Der große Jahrmarkt

Artikelnummer: 250-0066
Kategorie: Neuheiten
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    Beschreibung

    In Der große Jahrmarkt, werdet ihr zu Veranstaltern und wetteifert darum, wer den größten und den am meisten besuchten Jahrmarkt Amerikas schafft. Pro Runde habt ihr fünf Aktionen mit den Wertigkeiten 1 - 5, diese müsst ihr zum Beschaffen von neuen Fundamentplättchen, Jahrmarkts-Attraktionen sowie für das Anlocken und Bewegen eurer Gäste einsetzen.

    Mit den erworbenen Fundamentplättchen und Attraktionen wird auf zwei Ebenen gepuzzelt und ihr müsst darauf achten, welche Zielkarten ausliegen, um so nicht das Rennen um die Aussteller-Tricks zu verlieren. Je nachdem, in welcher Stadt euer Jahrmarkt gerade gastiert, gibt es unterschiedliche Punktewertungen, und neue Mechaniken, die modular zum Grundspiel hinzugefügt werden. So ist Langzeitspaß garantiert.



    Spielmaterial:

      84 Fundamentplättchen
      80 Tickets
      52 Attraktionsplättchen
      40 Besucher
      32 Aktionsfiguren
      14 Tricks der Zunft - Karten
      8 Jahrmarktschreier
      4 Spielertableaus
      1 Rundenmarker
      1 Spielanleitung
      1 Startspielermarker
      1 Wagon Plan

    Merkmale

    Alter: ab 12 Jahre
    Spieleranzahl: für 1 - 4 Spieler
    Autor: Rob Cramer
    Spieldauer: ca. 45 - 60 Minuten
    Kategorie: Familienspiele
    Sprache: D
    Verlag: Skellig Games

    Anleitung

    Spielanleitung

    Bewertungen

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    “DER GROSSE JAHRMARKT” – FAZIT

    Review-Fazit zu “Der große Jahrmarkt”, einem Optimierungs-Legespiel.

    [Infos]
    für: 1-4 Spieler
    ab: 12 Jahren
    ca.-Spielzeit: 45-60min.
    Autor: Rob Cramer
    Illustration: Ryan Goldsberry
    Verlag: Skellig Games
    Anleitung: deutsch
    Material: deutsch

    [Download: Anleitung/Übersichten]
    engl., frz.: https://boardgamegeek.com/boardgame/289081/the-grand-carnival/files
    dt.: https://www.skellig-games.de/der-grosse-jahrmarkt.html (s. Downloads)

    [Fazit]
    Als Veranstalter wetteifert man darum den größten und bestbesuchten Jahrmarkt zu eröffnen und zu verwalten. An sich ein Legespiel gibt es hier den Kniff auf zwei Ebenen zu knobeln. Denn zunächst müssen Fundamentplättchen auf dem eigenen Marktplan arrangiert werden. Immer mit der gleichen Ausrichtung, so ist es dann auch nicht zu leicht, wenn die Bauplätze ausgelegt werden.
    Dann folgen in weiteren Schritten die eigentlichen Attraktionen. Ebenfalls Plättchen in Tetrismanier müssen diese auf den Bauplätzen passend platziert werden. Hier gibt es 5 Größen in unterschiedlichen Formen. Damit ist viel Abwechslung und auch Herausforderung gegeben.

    Die Fundamentplättchen zeigen also Bauplätze, aber auch Wiesenstücke, die als Wege dienen. Denn irgendwie müssen die hoffentlich zahlreichen Besucher ja über den Jahrmarkt schlendern können.
    Somit gilt es also nicht nur die gewünschten Attraktionen und deren Formen zu berücksichtigen, sondern auch zugleich genug Platz für Wege einzuplanen. Vor allem da die Besucher sich nicht gegenseitig überholen können – es gibt Bonus-Effekte, die das später doch erlauben, je nach Zielkartenvorgaben – ist ein schmaler Weg eher hinderlich.

    Wobei sich dies vorausplanen lässt, wenn die Bewegung eines Besuchers entsprechend berechnet wird. So kann einer um X Felder vorgezogen und vielleicht um die Ecke bugsiert werden, damit dahinter stehende auch vorwärts kommen. Allerdings will man ja auch, dass die Besucher die Attraktionen nicht nur sehen, sondern auch nutzen. Dazu müssen sie sich orthogonal zu ihnen befinden – auch hier gibt es Möglichkeiten eines diagonalen “Besuchs” zu bestimmten (Zielkartenvorgabe-)Zeitpunkten – und hinterlassen dann ein Ticketplättchen, um anzuzeigen, dass sie da waren.
    Am Ende zählen die Tickets Punkte und ein Besucher kann auch gleiche mehrere Attraktionen zur selben Zeit nutzen, wenn diese entsprechend (benachbart) gelegt sind.

    Der begrenzte Platz des Jahrmarktplans verlangt also genaue Planung und Voraussicht, damit möglichst viele Besucher viele Attraktionen besichtigen. Punkte gibt es zudem auch, wenn die Besucher den Jahrmarkt komplett durchschreiten und am Ende in das Hauptzelt gelangen, sofern ein Weg dies erlaubt.
    Zu Spielbeginn hat man schon 2 Besucher an den Eingängen stehen und bringt diese durch Bewegungsaktionen auf den Jahrmarkt. Sobald die Eingänge frei sind, werden gleich wieder 2 Besucher dort hingestellt, zum Nachrücken und zudem ein Marktschreier frei auf dem Jahrmarkt platziert. Deren Anzahl ist begrenzt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst^^. Diese schreien sich die Hälse wund, um die Besucher zu allem möglichen zu animieren und erlauben dadurch die Bewegungsreichweite um je +1 zu erhöhen – dafür blockieren sie ihr Feld für das restliche Spiel.

    Das Spiel verläuft rundenweise über je 5 Phasen, in denen man seine 5 (von 8) Arbeiter je auf eines der 5 Aktionsfelder des eigenen Plans stellt. Dort angekommen, kann entsprechend der Feldwertigkeit (1-5), eine Aktion durchgeführt werden. Diese sind direkt mit den Feldzahlen verbunden, d.h. ein Arbeiter auf Feld 4 erlaubt einem Besucher sich um 4 Felder zu bewegen (in beliebiger Richtung, nur nicht zum Ausgangsfeld zurück). Um ein Attraktionsplättchen der Größe 5 nehmen zu können, müsste also ein Arbeiter auf Feld 5 gestellt werden. An Fundamentplättchen gelangt man über die allgemeine Auslage, die ihrerseits in 5 Felder unterteilt ist und man sich vom entsprechenden Platz das Plättchen nimmt. Dabei gilt bei allen Plättchen-Aktionen, dass man auch ein niedrigeres Feld wählen darf, also mit einer 5 auch eine Attraktion der Größe 2 oder ein Fundamentplättchen von Feld 3.

    Die drei übrigen Arbeiter eines Spielers werden genutzt, um die anfänglich zufällig gezogenen Zielkarten zu belegen, so denn man deren Bedingung erfüllt hat. Damit wird dann der erreichte Erfolg angezeigt und erlaubt die Belohnung fortan zu nutzen, z.B. dass sich die Besucher nun überholen dürfen oder auch schon diagonal angrenzend an eine Attraktion diese besuchen können.

    Das Spiel endet nach der 7. Runde und es folgt die Endwertung. Die nun zu verteilenden Punkte setzen sich aus Ticket”verkäufen” (mind. 15 müssen vorhanden sein), Sets von Attraktionen und Tickets auf 5 versch. Attraktionen, Besucher im großen Zelt und Marktschreiern zusammen.
    Der Wunsch nach vielen Set-Punkten ist auch ein leckerer Hirnverzwirbler, denn bei all der oben erwähnten Planungsvoraussicht müsste dies dann auch berücksichtigt werden. Und auf einem 4×4 Plan z.B. 5 Sets von 5er-Größen unterzubringen (immerhin fette 35 Punkte wert) dürfte eine harte Nuss sein. Minuspunkte gibt es für jedes unbebaute Baufeld (Hammer-Symbol).

    Die Illustrationen sind toll und das generelle Design des Spiels ist sehr atmosphärisch, da kommt gleich Kirmes-Feeling auf^^. Die Komponenten sind auch alle sehr wertig (man hört hie und da von abgebrochenen Armen, der kleinen und in jeder Spielerfarbe auch unterschiedlich dargestellten Besucher, bei unserer Ausgabe war dem aber nicht so) und machen schon beim Angucken einfach Spaß^^. Etwas futzelig kann es ab und an schon werden, wenn man über den Tisch greift oder irgendwie an den Jahrmarktplan stösst, da können die kleinen Figuren leicht die Plätze tauschen oder die Plättchen verrutschen etwas. Das ist aber kein Beinbruch und kommt eher selten vor. Rundum lässt sich hier alles gut aufbauen und nutzen.

    Die Anleitung macht alles richtig und so gelangt man schnell und ziemlich unkompliziert ins Spiel. Der Spielverlauf ist zügig, da es eigentlich keine Wartezeit zwischen den Zügen gibt – Extremgrübler können dem natürlich widersprechen! Auch wenn man in erster Linie für sich bastelt und plant, ist eine gewisse Interaktion durch den Wettlauf um die Erfüllung der Zielkarten gegeben – sobald ein Spieler eine Zielvorgabe erfüllt, müssten alle anderen es spätestens im nächsten Zug ebenfalls schaffen, ansonsten wird die Karte gesperrt – und natürlich durch das potentielle Weggrabschen von Fundament- oder Attraktionsplättchen.
    Es spielt sich einfach locker leicht von der Spielmechanik her, die, wie schon angedeutet, zwar durchaus bekannt und sehr verbreitet ist, aber hier durch die Bauebenen, dem Thema und dem Drumherum mit den Zielvorgaben, sich dennoch angenehm abhebt und sogar hervorsticht.
    Die eigene Planung muss unter Umständen öfters angepasst werden, aber das macht auch gerade Spaß, wenn man so gefordert ist von einem vermeintlich simplen Legespiel^^. So kann man gerade wegen der Zielvorgaben und möglichen Boni durchaus ins knoblerische Schwitzen kommen. Um so befriedigender ist es dann aber auch, wenn es geschafft ist.

    Somit eignet sich das Spiel für ein große Spielerpublikum. Denn es ist leicht zugänglich für Gelegenheits- und Familienspieler, bietet aber durch die verschiedenen Herausforderungen auch genug Fleisch auf den Rippen für den geneigten Vielspieler. Die Optik zieht dann sowieso viele neugierig an den Tisch^^.
    Ein feines Spiel, das immer wieder gern auf dem Spieltisch willkommen ist!

    Die ebenfalls schon erhältliche Erweiterung “Unterwegs” bringt noch mehr und größere Attraktion mit sowie Clowns, goldene Tickets und neue Zielkarten. In Form von Modulen kann man das Grundspiel dann nach und nach erweitern. Neu und spannend ist hier, dass man verschiedene Städte besucht und dort jeweils den Jahrmarkt unter unterschiedlichen Bedingungen aufbaut und entsprechend verschiedenlich punktet^^. Jede Stadt erwartet damit gänzlich andere Herangehensweisen, um die vielen (Bonus-)Punktemöglichkeiten zu nutzen. Für noch mehr Herausforderung und Abwechslung dringend empfohlen.

    [Note lt. Kompetenz-Team]
    5.5 von 6 Punkten.

    [Links]
    BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/289081/the-grand-carnival
    HP: https://www.skellig-games.de/der-grosse-jahrmarkt.html
    Ausgepackt: n/a

    [Galerie: 14 Fotos]
    https://www.heimspiele.info/HP/?p=34249

    10.07.2024
    Einträge insgesamt: 1

    Erweiterungen