Chocolate Factory

ArtikelNr.: 250-0037

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
55,99 €
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Chocolate Factory präsentiert sich euch im feinsten Look des frühen 20. Jahrhunderts. Alles wirkt noch irgendwie handgemacht mit viel Liebe zum Detail. Beim Material wird Wert auf Qualität gelegt, wie bei einer guten Schokolade...

In Chocolate Factory seid ihr stolze Besitzer eurer eigenen Schokoladen-Fabrik. Zu Beginn bestehen eure Fabriken nur aus einem Röstofen, einer Verfeinerungsmaschine und einem Förderband, auf dem eure fertige Schokolade direkt von der Fabrik ins Lager befördert werden kann.

Im Verlauf des Spiels baut ihr eure Fabriken in jeder Runde weiter aus. Dazu rekrutiert ihr Angestellte und platziert neue Produktionsmaschinen in euren Fabriken. So seid ihr bald in der Lage aus den angelieferten Kakaobohnen feinste Schokolade, Karamell- und Nuss-Bonbons oder Pralinen herzustellen. Allerdings müsst ihr immer mit der, in jeder Spielrunde zur Verfügung stehenden Kohle haushalten, die benötigt wird, um eure Produktionsmaschinen zu betreiben. Zusätzliche Kohle erhaltet ihr, wenn ihr Schokolade aus eurem Lager gegen Kohle eintauscht.

Mit den fertigen Süßigkeiten erfüllt ihr dann die Bestellungen eurer Kunden oder ihr beliefert die Süßwarenabteilung eines der großen Kaufhäuser. Beides bringt euch Geld und bei den Kaufhäusern gibt es am Ende des Spiels sogar noch eine Bonuszahlung, für die Spieler die am meisten an das jeweilige Kaufhaus geliefert hat.

Eure Angestellten, die ihr in jeder Runde neu auswählt, helfen euch während der laufenden Runde mit ihren besonderen Fähigkeiten und sind Voraussetzung dafür, dass ihr in dieser Runde an bestimmte Kaufhäuser liefern könnt.

Nach sechs Spielrunden gewinnt, wer am besten Schokolade, Bonbons und Pralinen produziert und damit am meisten Geld verdient hat.



Spielmaterial:

    124 verschiedene Schokoladenprodukte aus Holz
    54 Karten Ladenbestellungen
    40 Kohlemarker aus Acryl
    36 Spielermarker aus Holz
    35 Karten Angestellte
    30 Beförderungsplättchen
    30 Plättchen Produktionsmaschinen
    18 £50-Münzen
    5 Karten Kaufhausbestellungen
    4 Fabriken (doppellagig)
    4 Karten Lagerraum- & Kohlebunker
    4 Spielerhilfen
    1 Schuber mit Goldfolie
    1 Spielanleitung
    1 Startspielermarker aus Holz
    1 Tagesmarker aus Holz
    1 Übersichtstableau
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Optimierspiel für Kenner
In Chocolate Factory stellt ihr Schokolade her bzw. verfeinert sie. Das funktioniert über ein Fließband mit vier Stationen, an denen jeweils bis zu zwei Produktionsmaschinen im Spielverlauf platziert werden können. Man beginnt mit nur zwei einfachen Maschinen. In jeder der 6 Runden (Tage) wird eine neue Maschine sowie ein Mitarbeiter mit Spezialfähigkeiten gedraftet.

Anschließend kann man die Schokoladestückchen entlang der Produktionslinie in 3 Schichten weiterverarbeiten und die Maschinen nutzen. Dafür muss man je nach Wert der Maschine Kohle ausgeben. Fertig produzierte Schokolade kann man ins Lager legen oder nutzen, um Aufträge für kleine Läden oder große Kaufhäuser zu erfüllen und damit Geld zu verdienen. Wer am Ende über das meiste Geld verfügt, gewinnt.

Chocolate Factory zeichnet sich v.a. durch das besondere Thema und die hübsche Ausstattung aus, die es teilweise ursprünglich nur in der Deluxe Edition gab, aber nun für die komplette deutsche Version zur Verfügung steht. Das Handling der Bonbons und das Verschieben der Beförderungsplättchen macht einfach Spaß. Doch trotz der familiengerechten Aufmachung handelt es sich um ein ziemlich enges Optimierspiel, bei dem die Köpfe ganz schön rauchen können. Gerade zum Ende des Spiels hat man seine ganze Fabrik mit bis zu 8 Maschinen bestückt und etliche Möglichkeiten, die Rohware zu bearbeiten. Gleichzeitig muss man auch immer einen Blick auf die Gegenspieler haben, da man bei den Kaufhausbestellungen gegenseitig wetteifert.

Auch der Solomodus mit einem eigenen Deck funktioniert sehr gut, wenn auch in manchen Punkten etwas anders als die Mehrspielerpartien. Hier könnte man lediglich als Hausregel einführen, dass die Aufträge früher/komplett offen liegen statt Tag für Tag aufgedeckt zu werden. Oder man nutzt diese Variante als Einstieg.

Als kleine Kritikpunkte würde ich anführen, dass manche der Mitarbeiter deutlich stärker wirken als andere, und sich die Fabrikpläne aufgrund der Doppellagigkeit zumindest in der englischen Version etwas verbogen. Während der Produktionsphase wird das Spiel ziemlich solitär und sollte da ein Grübler dabei sein, könnten sich für die anderen lange Wartezeiten ergeben. Sinnvollerweise handelt man diese Phase parallel ab. Unter dem Strich ein gehobenes Kennerspiel. Regeltechnisch nichts superkomplexes, aber man sollte sich trotz des Themas schon bewusst sein, dass es keine ganz leichte Kost ist.
4 von 5

22.09.2022

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