Carpe Diem

ArtikelNr.: 24-0025

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
31,99 €

inkl. 16% USt., zzgl. Versand

Stk
sofort verfügbar
(1 - 3 Werktage)

Rom im Jahre 0. Schlüpft in die Rolle reicher Patrizier und baut euer eigenes Stadtviertel auf.

Legt ergiebige Kräutergärten und fischreiche Teiche an. Errichtet eindrucksvolle Villen und unterschiedliche Unterkünfte für eure Bediensteten. Lebt nach dem Motto: Nutze den Tag!

Ein raffiniertes Bau- und Legespiel mit viel Abwechslung für einen hohen und lang anhaltenden Spielreiz.



Spielmaterial:
    220+ Stanzteile
    150 Spielkarten
    44 Holzteile
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Aufgesetzt und abstrakt
In Carpe Diem errichten die Spieler Gebäude in ihrem eigenen Stadtviertel, um dann bei den Wertungen über die einträglichsten Kombinationen zu verfügen.

Jeder Spieler verfügt über einen variablen Ablageplan, der gemeinsame Spielplan zeigt eine Banderolen-Leiste, die in der Runde verwendeten Wertungskarten, eine Reihe mit Sondergebäude-Plättchen sowie die in einem Kreis ausgelegten Gebäude-Plättchen zu je 4 Stück, auf denen sich die Spieler mit ihrer Figur bewegen..

Das Spiel verläuft über 4 Durchgänge zu je 7 Runden. Der Spieler am Zug bewegt nun seine Markierungsfigur im Kreis auf ein benachbartes Feld (im oder gegen den Uhrzeigersinn) und nimmt eines der dort liegenden Gebäudeplättchen auf, welches er anschließend unmittelbar auf seinen Ablageplan legen darf. Von seinem ersten Plättchen aus müssen weitere immer an ein bereits liegendes angebaut werden. Wenn man hierbei Gebäude fertigstellt (z.B. beide Gebäudeteile eines Händlers), so erhält man den entsprechenden Bonus. Bei den 4 Landschaften sind dies Güter, beim Händler Geld (Münzen zählen als Joker für zu wertende Waren), beim Bäcker ein Brot (ein Brot ermöglicht einem das Stehenbleiben in der Bewegungsphase; 3 Brote erfüllen automatisch die Erfordernisse einer Wertungskarte), beim Verwalter geht man auf der Banderolenleiste vorwärts und beim Handwerker nimmt man sich eines der Sondergebäudeplättchen und darf dieses unverzüglich bei sich einbauen (sollte hierbei erneut ein Gebäude fertiggestellt werden, so erhält man auch hierfür den entsprechenden Bonus). Baut man einen Brunnen, so zieht man 2 Karten vom Brunnenstapel und behält eine davon.
Sobald die Gebäudeplättchen alle verteilt sind, kommt es zur Wertung: Der auf der Banderolenleiste am weitesten vorne befindliche beginnt und legt eine seiner Markierungsscheiben zwischen 2 der ausliegenden Wertungskarten. Diese beiden Wertungen muss der Spieler nun für sich abhandeln. Erfüllt man das Geforderte mehrfach, so erhält man auch mehrfach die angegebenen Punkte, für jede nicht erfüllte Karte gibt es 4 Minus. Die Markierungsscheibe bleibt liegen, d.h. an dieser Stelle kann niemand mehr eine Wertung für sich auslösen.
Für die neue Runde wird der Kreis wieder mit Gebäuden gefüllt.

Nach 4 Durchgängen kommt es zur Endwertung. Je mehr Schornsteine eine jede gebaute Villa hat, desto mehr Punkte gibt es; restliches Material wird halbiert in Punkte umgewandelt; man erhält so viele Punkte, wie die Position auf der Banderolenleiste angibt; Brunnenkarten geben individuelle Sonderpunkte. Zuletzt gibt es Punkte für Gebäude, die entsprechend der Rahmenteile des Tableaus eines Spielers bebaut wurden.

->Fazit: Woran denkt man beim Aufbau Roms? Senat – Tempel – Arenen – Bäder – Aquädukte... in diesem Spiel hingegen baut man vielmehr ein Dorf auf. Natürlich bestand das Imperium aus mehr als nur Rom selbst oder Prachtbauten, aber mit Glanz hat das Spiel nichts zu tun – weder bei den Gebäuden, noch beim Spielprinzip. Man bewegt einfach nur seine Figur und legt das genommene Plättchen an. Mit Brot versorgt man hier nicht die Bürger, man modifiziert nur seinen Zug/Wertung, mit Gold kann man nichts erwerben, man hat nur etwas mehr Sicherheit bei einer Wertung. Alles dient ausschließlich den Wertungen.
Für unsere Spielerunde treffen sich hier ein aufgesetztes Thema, uninteressanter Spielmechanismus und nüchterne Optik, statt Carpe Diem (nutze den Tag), sollte man da lieber gleich im Bett bleiben.
2 von 5

10.05.2020
Besser als es aussieht!
Warum ich Carpe Diem eine hohe Punktzahl gebe: Die spielerische Herausforderung liegt auf Kennerniveau. ... Meine Spielerunden haben nichts zu bemängeln. ... Es ist interakiv, anspruchsvoll, ausbalanciert, unterhaltsam und spannend. ... Spielerisch geschliffen. ... Die Awards sind präsent, weil man krasse Minuspunkte bekommt, wenn man weniger als 2 schafft. ... Es gibt gute Interaktion beim Besuchen der Orte über einem gemeinsamen Spielfeld, auf dem man seine eigenen Schritte und die der anderen Vorausdenken kann/sollte. ... … Komplex, weil viele Elemente in dem Puzzel-Legespiel verzahnt sind. Für abgeschlossene Landschaften erhält man Ressourcen und je nach Ort und Ausrichtung Siegpunkte gemäß der Randwertung und Siegpunkte für die Rundenwertung. … Es gibt einen Startspielermechanismus, den man selbst beeinflussen kann/sollte und einen Zugvorteile auf dem Hauptaktionsfeld und der eine Rundenwertung einbringt. ... Pluspunkte in Kürze: variabel und dennoch ausbalanciert, herausfordernd, nicht kompliziert aber anspruchsvoll, starke Zugkombinationen sind möglich, die komplexe Vorausplanung wird vom Glücksaufbau kaum gestört, gute Interaktion, jeder interessiert sich für die Aktionen und Vorhaben der Gegenspieler … Das Material hält eine positive Überraschung bereit, einen abgesetzten variablen Spieler-Tableau-Puzzel-Rahmen mit Wertungsbedingungen. Ansonsten ist die Ikonografie funktional und durchdacht. Minuspunkte: Das Spiel ist nicht für Leute mit Farbschwäche geeignet. Die Gestalltung und die Farbauswahl lassen die Meinungen auseinander gehen.
5 von 5

17.07.2019
alea-typisch gut
Carpe Diem ist ein schönes Spiel mit vielen taktischen Möglichkeiten. Uns hat es gut gefallen.
5 von 5

20.12.2018
Review-Fazit zu „Carpe Diem“, einem Legespiel.
[Infos]
für: 2-4 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 60min.
Autor: Stefan Feld
Illustration/Gestaltung: n/a
Verlag: Ravenburger (Alea)
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung/Übersicht/F.A.Q.]
n/a

[Fazit]
Die Spieler agieren als reiche Patrizier im alten Rom und versuchen durch Ausweitung des ihnen innewohnenden Stadtviertels viele Punkte zu machen, um schliesslich den Sieg zu erringen.
Dazu werden auf den Spielertafeln Plättchen abgelegt und so Gebäude oder Landschaften gebaut – entsprechend der Rahmen der Tafeln gibt es hierfür auch noch extra Punkte bei Spielende, wenn an vorgegebenen Stellen gebaut wurde. Diese wiederum erbringen bestimmte Vorteile (Punkte, weitere Plättchen, Gold, u.a., s. Übersichtstafeln), welche die Spieler dringlichst gebrauchen und einsetzen können – oder bei Spielende in zusätzliche Restpunkte wandeln.

Different zu anderen Spielen ähnlicher Bauart, werden die Plättchen hier nicht einfach aus einem Vorrat oder Beutel genommen, sondern aus einer Auslage, die mit den spielereigenen Figuren bereist wird und zwar muss sich die Figur immer fortbewegen und dazu immer in die gegenüberliegende Richtung (eingezeichnete Wege weisen hierzu die Richtung). Dadurch ist die Auswahl zwangsläufig eingeschränkt, man kann zwar durch Rohstoffabgabe (Brot) eine Ausnahme bei der Bewegung forcieren (beliebiges Ziel oder stehenbleiben), aber zum einen ist das hier nötige Brot ein rares Gut und zum anderen bleibt es dem Glück überlassen, ob überhaupt passende/günstige Plättchen ausliegen – oder gar von Mitspielern schon geschnappt wurden.
So wird das Bebauen des eigenen Viertels (Spielertafel) zum Geduldsspiel mit Fortuna-Beschwörungen, welche oft ungehört bleiben oder durch Mitspielereinmischung abgefangen werden^^.
Da können spezielle Gebäude, wie z.B. der Brunnen, helfen, an zusätzliche Aufgabenkarten für extra Punkte, zu gelangen.

Der jeweilige Startspieler, pro Runde, ist da also durchaus im Vorteil und wenn dieser sich dann auch noch müht auf der Wertungskarten-beeinflussenden Prestige-Leiste vorne zu liegen, darf er auch die Zwischenwertung zuerst begehen und so evtl. Karten für andere sperren – die Wertungskarten liegen in Reihen aus und nebeneinander und bilden, benachbart, Ablegepunkte für die Spieler, die so immer 2 Wertungskarten auslösen (man muss sich für Wertungs“plätze“ entscheiden, auch wenn es in Ermangelung der Vorgabenerfüllung Minuspunkte hagelt!).

Das Spiel, obwohl von äusserst fähigem und bekanntem Autor, wirkt so etwas zu glücklich und teils aufgesetzt/oberflächlich. Dabei bietet es durch die vielen Wertungskarten, von denen immer nur ein Teil ins Spiel gelangt und die zufällige Bestückung mit den Landschafts-/Gebäudeplättchen reichlich Abwechslung für mehrere Partien. Allerdings hatten die bisherigen Testgruppen nach einer Partie erstmal genug und Lust auf anderes – ohne dabei auf zukünftige „CD“-Partien verzichten zu wollen, denn schlecht ist das Spiel keinesfalls, nur waren die Erwartungen vllt. einfach höher?! Das reichhaltige Spielmaterial ist dabei recht wertig und die Anleitung gut strukturiert, so dass man relativ problemlos den Spieleinstieg findet.

Rundum ein „Feld“ von dem mehr erhofft wurde, aber der dennoch immer mal wieder auf dem Tisch landen darf!

[Note]
4 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/245934/carpe-diem
HP: https://www.ravensburger.de/produkte/spiele/erwachsenenspiel-
e/carpe-diem-26919/index.html
Ausgepackt: n/a


[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=26490
4 von 5

24.09.2018

Neu im Sortiment