ArtikelNr.: 133-0025

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Übernimm den Job eines echten Ermittlers in diesem modernen Setting! Löse mysteriöse Kriminalfälle als Mitglied von Antares - der nationalen Ermittlungsbehörde.

Dieses Brettspiel erzählt eine fulminante Story - eine Story, an der du teilhaben wirst. Lass uns hoffen, dass du die Fälle aufklären wirst, bevor es weitere Opfer gibt. Dieses Spiel fordert dich über 5 Kriminalfälle hinweg - sie scheinen nicht zusammen zu hängen - doch es wird sich eine große Geschichte entfalten: Fakt und Fiktion werden verschwimmen.

Verwende alles, was dir zur Verfügung steht, um die Fälle zu lösen: Verwende das Internet, überprüfe Aussagen und entdecke neue Hinweise. Du spielst keinen Ermittler - du BIST ein Ermittler!



Spielmaterial:

    15 Behördeplättchen
    12 Fertigkeits-Plättchen
    10 Stressplättchen
    5 Ermittlerplättchen
    5 Joker-Fertigkeiten
    5 Kartendecke mit Fällen
    5 Spezialplättchen
    5 verbrauchte Talente
    1 Ermittlungsteam-Marker
    1 Fallbuch
    1 Spielanleitung
    1 Spielbrett
    1 Tagesmarker
    1 Uhrzeitmarker
Merkmal:
11,79 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Komplizierte Anleitung
Wir sind süchtig nach Rätsel-/Exit-/Escapespielen. Daher haben wir uns für dieses Spiel entschieden. Die Ableitung ist meiner Meinung nach zu verwirrend/undurchsichtig geschrieben. Bisher haben wir einen Fall gespielt. Es war OK. Aber Erweiterungen werden wir uns nicht kaufen.
2 von 5

24.03.2021
Gute Story mit schlechtem Schreibstil und schlechtem Spieldesign
Als Gegenpol zu den bisherigen Bewertungen war unsere Spielerfahrung leider nicht so gut wie erhofft. Nach dem miserablen dritten Fall der insgesamt fünf Fälle umspannenden Kampagne haben wir uns eher durchgequält.

Die Story an sich ist ganz gut und zuweilen kommt wirklich das Gefühl auf, man würde wie ein Ermittler vorgehen, aber dann kommt einem die Spielmechanik in die Quere, die Spannung vermitteln soll, aber nur Stress hinterlässt. Welche Ermittlungstaktiken erfolgversprechend sind weiß wohl nur der Spieledesigner selbst, denn oft genug standen wir am Ende eines Spieltags mit nichtssagenden Informationen da. An anderen Tagen stießen wir dafür zufällig auf brauchbare Hinweise, wo wir sie nicht vermutet hätten.

Der anfängerhafte Schreibstil, bei dem die Protagonisten gefühlt alle 10 Karten erst mal ein Kaffee brauchen und die unsinnigen Beschreibungen des Interieurs bringen einen eher zum Lachen als dass sie einen in das Spiel eintauchen lassen.

An zwei Abenden, an denen wir das Spiel spielen wollten waren die Server ausgefallen, ein Spiel war also nicht möglich - genau wie in ein paar Jahren, wenn der Verlag sich entscheiden sollte, das Spielsystem nicht mehr unterstützen zu wollen.
2 von 5

29.12.2020
Das Brettspiel, das einen zum Privatermittler macht
-Spoilerfreie Rezension-

8:00 Uhr. Der Kaffee aus dem Archiv schmeckt genauso wie die modrigen Fallakten, die ich gerade bearbeite. Und noch immer keine Erfolge in Sicht - dabei müssen bis 16:00 Uhr Indizien zu dem gottverdammten Raubüberfall gefunden werden. Es muss doch einen Weg geben die Schuldhaftigkeit zu beweisen, irgendein Detail das noch fehlt, um das Puzzle zu vollenden. Vielleicht noch einmal zur Forensik und die Leiche genauer untersuchen, oder doch die Familienangehörigen verhören? So wenig Zeit - so viele Entscheidungen. Erst mal ein Schluck von der schwarzen Brühe nehmen und weiter die Akten durchforsten...
Mit diesem kurzen Intro ließe sich „Detective“ am passendsten beschreiben: Die SpielerInnen müssen gemeinsam 6 Akte absolvieren und nehmen dabei verschiedene Rollen ein: eine Person ließt die Texte vor, die andere macht Notizen, eine weitere durchsucht die Onlinebrowser-basierte Datenbank nach Hinweisen ab und die letzte hat einen Überblick über die Orte und Aktivitäten, die noch übrig sind. Jeder Fall ist an sich eigenständig, baut aber stellenweise auf den vorherigen auf.
Pro Mission haben die Ermittler Zeit für gewisse Aktionen. Ist diese Spielzeit aufgebraucht kommt es zum online-basierten Abschlussbericht, bei dem man mehrere Fragen beantworten muss. Je besser man sich in der Story vorangearbeitet hat, desto besser kann man diese Fragen beantworten und den Test bestehen.

Pro:
+unglaubliches Spielgefühl
+ Fälle sind sehr gut geschrieben und weisen kaum Logikfehler auf
+ die onlinebasierte Datenbank gibt das Gefühl ein echter Ermittler zu sein
+ man kann sich SEHR lange mit den Missionen beschäftigen, oder schneller durch sie bewegen
+ das Material ist zwar Beiwerk, dafür aber sehr stimmig gehalten
+ beiliegende Fotos der Charaktere visualisieren das Spiel sehr
+ Texte auf Karten und im Umschlag sind sehr gut übersetzt worden

Contra:
- Wiederspielwert gleich null
- Spielgefühl sehr gruppenbezogen (im guten wie im negativem Sinne)
- Abschlussfragen sind teilweise ungenau und lassen manchmal Diskussionsspielraum
- ein Laptop/Pc/Tablet ist vorausgesetzt

Fazit:
Mit „Detective“ holt man sich ein Brettspiel ins Haus, das sich an manchen Stellen wie echte Detektivarbeit anfühlt: man liest sich durch Karten die Stück für Stück die Geschichte offenbaren. Man muss sich selbst komplett darauf einlassen und hat selbst die Macht, Einfluss auf die Geschichte und die Texte zu nehmen. Zwar gibt es stets eine Art goldene Lösung, jedoch kann man eigene Entscheidungen fällen (und damit erfolgreich sein). Es ist also mehr eine Art Erlebnisspiel, bei dem es ganz klar auf die Gruppe ankommt, mit der man es spielen möchte. Um das beste Erlebnis zu bekommen, sollten alle Spielteilnehmer mit den gleichen Spielerwartungen an das Spiel gehen (Zeitvorstellung, Entscheidungen, etc.) und etwas Hintergrundmusik gespielt werden. Wenn diese Komponenten stimmig sind, hat man mit „Detective“ eines der immersivsten Spielgefühle, die man sich vorstellen kann.
Kleiner Tipp am Rande: man sollte sich zwischen den sechs Akten nicht hetzen, jedoch auch nicht zu viel Zeit vergehen lassen - dadurch bleibt man im Thema drin und verhindert Überanstrengung oder Gehetze
5 von 5

27.07.2020
Immersives Spielerlebnis für Hobbyermittler
Detective würde ich als storylastiges Grübel- und Diskussionsspiel einstufen. Man hat zwar ein Brett, auf dem man sich bewegen kann, aber der Hauptbestandteil bilden jeweils 36 Karten pro Fall sowie eine Online-Datenbank und im Optimalfall ganz viele Diskussionen untereinander. Insgesamt umfasst dieses Grundspiel 5 zusammenhängende Fälle. Empfehlen würde ich das Spiel für 2-5 Personen, auch wenn man es theoretisch sogar solo oder mit mehreren bestreiten kann. Eine gleichbleibende Besetzung ist definitiv empfehlenswert.

Zugang zur Online-Datenbank ist nötig, man kann das Spiel also nicht komplett offline angehen. In der Datenbank erhält man Fallakten, Profile, kann Beweismaterial abgleichen oder muss im Internet recherchieren. Am Ende eines Falles muss man online auch diverse Fragen beantworten und je nach Erfolgsquote hat man schließlich den Fall gelöst oder nicht. Durch das Multiple-Choice-Prinzip und eine niedrige Mindestpunktzahl ist das aber meistens leicht zu erreichen.

Wenn es einem gelingt, sich auf das Setting und die Rolle als Detective einzulassen, hat man ein einzigartiges und sehr immersives Erlebnis. Wir hatten 5 mehrstündige Sitzungen mit 4-6 Stunden Spielzeit jeweils. Zwei Fälle pro Tag wären uns zu viel gewesen, da wir gerne exzessiv unterschiedliche Theorien aufgestellt, diskutiert, wieder verworfen oder angepasst haben. Mehr als 1-2 Wochen zwischen den Fällen sollte man aber nicht vergehen lassen, da ansonsten Dinge aus alten Fällen in Vergessenheit geraten können.

Als Tipp kann ich die Charakterportraits empfehlen, die als Erweiterung erhältlich sind, und die Erinnerung gut unterstützen. Gerade am Ende der Kampagne fällt es nämlich angesichts der vielen Personen und Handlungsstränge nicht leicht, den Überblick zu behalten. Man kann das Spiel aber natürlich auch ohne Portraits angehen. Vorher sollte man sich einen Weg überlegen, wie man die gesammelten und wichtigen Informationen festhält bzw. organisiert. Eine der Schwierigkeiten ist es, sich aus der Fülle an Infos die relevanten zu merken bzw. wieder zu finden.

Zu den Kritikpunkten: Es ist kein reines Deduktionsspiel in dem Sinne, dass man durch optimales Kombinieren immer auf den richtigen Weg bzw. die richtige Lösung kommt wie bei einem Logikpuzzle. Durch das Spielprinzip mit der begrenzten Zeit muss man gewisse Annahmen treffen. Das unterstützt das Diskutieren und die Immersion, da man nicht leichtfertig eine falsche Entscheidung treffen will. Allerdings gab es hier leider auch einige Momente, bei denen wir versucht haben logisch vorzugehen, was unsere nächsten Schritte betrifft. Aber oft hatten wir im Nachhinein das Gefühl, dass viele Wege einen voranbringen und man hoffen muss, bei der eigenen Vorgehensweise keine wichtige Karte zu verpassen.

Ähnlich wie bei den Escape Room-Spielen kann man Detective eigentlich nur einmal spielen, da die Lösung und große Teile des Weges dahin bereits bekannt sind. Dadurch dass man nie alle 36 Karten pro Fall sieht, könnte man eventuell nach einer gewissen Zeit oder falls man einen Fall nicht beim ersten Durchlauf bestehen sollte, aber zumindest einen halbwegs interessanten zweiten Versuch starten. Dennoch aufgrund des intensiven Spielerlebnisses, der mehrstündigen Fälle und da es sinnvoll ist, mit mindestens 3 Leuten zu spielen, eine lohnende Investition. Abraten würde ich, wenn man kurze Spiele sucht für zwischendurch, ungern diskutiert, mit komplexen umfangreichen Stories nichts anfangen kann, nur eindeutige Lösungen/-swege präferiert oder nur alle paar Monate eine Runde spielen kann.

Für alle anderen, insbesondere wenn man schon immer einmal selbst Ermittler spielen wollte, finde ich, kommt dieses Spiel einem echten Detectiveleben sehr nahe, komprimiert natürlich auf die interessanten Punkte. Auch da hat man selten alle Infos und nur begrenzte Zeit bzw. Ressourcen. Um beurteilen zu können, ob bzw. mit welcher Besetzung man die komplette Kampagne angehen sollte, sei als Vorabfall noch der eigenständige, leichtere und kürzere Suburbia-Fall empfohlen.
4 von 5

07.08.2019
Wirklich einmalig und genial, wenn man sich Zeit nimmt!
Über das zum Kennerspiel 2019 nominierte Spiel wurde viel geredet. Mein Mann und ich mögen auch Rätselspiele, die eine schöne Story haben und uns fordern.
Dennoch haben wir lange überlegt, ob wir dieses Spiel ausprobieren, da wir einige Befürchtungen aufgrund einiger Berichte hatten:
- Angeblich erfährt man zwischendurch nie die tatsächliche Lösung.
- Das Drumherum mit dem Brett soll kompliziert und unspaßig sein.
- Die Kampagne ist zu lang und zu komplex.
- Man hat zu wenig Zeit um alles zu erfahren und erfährt demnach nur Bruchstücke von dem großen Fall.

Doch wir haben das Spiel dennoch gekauft und es nicht bereut. Und all die Befürchtungen, die wir hatten, haben sich zumindest für uns als falsch erwiesen.
Nach jedem Fall muss man im Abschlussbericht Fragen beantworten und die Antworten von diesem Fallbericht erfährt man auch, da der Chef einem danach noch einmal sagt, was er denn denkt. Dadurch hat man so zumindest eine Zwischenlösung. Wir haben in der vorgegebenen Zeit auch alle Fragen immer richtig beantworten können, sodass wir auch sagen, dass man den Fall in der vorgegebenen Zeit lösen kann und alle Verbindungen herausfinden kann. Natürlich erfährt man nie alles, aber das macht es wirklich realistisch und das viele Diskutieren, welcher Spur man nachgeht, macht auch den größten Reiz aus. Wir hatten nach dem Spiel auch wirklich das Gefühl, alles verstanden zu haben und da muss ich wirklich den Autor der Story loben, denn die ist wegen der Verworrenheit einfach klasse!
Zu der Komplexität und dem Drumherum. Die Regeln sind wirklich schlecht, denn dadurch wirkt es wirklich komplizierter als es ist. Im Endeffekt steht alles, was man tun muss, auf dem Spielbrett und den Karten und man muss nur wissen, wie man diese Karten nutzen muss. Das ist überhaupt nicht schwer. Auch den Fall zu lösen fanden wir ansprechend schwer, also nicht zu einfach, aber eben so, dass wir eben alles richtig lösen konnten.
Zum Schluss noch etwas zur Länge der Kampagne:
Wir haben die Kampagne zu zweit an einem Tag durchgespielt, allerdings auch von 11 Uhr bis 2 Uhr nachts, aber mit entsprechenden Pausen dazwischen. Und das sowie eine Tafel zum Notizen machen würden wir wirklich jedem empfehlen! Ich kann mir ehrlich gesagt schwer Namen merken und da es wirklich sehr viele Personen mit gleichem Nachnamen aufgrund der Familienzusammengehörigkeit gibt, habe ich die visuelle Unterstützung benötigt. Und ich mag mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie die Kampagne wäre, wenn man sie eben mit einer Unterbrechung von mehreren Wochen oder vielleicht sogar Tagen spielt. Es gibt immer ein Einstiegsvideo zur Erinnerung an den letzten Fall, aber das ist absolut lächerlich. Das bringt wirklich gar nichts! Und auf den Notizen vermerkt man auch nicht die kleinen Micro-Eindrücke, die man teilweise hat, weil das und das nicht koscher ist usw. und das sind alles sehr sehr wichtige Indizien für die letzten Fälle gewesen. Daher sollte man sich wirklich noch gut an die Fälle erinnern können!

Fazit:
Wer wirklich eine ganz besondere Erfahrung machen möchte, dem empfehle ich dringend dieses Spiel! Es ist absolut genial gewesen, spannend und innovativ! Allerdings sollte man sich vorab bewusst sein, dass dies zeitintensiv ist und man auch am besten alles ohne längere Unterbrechungen spielt.
5 von 5

03.08.2019

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