City of Rome

ArtikelNr.: 01-0212

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Um die ewige Stadt neu zu erbauen, hat der römische Kaiser die talentiertesten Baumeister der Antike zu sich rufen lassen. Jeder versucht den besten Entwurf zu erstellen und damit den Auftrag zu sichern. Doch Talent allein reicht in dieser Stadt nicht aus. Nur wer sich im Palast zu bewegen weiß, seinen Einfluss im Senat geschickt ausbaut und die ein oder andere Münze springen lässt, wird letztlich den Zuschlag erhalten.



Spielmaterial:

    86 Karten
    39 Münzen
    33 Einflussmarker
    18 Siegpunktmarker
    8 Holzfiguren
    6 Aktionsstreifen
    6 Baupunktmarker
    1 Gebäudeübersicht
    1 Spielanleitung
    1 Wertungsblock
Merkmal:

3.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
2 / 5
Suchtfaktor
2 / 5
Gute Grundidee, schlechte Umsetzung
In City of Rome errichten die Spieler die Hauptstadt des römischen Imperiums, indem sie Wohnblocks, öffentliche Gebäude, Farmen, Tempel und Aquädukte errichten.

Das Spiel verläuft über 7 Runden.
Zu Beginn jeder Runde wird die Aktionsleiste ausgetauscht und es werden Gebäudekarten der Spielerzahl entsprechend offen ausgelegt.
In jeder Runde setzen die Spieler in Spielreihenfolge ihren Baumeister auf der aktuellen Aktionsleiste ein. Je näher man dabei an den Kaiser setzt, umso früher kommt der zugehörige Spieler an die Reihe und hat somit eine größere Kartenzahl zur Auswahl, dafür allerdings weniger Aktionspunkte zur Verfügung.
Nun nimmt jener Spieler, dessen Baumeister am nächsten zum Kaiser steht, eine der offen liegenden Gebäudekarten auf seine Hand. Anschließend darf er genau ein Gebäude von seiner Hand bauen und einmal mit all seinen Produktionsgebäuden produzieren, die Reihenfolge darf man selbst bestimmen. Die Spieler dürfen fehlende Bau-und Produktionspunkte mittels Geld kaufen.
Produzieren kann man z.B. weitere Münzen oder Baupunkte zur zukünftigen Verwendung. Errichten kann man Farmen, mit denen man produzieren kann, Tempel, die bei Spielende Siegpunkte einbringen (z.B. einen Punkt/3 Münzen oder 10 Punkte, sollte man 16 Gebäude gebaut haben), Aquädukte (je mehr man hat, desto mehr Punkte erhält man), Wohnblöcke und öffentliche Gebäude, die sofortige Boni bringen und nötig sind, damit die Wohnblöcke Punkte einbringen.
Am Ende einer Runde wird überprüft, ob eine Einflusskarte offen liegt, diese erhält dann der Spieler mit den meisten Einflusspunkten (durch seine Gebäude erhältlich).

Bei Spielende gibt es Punkte für die verbauten Aquädukte, Einflusskarten, verbliebene Münzen und Einflusspunkte, für die Tempel und die Wohngebiete. Jene werden folgendermaßen berechnet: Die Zahlen gleichwertiger Wohnlocks werden addiert (also z.B. 2+2+2=6). Dieser Wohngebietswert wird dann mit daran angrenzenden öffentlichen Gebäuden verschiedener Farben multipilziert (liegt also vorheriges Wohngebiet an einem roten und an einem blauen Gebäude an, so heißt dies: 6x2=12). Dieses Wohngebiet ist also 12 Punkte wert. Wohngebiete ohne angrenzende öffentliche Gebäude bringen dementsprechend keine Punkte ein.

->Fazit: Die Grundidee birgt einiges an Potenzial und funktioniert dadurch, dass Wohngebiete mit großem öffentlichen Angebot viel beliebter sind. Leider macht das Spiel aber nur den ersten Schritt und die einzelnen Gebäudearten sind nicht wirklich miteinander verbunden und dadurch spielt sich das Spiel sehr trocken. Und durch maximal 16 Gebäude kommt das System auch nur gering zum Tragen bzw. kratzt nur an der Oberfläche der einstigen Weltstadt. Dazu kommt noch die sehr nüchterne Gestaltung.
Hier wurde leider viel Potenzial verschenkt.
2 von 5

05.09.2019
Städtebau mit vielen, angenehmen Einschränkungen
In City of Rome werden von den Spielern Pläne für ein in Rom niedergebranntes Stadtviertel entworfen. Dazu müssen Karten aus einer Auslage gewählt werden, wobei um die Reihenfolge des Aussuchens geboten wird, und dann in einer eigenen Auslage möglichst vorteilhaft ausgelegt werden.
Durch die drei Schritte beim Bau des eigenen Stadtviertels, dem Bieten, der Auswahl und des anschließenden Platzierens, werden dem Spieler einige interessante Einschränkungen und Entscheidungen auferlegt. Möchte man viele Ressourcen für den Bau und das Nutzen der eigenen Karten haben, muss dafür seinen Platz bei der Auswahl der Karten weiter hinten wählen. Möchte man früh wählen können, um die komplette Auswahl zur Verfügung zu haben, opfert man viele Ressourcen. In diesem Zwist einen guten Mittelweg zu finden, ist was dieses Spiel ausmacht. Dieser Teil des Spiels ist auf ganz unterschiedliche Weisen interessant, wenn die Spieler versuchen ähnliche Strategien bei der Planung des eigenen Viertels zu verfolgen, als auch, wenn die Strategien komplett abweichen.
Die Auslage der Plättchen, bzw. die Art und Weise wie diese Siegpunkte erzeugen, ist ebenfalls an Positions- oder Nachbarschaftsbedingungen geknüpft. Ich finde diese sind für dieses Spielprinzip sehr gut gewählt, hier kann das Spiel mit anderen Städtebauspielen sehr gut mithalten.
Im besonderen Maße sei hier die Zwei-Spieler-Variante erwähnt, denn durch einige kleine, gut gewählte Anpassungen ist dieses Spiel zu zweit genauso interessant wie mit drei oder vier Spielern. Intuitiv könnte man annehmen, dass die Bietphase mit zwei Personen langweiliger wird, ich finde hier ist es durch die zusätzlichen Figuren sehr gut gelöst.
Die Spielzeit und die Komplexität des Spiels bilden für mich ein sehr gutes Gleichgewicht, so dass City of Rome mich für die Aufnahme in meine persönliche Sammlung überzeugt hat.
Mein einziger Kritikpunkt, den ich an dem Spiel habe, ist aber gleichzeitig ein ziemlich großer. Die Illustration des Spiel ist wirklich nicht schön. Der Grafikstil passt nicht zum Thema (antikes Setting, Computer-Zivilisationsspiel-artige Abbildungen). Ich denke, hier ist nicht viel Arbeit in die Aufmachung des Spiels geflossen. Wieso wurden die Karten in diesem Spiel nicht wir auf der Schachtel abgebildet illustriert? Feine, schwarze Tintenlinien auf Pergament wäre nicht nur wesentlich thematischer gewesen (architektonische Planung eines Stadtviertels in der Antike) sondern hätte dem Spiel im Bereich Artwork ein Alleinstellungsmerkmal verliehen. Ich finde hier hat der Verlag wirklich viel Potential verspielt. Das ist besonders schade, denn die Qualität des Material ist mit Ausnahme des Inlays wirklich sehr gut für ein Spiel in dieser Preiskategorie.
Obwohl mich das Artwork auf eine schönere Neuauflage des Spiels hoffen lässt, kann ich City of Rome trotzdem sehr empfehlen. Für mich ist es das beste Städtebauspiel, das ich bisher gespielt habe.
4 von 5

20.01.2019
Review-Fazit zu „City of Rome“, einem Städtebau-Legespiel.
[Infos]
für: 2-4 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 60min.
Autoren: Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert
Illustration: Martin Hoffmann und Claus Stephan
Verlag: Abacus Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung]
dt.: https://www.abacusspiele.de/spiele/city-of-rome/ (s. Downloads)

[Fazit]
Es gilt den schicksten Neubau Roms zu präsentieren, um den kaiserlichen Auftrag zur Errichtung schliesslich zu ergattern.
Dazu legen die Spieler reihum Bauplättchen nach und nach in einem 4×4-Raster aus und beachten dabei die (punkte-)günstigsten Konstellationen, um am Ende die wertigste Stadtplanung umgesetzt zu haben.
Denn z.B. ergeben nur zusammenhängende Wohnhäuser ein Wohngebiet, welches wiederum für mehr Punkte sorgt, wenn sie mit öffentlichen Gebäuden benachbart sind. So gibt es für jedmögliche Kombination aus nachbarschaftlichen Gebäuden, Tempeln, Höfe, etc. unterschiedlich viele Punkte. Dies gilt zumindest für die Endwertung, während des Spiels erhält der Spieler verschiedene Boni, z.B. Geld, für das Platzieren öffentlicher Gebäude an möglichst viele angrenzende andere Gebäude. Und schliesslich gibt es noch Gebäude mit besonderem Einfluss, die es erlauben (können) extra Einflusskarten zu gewinnen, die nochmal Punkte einbringen.

Was sich hier von anderen, ähnlichen Vertretern des Genres unterscheidet, ist die Reihenfolge-Leiste, die die Spieler in jeder Runde vor neue Entscheidungen stellt. Denn diese wird jede Runde ausgetauscht und bringt immer unterschiedlich angeordnete Produktions- und Baufelder mit sich. Da muss entschieden werden, ob man möglichst früh an die Reihe kommen will und verzichtet so auf mögliche Baupunkte (nötig für die einmalige Bauaktion pro Runde) oder auf Ressourceneinnahmen (ebenfalls Punkte, die nötig sind, die Produktion eigener Gebäude anzustossen), dafür aber vor den Mitspielern (interessantere) Bauplättchen ergattert oder lieber wartet.

„CoR“ ist einfach zu erlernen, dank des einfachen Einstiegs und des schnellen Spielablaufs, aber braucht hie und da unbedingt eine gewisse Voraussicht und Taktik, um die besten Gebäudekonstellationen zu erstellen – natürlich auch ein gewisses Maß an Glück, wenn neue Plättchen aufgedeckt werden. Die Anleitung ist hierfür sehr strukturiert und gelungen, das Material durchaus wertig und was man lobend erwähnen muss, ist das aufgeräumte Inlay des Spielkartons, alles findet seinen Platz und sitzt auch recht sicher für einen Transport.

Kein Schwergewicht im Sinne von „es muss laufend auf den Tisch“, aber ein schickes Spiel für „immer mal wieder auf den Tisch“ :)!

[Note]
4 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/258466/great-city-rome
HP: https://www.abacusspiele.de/spiele/city-of-rome/
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=26853
4 von 5

01.11.2018

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