ArtikelNr.: 25-0087

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Erbaue eine mittelalterliche Stadt, die einem König würdig ist!

In Citadels wetteiferst du um die wertvollsten bauwerke, um der nächste Baumeister des Königszu werden. Du schlüpfst jede Runde in eine neue Rolle, dabei ist eine ordentliche Portion Gerissenheit gefragt. Mit den einzigartigen Fähigkeiten kannst du deine Mitspieler manipulieren und so dem Sieg näher kommen. dabei willst du möglichst viel Gold scheffeln und die wertvollsten Bauwerke errichten.

Seit 2000 begeistert das charaktervolle Kartenspiel Ohne Furcht und Adel Spieler in vielen Ländern. Veröffentlicht in 25 Sprachen erfreut sich der sehr unterhaltsame, taktisch aber durchaus anspruchsvolle Spielspaß noch immer großer Beliebtheit. Dies ist eine komplette überarbeitete Version unter dem Namen Citadels inklusive der 15 Aktionskarten, der Erweiterung Die Dunklen Lande und einer neuen Erweiterung Die Dunklen Gestalten. Diese neue Erweiterung beinhaltet 9 komplett neue Charaktere sowie 12 ganz neue Gebäude, die vielfältige Spielvariationen und Spielspaß ermöglichen.



Spielmaterial:

    90 Gebäudekarten
    30 Goldmünzen
    27 Charakterkarten
    27 Charakterplättchen
    15 Aktionskarten
    8 Übersichtskarten
    5 Eigenschaftsplättchen
    1 Krone
    1 Spielanleitung
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Gegner beobachten, Vorteil daraus ziehen
Citadels ist deklariert für 2-8 Spieler. Ab 4 Spielern macht es dann Spaß, drunter ist das gesamte Spiel weniger interessant.

Worum gehts?
Zunächst erhält jeder Spieler zu Beginn der Runde eine Rolle. Hier gibt es z.B. den König, der nichts anderes kann als dem Spieler den Startspieler für die Folgerunde zu sichern. Doch es gibt auch Charaktere, die andere Spieler bestehlen andere Charaktere ermorden, Mehr Gebäude bauen können oder zusätzliches Geld erwirtschaften.
Einzige Ressource ist Geld, mit der man Gebäude baut. In Citadels versucht man, durch das Bauen von Gebäuden Siegpunkte zu sammeln. Allerdings können Gebäude auch wieder zerstört werden, wenn der Gegner die entsprechende Rolle spielt.
Das erwirtschaftete Geld kann der Dieb stehlen, sofern der Dieb vorher nicht ermordet wurde.
Insgesamt gibt es 27 Charaktere, für Abwechslung in der Interaktion ist also gesorgt, da immer nur ein paar mehr im Spiel sind als es Spieler sind.

Citadels hat einen hohen Interaktionswert. Ständig blockiert man sich gegenseitig, profitiert ggf. vom Ertrag des Gegners oder zerstört einem Spieler seine sauer erbauten Gebäude. Dadurch kommt viel Schadenfreude auf. Ferner führt es zu einem kompetitiven Rennen um den Sieg, in dem sich auch ständig die Allianzen ändern können.

Neben dem vordergründigen Kampf um Siegpunkte läuft im Subtext auch viel Psychologie mit. Wer nimmt wann welchen Charakter? Welchen Charakter kann ich einsetzen, um aus seiner Wahl einen Vorteil zu ziehen. Beispielsweise kann der Assassine eine Rolle ermorden, wobei er in diesem Moment nicht weiß, wer sie verkörpert. Ergo muss man antizipieren, wer die Rolle eingenommen haben dürfte, um auch zielgerichtet den Spieler zu attackieren, den man wirklich stören möchte.

Hieraus ergibt sich, dass das Spiel in einer zweiten und dritten Partie völlig anders gespielt wird, weil jeder Spieler lernt, dass er mehr und mehr neben dem eigenen Ziel darauf achten muss, nicht zu voraussehbar zu spielen.

Citadels ist sehr gut geeignet für Gruppen, wobei es auch Wenigspielern eine niedrige Hürde darstellt.
4 von 5

01.04.2019
Absacker oder Abendfüller, für mich einfach gut
Vorwort:
Ich habe nach einem Absackerspiel gesucht, bei dem Interaktion, Ärgern und Strategie enthalten ist. Und das ganze am besten noch einen Hauch von anspruchsvoll, also kein plumpes Würfelspiel. Ich bin fündig geworden und überascht, wieviel Spielvarianz man hier für sein Geld bekommt.

Inhalt:
Ich möchte jetzt gar nicht groß auf den Vorgänger bzw. das urspüngliche Spiel Ohne Furcht und Adel eingehen. Tun wir einfach mal so, als wäre das hier kein Remake, denn es ist um einiges besser als sein Vorgänger.
Man spielt also in einer möglichst großen Runde (ab 4 Spielern) um den maximalen Spaßfaktor rauszuholen. Die Konstelation der verschiedenen Charaktere ist wirklich super, denn man kann sie an seine Spielgruppe anpassen. Je nachdem wieviel Ärgerfaktor oder Strategie man im Spiel haben möchte, ist eine Feindosierung möglich. Natürlich gibt das Spielhandbuch hierzu viele verschiedene Aufstellungen vor. Anhand dieser lernt man dann welcher Charakter das Spiel wie beeinflusst. Das gibt Citadels eine tolle Wiederspielbarkeit. Man kann das Spiel, je nach Spielerzahl als Absacker oder als vollwertiges Spiel sehen, das je nach Downtime pro Spieler schon mal die 60min überschreiten kann.

Fazit:
Ich muss erstmal sagen, dass ich in meiner Spielgruppe nicht nur Begeisterung für dieses Spiel erhalte, das liegt aber nicht daran, dass die jenigen kein Ärger vertragen, sondern eher mit den Spielmechaniken, die relativ simpel gehalten sind. Aber die Mehrzahl unserer Gruppe ist jederzeit für eine Partie Citadels bereit, denn wie gesagt, als Absacker ist es immer gut und vorallem für Leute die man zum Spielen begeistern möchte, kann Citadels ein Einsteiger sein. Für mich ist es ein Allrounder, der meiner Meinung nach in jede Sammlung passt :)
5 von 5

01.02.2018
„CITADELS“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Citadels“, einem schnellen Bluff-, Aktions- und Aufbauspiel.


[Infos]
für: 2-8 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 30-60min.
Autor: Bruno Faidutti
Illustration: Andrew Bosley und Simon Eckert
Verlag: Schmidt Spiele (HiG)
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt.: https://boardgamegeek.com/boardgame/205398/citadels-2016-edition/files (s.u.)

[Fazit]
Basierend auf dem tollen Vorgänger „Ohne Furcht und Adel“ kommt nun diese Neuauflage unter neuem Namen, aber mit allen (Mini-)Erweiterungen und weiteren Boni sowie dezent angenehmen Designauffrischungen auf den Markt.

Das Spielprinzip bleibt sich treu, es geht weiterhin darum, dass die Spieler sich jede Runde für 1-2 (je nach Spielerzahl) Charaktere entscheiden und diese in Reihenfolge ihrer Nummerierung in der nächsten Phase ausspielen. Dabei wird deren Sonderfähigkeit genutzt bzw. angekündigt (z.B. gibt der Dieb an, welchen Charakter er bestehlen wird, sobald dieser in Erscheinung tritt) und danach die Aktionen Einkommen (neue Gebäudekarten oder Gold) und Stadtausbau (Bau eines Gebäudes) ausgeführt sowie evtl. noch eine Aktionskarte ausgepielt (wenn im Spiel inkludiert; z.B. „Rasputin“ kann die Effekte von Assassine, Hexe, Magistrat, Dieb oder Erpresser abwehren). Das Spiel endet, sobald ein Spieler sein siebtes Gebäude baut und es gewinnt derjenige, der die meisten Punkte (durch Gebäude) vorweisen kann.

Diese Neuauflage ändert also nichts Grundlegendes, aber vereint alle Varianten in einem Karton und poliert diese alle etwas auf. Vor allem fällt dies natürlich optisch auf, die Karten sind etwas größer und haptisch wertiger und alle Grafiken sind noch hübscher und detaillierter. Darüber hinaus kommen neue Karten (9 Charaktere, 12 Gebäude) und eine neue Variante („Die dunklen Gestalten“, die in erster Linie neue Spezialgebäudetypen einbringt, z.B. das „Theater“, welches erlaubt einen eigen gewählten Charakter mit einem Mitspieler zu tauschen, oder die „Geheimkammer“ und/oder das „Kapitol“, welche zusätzliche Punkte bei Spielende einbringen oder die „Spelunke“, deren Bau mit Karten statt mit Gold bezahlt werden kann) hinzu.

Das Schöne hier ist, dass es in jeder Besetzung funktioniert, aber natürlich mehr fordert, wenn es mit mehreren gespielt wird. Bis zu 8 Spieler können sich hier austoben und es wirkt dabei nie unausgegoren! Längen gibt es auch keine, da jeder seinen Zug recht rasch durchführen kann, auch wenn sich öfters angepasst werden muss, je nach zuvor gespielten Charakteren – hier spielen die Aktionskarten oft eine größere Rolle, da manche auch durchaus als Reaktionskarte genutzt werden können. So bleibt die Auswahlphase der Charaktere immer spannend, zumal dadurch, dass pro Runde nie alle zur Verfügung stehenden Charaktere ins Spiel kommen, auch das Bluff-Potential stark vertreten ist.
Die ebenfalls dezent entschlackte Anleitung gibt den Spielern jegliches Handwerk preis, um ziemlich schnell in ein Spiel einsteigen zu können und darüber hinaus ausführliche Glossars für alle Charakter-, Spezialgebäude- und Aktionskarten und Empfehlungen für nachzuspielende „Szenarien“, bei denen bestimmte Charaktere und Spezialgebäude zum Spielen vorgegeben werden.

Das Spiel macht auch im neuen Gewand viel Spaß, vllt. sogar etwas mehr, gerade durch die weiteren Kombinationsmöglichkeiten der Varianten und neuen Karten.
So lohnt es sich auch für Besitzer des Vorgängers zuzuschlagen und wer das Spiel noch gar nicht kennt, erhält quasi einen Kaufbefehl :).

[Note]
5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/205398/citadels-2016-edition
HP: http://www.schmidtspiele.de/de/produkte/details/product/citadels-48273.html
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=23580
5 von 5

09.05.2017

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