarn erhalten, diese nehmen sie zu ihren vier zuvor behaltenen Karten und haben nun ihre Startkartenhand von (wieder, aber dafür nun gut durchmischt^^) 5 auf der Hand.

3) Auspielen von 4 Karten
Nun legen die Spieler, beginnend beim aktuellen Startspieler, reihum abwechselnd je eine Karte aus und bewegen den Holzchip auf dem entsprechenden Spielbrett (Kartenfarbe = Spielbrettfarbe) um so viele Felder voran, wie die Karte vorgibt.

Bei den hellblauen Karten für das Lanzen- oder Schwert-Turnier, kann sich der Spieler jeweils entscheiden, auf welchem Spiebrett er (jedesmal erneut) den Chip bewegen will.

Bis auf das Königs-Spielbrett (blau), erlauben es alle Spielbretter eine Runde zu komplettieren und wieder von vorne das Spielbrett zu umrunden. Sollte ein Spieler soweit kommen, setzt er einen seiner übrigen Holzchips auf den bewegten Chip, um anzuzeigen, dass dieser schon eine Runde hinter sich gebracht hat - dies ist wichtig für die Wertung, welcher Stein am weitesten vorne liegt.

Landet ein Chip auf einem schon besetzten Feld, wird dieser auf den oder die vorhandenen oben drauf gelegt. Bei der Wertung gilt, der oberste Chip ist weiter vorne!

Haben die Spieler reihum 4 Karten ausgespielt, folgt die Wertung. Die 5. Karte wird nie genutzt, sondern abgeworfen!

4) Wertung
Die Spielbretter werden nacheinander gewertet, beginnend beim Brett der holden Isolde.
Die Spielbretter Gralssuche und Barmherzigkeit werden nur in der 6. Runde gewertet und das Königsspielbrett in der 3. und 6. Runde!

- die holde Isolde; hier gewinnt der Erstplatzierte (also der Spieler, dessen Holzchip am weitesten vorne liegt) die Möglichkeit seinen Holzchip auf einem beliebigen Spielbrett um 3 Felder voran zu rücken. Der Zweitplatzierte darf dies um 2 Felder und der Drittplatzierte (je nach Spielerzahl entfällt dieser Platzierungsbonus) um 1 Feld gleich tun.

- Turnierkampf (Schwert); der Erstplatzierte erhält ein Schild mit 3 Punkte, der Zweitplatzierte ein Schild mit 2 Punkten und der Drittplatzierte eines mit 1 Punkt.
Die Schildmarker legen die Spieler verdeckt vor sich ab.

- Turnierkampf (Lanze); der Erstplatzierte erhält ein Schild mit 3 Punkte, der Zweitplatzierte ein Schild mit 2 Punkten und der Drittplatzierte eines mit 1 Punkt.
Die Schildmarker legen die Spieler verdeckt vor sich ab.

- Studien; hier werden die zuletzt platzierten Spieler mit Minus-Punkten bedacht, so erhält der Vorletzte ein -1 Schild und der letztplatzierte Spieler ein -3 Schild. Die Schildmarker legen die Spieler verdeckt vor sich ab.

- Gralssuche; in der letzten Runde gewertet, erhält hier der Erstplatzierte den 17-Punkte-Schild, der Zweitplatzierte den 10-Punkte-Schild und der Drittplatzierte evtl. den 4-Punkte-Schild.

- Barmherzigkeit; in der letzten Runde gewertet, erhält hier der Letztplatzierte den -10-Punkte-Schild und der Vorletzte den -5-Punkte-Schild.

- König; dieses Spielbrett wird nur in der 3. und 6. Runde gewertet und kann nicht umrundet werden, wer auf Feld 12 steht, bleibt hier bis zur jeweiligen Wertung stehen.
Der oder die Spieler, die hier auf Feld 12 stehen, erhalten einen Schildmarker mit 12 Punkten, der oder die Spieler, die zwischen dem 6. und 12. Feld stehen, erhalten einen Schildmarker mit 6 Punkten und alle Spieler die vor dem 6. Feld stehen gehen leer aus.

5) Zurücksetzen der Spielsteine und Startspielerwechsel
Nachdem alle Spielbretter gewertet wurden, wird der linke Nachbar des aktuellen Startspielers neuer Startspieler und der Sanduhrmarker wird auf der Pergamentrolle auf das nächste Rundenfeld gelegt.
Nach der 3. Runde werden noch alle Holzchips auf den Spielbrettern - ausser bei Gralssuche und Barmherzigkeit - wieder zurückgesetzt, auf das jeweilige Startfeld!


Spielende:
Das Spiel endet nach der Wertung in der 6. Runde. Nun zählen die Spieler die Punkte ihrer Schildmarker zusammen bzw. ziehen die Minuswerte ab und wer nun über die höchste Punktzahl verfügt, gewinnt das Spiel und darf um die Hand der holden Isolde anhalten :)! Bei einem Gleichstand gewinnt, wer auf dem Spielbrett der holden Isolde am weitesten vorne liegt.


Varianten:
Für fortgeschrittene Spieler sind drei Varianten inkludiert:

- Vorteil für den Startspieler bei der Wertung; der Startspieler hat hier das Recht genau einen Gleichstand zu seinen Gunsten zu entscheiden.

- Wertung der holden Isolde; nach dem Ausführen der Bonusbewegungen auf anderen Spielbrettern, müssen die hierfür platzierten Spieler ihre Holzchips, bei der holden Isolde, je um ein Feld zurücksetzen.

- Zurücksetzen der Spielsteine; nach der 3. Wertung werden nicht alle Holzchips zurück auf das jeweilige Startfeld gestellt (s.o.), sondern nur der des Letztplatzierten, der Vorletzte stellt seinen Chip auf Feld 1 und der Drittletzte auf Feld 2.

Und das zusätzliche Spielmaterial dient den weiteren Varianten Galanterie, Magie, Das grosse Turnier, Holde Isolde, Studien, König, Gralssuche und Barmherzigkeit aus dem zweiten Regelheft. Dabei werden meist die Wertungen aufgebohrt und somit noch interessanter für die Spieler sich zu entscheiden, wo sie sich nun eher platzieren wollen.
Darüber hinaus gibt es noch zwei spezielle Sonderregelvarianten für 2 Spieler mit Parzival und Lancelot.


Fazit:
DhI ist ein wunderhübsch gestaltetes Spiel mit interessantem Spielmechanismus.
Ein quasi Workerplacement mit Karten und hohem Glücksanteil ist eben mal ein bisschen was anderes^^.
Es spielt sich aber relativ locker und dank der simplen Regeln ist auch der anfängliche Zugang kein schwieriger. Die Runden verlaufen recht zügig, wenn denn keiner bei der Kartenvergabe durch extremes Grübeln den Ablauf blockiert^^.

Der Wettstreit zwischen den Spielern bleibt i.d.R. bis zum Schluss sehr spannend und eine vermeintliche Führung kann immer wieder mal kippen. So spielt sich DhI sehr kurzweilig und kommt bei einem breiten (Test-)Publikum gut an.
Das Material ist wie eingangs erwähnt toll gestaltet, die Zeichnungen allesamt sehr detailliert und comichaft und von der Qualität her recht wertig.

DhI darf gerne öfters für die eine oder andere Runde den Tisch zieren und kann für diverse Spielbesetzungen als lockere Kost empfohlen werden.




weiterführende Hinweise:
- Verlag: Schmidt Spiele
- BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/181 ... lde-isolde
- HP: http://www.schmidtspiele.de/produkt-det ... 49317.html
- Anleitung: deutsch
- Material: sprachneutral
- Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=15606
- Online-Variante: -
- Ausgepackt: -
5 von 5

02.12.2015

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