ArtikelNr.: 228-0013

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
13,49 €
Stk
sofort verfügbar
(1 - 3 Werktage)

Lieferbare Bestellungen versenden wir an Werktagen bis 15:00 Uhr!
Bestellen Sie in den nächsten 00:00 Stunden und wir versenden Ihre Ware noch heute!
Eines Tages, als Coyote mit seinen Freunden den Fluss überquerte, wäre er beinah ertrunken und verlor dabei alles was er bei sich trug. Der arme Coyote wurde sehr traurig... und auch neidisch.

Also forderte er die anderen Tiere zu einem Spiel heraus, um deren Habe zu gewinnen. Da er ein berüchtigter Schwindler war, erfand er ein Spiel, bei dem kräftig geblufft werden durfte. Gerüchten zufolge ist es diesem Spiel hier sehr ähnlich gewesen!

In diesem Bluff-Spiel seht ihr immer nur die Karten der anderen, aber nie eure eigene. Wer an der Reihe ist, muss eine Zahl ansagen, die unter der Gesamtsumme aller Karten im Spiel liegt, und dabei die letztgenannte Zahl erhöhen. Alternativ kann die vorher angesagte Zahl auch angezweifelt werden. Wenn dann alle Karten offengelegt werden, erweist sich, wer den schlauen Coyoten auf seiner Seite hat.



Spielmaterial:

    18 Augenkarten
    17 Spielkarten
    6 Kartenständer
    1 Coyotekarte
    1 Spielanleitung
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
5 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Bluffingspiel mit ungewöhnlichen Illustrationen
Wie in den meisten anderen Bluffingspielen stehen einem in Coyote nur unvollständige Informationen über den Spielstand zur Verfügung. Das Besondere ist hier, dass man die Handkarten der Mitspieler kennt, nur seine eigene nicht! Zu Beginn einer Runde bekommt jeder Spiele eine Karte ausgeteilt und stellt diese so vor sich auf, dass er selbst die Rückseite und alle Mitspieler die Vorderseite sehen können. Nun werden reihum Gebote aufgestellt, was sich als Summe von allen Handkarten und einer unbekannten verdeckten Karte ergeben wird. Das Ziel ist hier zu vermeiden, die Summe wirklich überprüfen zu müssen. Man möchte also weder zu hoch bieten, um dann einer Falschaussage beschuldigt zu werden, noch möchte man Summe eines anderen Spielers anzweifeln, wenn man sich nicht absolut sicher ist, dass dieser zu hoch angesetzt hat.
Mir hat das Grundprinzip von Coyote sehr gefallen. Das Spiel erzeugt mit sehr einfachen Mitteln einen interessanten Spannungsbogen und beinhaltet auch eine ungewöhnliche Auktion. Das Artwork ist sehr schön und individuell, wobei ich mich an die Kunststoffhaptik der Karten nicht gewöhnen konnte.
Was das Spiel für mich jedoch zerstört hat, war der unnötig hohe Glücksfaktor durch zu hohe Varianz der Kartenwerte. Es gibt Karten mit inkrementellen Abständen von 1, dann aber auch wieder 5er Sprünge. Es ist wichtig, dass es negative Kartenwerte gibt, aber warum mussten es auch hier direkt 5er-Inkremente sein? Was das Spiel aber wirklich kaputt macht, sind die Spezialkarten, deren Effekte die Gesamtsumme der Karten wirklich extrem verändern können. Die Krönung unter diesen ist das „?“, dass einfach eine weitere zufällige Karte vom Stapel aufdeckt. Schade, dass hier wohl vermeintlich für etwas mehr emotionale Momente etwas taktische Interaktion verloren gegangen ist. Trotzdem ist Coyote für einen Absacker geeignet, gerade, wenn man auf das doch recht besondere Artwork steht.
3 von 5

01.05.2021
„COYOTE“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Coyote“, einem schicken Bluffspiel.

[Infos]
für: 3-6 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 15-25min.
Autor: Spartaco Albertarelli
Illustration: Zona Evon Shroyer
Verlag: HeidelBÄR Games
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersichten]
n/a

[Fazit]
Um zu gewinnen, muss man hier einfach nur als letzter Spieler übrig sein! Ganz einfach :)….oder auch nicht.
Bluffspiele sind so ein ganz eigenes Genre und entweder man mag sowas oder nicht. In der Regel gilt es vorhandenes Wissen zu kaschieren und mit tollem Pokerface die Mitspieler hinter’s Licht zu führen, das kann je nach Gruppe und Spielthema Spass machen. Hier ist es an sich nicht anders, nur, dass jeder Spieler für sich nur ein gewisses Halbwissen hat und die Spielatmosphäre sich lockerer (und mit schickem Material) gibt. Es herrscht irgendwie ein anderes Spielgefühl vor, als bei den Mitbewerbern und DAS macht Spass :)!

Hier erhalten die Spieler eine Karte, die sie selbst nicht sehen dürfen und daher mit der hübsch glänzenden Rückseite zu sich in einen Standfuss stecken – jeder sieht also nur die Karten der anderen. Zudem wird noch eine Karte verdeckt in die Tischmitte gelegt. Der aktive Spieler muss nun, anhand der ihm vorliegenden Informationen, eine Zahl benennen, von der er meint, dass sie auch stimmen kann. Dabei darf und sollte geblufft werden, z.B. ganz niedrig anfangen (Bsp.: Spieler A sieht die „5“ und „10“ bei seinen Gegenspielern und vermutet eine weitere positive Zahl in der verdeckt ausliegenden Karte, seine eigene kennt er nicht. Er gibt mal einfach eine 5 vor, um vorzugaukeln, er sähe nur kleine Zahlen). Die Spieler müssen dann reihum immer eine höhere Zahl nennen oder die vorherig benannte Zahl anzweifeln (Bsp.: die anderen spielen mit und erhöhen langsam bis Spieler A mal wieder dran ist und inzwischen eine 16 benennt, der nächste Spieler aber zweifelt an, da er die Karte des Spielers A sieht und dort die „-20“ :)! Damit wäre das Ergebnis ohne die verdeckte Karte eine „-5“ und nicht „16“, selbst wenn also die Verdeckte eine höhere Karte sein sollte, darf hier gezweifelt werden).

Also, wie schon erwähnt, nicht so viel anders, als bekannte Mitbewerber, aber in den Testrunden haben verschiedene Spieler auch gemeint, es „fühle“ sich anders (besser) an.
So konnte das Spiel über mehrere Partien überzeugen und feine Kurzweil herbeizaubern und sich damit einen sicheren Platz unter den kleineren Spielen für „immer wieder mal zwischendurch“ angeln!

Zur oben schon positiv erklärten Optik noch ein zitierter Hinweis vom Verlag: „Die Künstlerin Zona Evon Shroyer (Yupik Alaskan Native) ist eine Meisterin der traditionellen Kunst der Nordwestküste, deren Detailreichtum und Komplexität jahrelanges Studium und Übung erfordert. Für die Cover-Illustration von Coyote hat sie dem Coyoten eine moderne Silhouette verliehen, die ganz klassisch mit weiteren Tiermotiven angefüllt ist: Schildkröte, Biber und Bär.“
In der Anleitung werden geschichtlich die Tiere zum Thema gemacht und der namensgebende Coyote steht immer dem trickreichsten Spieler gedanklich zur Seite^^.

[Note lt. Kompetenz-Team]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/317981/coyote
HP: https://heidelbaer.de/coyote/
Ausgepackt: n/a

[Galerie: 8 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=29460
5 von 5

26.10.2020

Neu im Sortiment