Constantinopolis

ArtikelNr.: 08-0067

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Eine blühende Metropole


Mitte des sechsten Jahrhunderts nach Christus beherrscht die aufstrebende Kaiserstadt Konstantinopel die bedeutenden Handelswege am Bosporus. Die Stadt gilt als das prunkvolle Tor nach Asien und als pulsierendes Herz des oströmischen Reiches.
In dem Bemühen Rom, das einstige Zentrum der bekannten Welt, an Macht und Ruhm zu übertreffen, glänzt Konstantinopel voll überschwänglichem Luxus und prunkvollen Bauwerken.
Ehrgeizige Händler und machthungrige Politiker wetteifern darin, sich in der aufblühenden Metropole Denkmäler für die Ewigkeit zu schaffen. Die gewaltigen Hafenanlagen erzittern unter der Last hunderter anladender Galeeren und Dromonen und das heisere Geschrei von Kaufleuten und Händlern erfüllt die engen Gassen des Hafenbezirks.

In Constantinopolis seid ihr einer dieser hoffnungsvollen Händler, die sich vorgenommen haben, ihr Glück zu versuchen und damit ihren Namen Unsterblichkeit zu verleihen.
Werden eure Nachkommen dereinst unter Statuen verwandeln, welche die Bürger Konstantinopels zu euren Ehren errichten ließen? Oder werdet ihr als unbedeutende Kaufleute dem Vergessen anheimfallen?

Es liegt in euren Händen.



Spielmaterial:

    106 Auftragskarten
    90 Produktionsgüter als Holzwürfel
    85 Münzplättchen
    68 Gebäudeplättchen
    22 Schiffskarten
    20 Handelsposten aus Holz
    15 Spielsteine aus Holz
    5 Marktkarten
    5 Spielertafeln
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
Merkmal:

2 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
2 / 5
Gestaltung
2 / 5
Suchtfaktor
1 / 5
Lange Anleitung für ein spannungsarmes Handelsspiel
In Constantinopolis produzieren und verarbeiten die Spieler Güter, verschiffen diese, um an Geld zu kommen und bauen mit diesem Prestigegebäude.

Das Spielfeld zeigt die Stadt Konstantinopel mit verschiedenen Stadtbereichen, aus denen die Spieler Gebäude erwerben können. Diese sind: Produktion, Verarbeitung, Versorgung (mit Sonderfunktionen), Öffentliche (für Punkte) sowie Stadtmauerteile. Darüber hinaus liegen der aktuelle sowie der zukünftige Markt aus und diverse Markierungsleisten.
Jeder Spieler erhält Startkapital, besitzt bereits ein Produktionsgebäude sowie ein kleines Schiff.

Das Spiel verläuft in Runden. Als erstes werden die Ämter versteigert, die die Spielreihenfolge als auch die Privilegien (z.B. zusätzliches Geld oder Ware) der einzelnen Spieler festlegen. Dann werden die Schiffe, die sich auf Handelsfahrt befinden, weiter Richtung Hafen gebracht (erreichen sie diesen, erhält man entsprechend Geld und u.U. Siegpunkte). Nach der Produktion seiner Gebäude, dürfen die Spieler in Spielreihenfolge neue Gebäude erwerben, produzierte Güter verarbeiten (um an Geld und Punkte zu kommen) und auf dem Markt eine vorgegebene Anzahl an Waren kaufen oder verkaufen. Anschließend ziehen alle Auftragskarten (je mehr Produktionsgebäude man besitzt, desto mehr), die man in der folgenden Phase annehmen kann, indem man die geforderten Waren mit seinen Schiffen auf Handelsfahrt schickt (kleine Schiffe sind schneller, können aber nur wenige Waren aufnehmen, je größer die Schiffe, desto langsamer sind sie, dafür steigt die Kapazität). In dieser Phase darf ebenso auf dem Markt ge-/verkauft und Güter verarbeitet werden, weitere Schiffe gekauft sowie Kontore erworben werden (jedes dieser erlaubt das Aufbewahren eines nicht angenommenen Auftrags in die nächste Runde). Zuletzt darf jeder eine Warensorte für Punkte an die Bevölkerung spenden, danach wird der Markt gewechselt und nicht aufbewahrbare Aufträge abgeworfen sowie alles über eine lagerbare Ware abgegeben.

Wurden alle öffentlichen Gebäude erworben, spätestens aber, sobald die Marktkarten 2x durchgespielt wurden, endet das Spiel.
Alle Schiffe auf Fahrt erreichen den Hafen und bringen noch entsprechend Geld/Punkte. Zuletzt bringen Stadtmauerabschnitte eine steigende Anzahl an Siegpunkten und je 15 Geld sind noch einen Punkt wert.

->Fazit: Satte 30 Seiten lang ist die Anleitung und zeigt viele Beispiele auf. Sonderlich komplex ist das Spiel aber nicht: Im Prinzip werden Güter produziert, diese macht man zu Geld um punkteträchtige Gebäude zu erwerben. Gibt es bereits bei vielen anderen Spielen und ist hier ziemlich spannungsarm umgesetzt. Zudem sollte man mindestens zu viert spielen, da sonst die Konkurrenz bei den Ämtern zu gering ist und man das halbe Spiel über auf seinem Feld stehen bleibt, weil es billiger ist. Insofern ein spannungsarmes Handelsspiel.
2 von 5

03.03.2020

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