Carnival of Monsters

ArtikelNr.: 21-0150

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Die Königliche Monstrologische Gesellschaft ist sehr exquisit. Jedes Jahr erlaubt die Gesellschaft nur einem einzigen angehenden Monstrologen den Beitritt in die elitäre Vereinigung. Um in den Kreis der renommiertesten Monster-Experten des gesamten Imperiums für Sagen und Überlieferungen aufgenommen zu werden, müssen die Bewerber mit den beeindruckendsten und prächtigsten Menagerien monströser Wesen aufwarten.

Deshalb begeben sich die wetteifernden Anwärter auf Entdeckungsreisen in magische Länder und suchen nach den exotischsten Tieren. Eine kleine finanzielle Unterstützung der Gesellschaft ermöglicht das Abenteuer und das Einstellen von Hilfskräften.

Am Ende der vierten Jagdsaison präsentieren die Bewerber schließlich ihre Sammlung. Hierfür kommt die Königliche Monstrologische Gesellschaft zu einem jährlichen Bankett zusammen, das besser bekannt ist als: Carnival of Monsters.


Beim Draft-Kartenspiel Carnival of Monsters werden Länderkarten gesammelt, um damit die außergewöhnlichsten und exotischsten Monster einzufangen. Denn am Ende gewinnt der Spieler, der mit der spektakulärsten Menagiere aufwarten kann. Um den Sieg zu erringen, werden talentierte Mitarbeiter eingestellt und geheime Ziele verfolgt. Punkte sammelt man, indem man diese Ziele erreicht, sich Goldkronen verdient und vor allem mit seinen Monstern sicher zurückkehrt.



Spielmaterial:

    240 Karten
    108 Goldkronen
    24 Jägermarker
    5 Spielertableaus
    3 Jägerwürfel
    1 Spielplan
    1 Punkteblock
    1 Spielanleitung
Merkmal:

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
„CARNIVAL OF MONSTERS“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Carnival of Monsters“, einem monströsen Deckbauspiel.


[Infos]
für: 2-5 Spieler
ab: 12 Jahren
ca.-Spielzeit: 45min.
Autor: Richard Garfield
Illustration: Loïc Billiau, Martin Hoffmann, Dennis Lohausen, Michael Menzel, Oliver Schlemmer, Claus Stephan und Franz Vohwinkel
Verlag: AMIGO Spiele
Anleitung: deutsch
Material: deutsch

[Download: Anleitung/Übersichten]
dt., engl., span., chin.: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/231484/carnival-monsters/files
dt.: https://www.amigo-spiele.de/spiel/carnival-of-monsters#1441873892000-b4b4e996-942a

[Fazit]
In „CoM“ gibt sich die königlich monstrologische Gesellschaft die Ehre und eröffnet einem neuen Mitglied die Möglichkeit beizutreten. Doch dazu muss sich der potentielle Kandidat beweisen und aus fernen Landen die schaurigsten und schönsten Monster einfangen und zur Schau stellen. Gelingt dies, stehen die Pforten offen.

Die Spieler wetteifern also darum, die tollste Zusammenstellung an Monstern zu ergattern und müssen in 4 Phasen pro Runde ihre Karten geschickt einsetzen, etwas Glück beim Monster beschwichtigen (würfeln) haben und gut mit ihren Geldern haushalten. Ein Drafting-System stellt den Kern des Spiels dar und so kommt es immer wieder zu deutlich unterschiedlichen Kartenhänden und es muss sich an die jeweilige Situation taktisch angepasst werden.

Zu Beginn jeder Runde wird eine Bestimmungskarte gezogen, die vorgibt, welche Landregion aktuell vorherrschend Punkte einbringt (i.d.R. für denjenigen, der am Ende der Runde hierzu die meisten, passenden Monster zusammentreiben konnte) und zudem ein Einkommen offeriert.
Dann kommt das Drafting und jeder Spieler erhält Karten, die entsprechend herumgereicht werden. Die jeweils ausgesuchte Karte wird entweder direkt ausgespielt (im Spielerbereich) oder für später beiseite gelegt (kostet 1 Münze). Die Zahlungsmittel gehen sehr schnell zur Neige, daher sollte man sich immer gut überlegen, wie man damit umgeht. Es gibt zwar die Möglichkeit eines Kredits, doch der gibt bei Spielende automatisch 2 Minuspunkte (Geld = Punkte).

Vornehmlich sollten Länder gesammelt werden, denn je mehr Länderkarten einer Sorte, desto höher deren Punktewert und der ist nötig, um passende Monster einfangen zu können. Die Monster wiederum bringen unterschiedlich viele Punkte ein, je schwieriger es zu fangen ist, desto mehr Punkte. Daher kommt es eben doch häufiger dazu, dass man sich dazu hinreissen lässt Monsterkarten für später aufzuheben – bis das zugehörig ausliegende Land „stark“ genug ist – und deswegen Münzen abgeben muss.
Besonders wertvolle Monster sind auch meist sehr gefährlich und um diese zu besänftigen, hilft die königliche Vereinigung mit den Jäger-Würfeln aus. Diese werden an jedem Rundenende geworfen und für jedes „Käfig“-Symbol wird ein Gefahrensymbol eines Monsters annulliert.

Weitere Karten, die sich zu sammeln lohnen können, wären die Gehilfen, die zwar Einstellungskosten aufweisen (wieder sind Münzen weg), aber dafür regelmäßige Boni mitbringen. Ereigniskarten bringen meist einen direkten Vorteil (z.B. Münzen^^) und die „geheimen Ziel“-Karten bringen bei Spielende nochmal extra Punkte, wenn deren Bedingung erfüllt wurde.

Das Spiel hebt sich allein schon durch die exzellenten Grafiken von der Masse ab, denn die Kartenzeichnungen wurden von gleich sieben bekannten Illustratoren angefertigt – jeder durfte sich dabei eine der 7 Landen aussuchen. Die zuvor versuchte Kickstarter-Kampagne scheiterte denn wohl auch an den teuren Original-Zeichnern (und Konzepten) von Magic: The Gathering, welches indirekt Pate stand (Länder -> Monster). Gottseidank hat sich der Verlag durchringen können und das Spiel dennoch auf den Markt gebracht und das hat sich gelohnt!
Auch das restliche Spielmaterial sieht schick aus, die Papp-Münzen haben unterschiedliche Formen und der Punkteblock ist großzügig doppelseitig ausgelegt – dies könnten sich mehr Verlage abgucken! Einzig die Spielertafeln sind etwas dünn geraten.
Rundum aber ein tolles Spielerlebnis, das auch nach mehreren Partien nichts von seiner grafischen Sammelfaszination verliert. Sicherlich eher für Kennerspieler konzipiert, können aber auch ambitionierte Familienspieler teilhaben, wie einige Testrunden bewiesen.

Es gibt natürlich Runden, bedingt durch Gevatter Zufall beim Kartenmischen, bei denen der riesige Kartenstapel die ersten Runden eher weniger Länder preisgibt. Dann wird der Spielverlauf erschwert, da viele Karten für später gesammelt werden müssen – es MUSS immer eine Karte beim Drafting behalten werden. Da wird dann schwer gegrübelt und taktisch versucht zu spekulieren, welche Karten wirklich behalten werden, schliesslich muss ja auch passendes Land irgendwann her und die Jäger-Würfel sollten richtig fallen, wenn garstige Monster in der Sammlung sind.
Insgesamt also unter Umständen schwierig bis dezent frustrierend. Aber es gibt im Laufe der Runden doch, allein wegen der Kartenvielfalt, auch einige Rettungsanker und so wird sich seltenst jemand ausgebootet fühlen. Makaber fies wird es dann, wenn man sieht, wie ein Mitspieler bestimmte Länder sammelt und man selbst beim Drafting ein wunderbares Monster dazu auf der Hand hält. Gibt man es weiter und verschenkt Punkte? Oder behält man es, auch wenn man es selbst nicht wirklich nutzen kann und zahlt lieber eine Münze, bevor man jemand anderem so viele Punkte gönnt? Gewissensbisse sind hier unerwünscht *GG*.
Der Wiederspielwert ist auf jeden Fall durch die schiere Kartenzahl garantiert, denn bis man wirklich alles gesehen und erspielt hat, vergeht einige Zeit.

[Note lt. Kompetenz-Team]
5.5 von 6 Punkten.

[Links]
BGG: https://www.boardgamegeek.com/boardgame/231484/carnival-monsters
HP: https://www.amigo-spiele.de/spiel/carnival-of-monsters
Ausgepackt: n/a

[Galerie: 23 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=30468
5 von 5

02.08.2021
Ein tolles Spiel mit einer guten Briese von Richard Garfield.
In Carnival of Monsters werden wir von Magic: the Gathering-Schöpfer Richard Garfield, in entlegene Länder mitgenommen um seltene und gefährliche Monster zu jagen und für die Menagerie der monstrologischen Gesellschaft zu fangen.
Die Karten sind wie nicht anders von Richard Garfield zu erwarten, schön gestaltet. Bei den Monstern wurde sich sogar die Zeit genommen jeder Karte seinen eigenen individuellen Schliff zu verleihen.
Bei Carnival of Monsters taucht man schnell in die Welt der Monsterjäger und Weltenbummler ein, da das Setting sehr atmosphärisch ist und man gespannt wartet was hinter der nächsten Ecke lauert.

Das Spielmaterial ist sehr hochwertig, orginell designed und im großen Kartenstapel findet man schnell seinen persönlichen Liebling.

Die Spielmechanik hat es auch in sich.
Man spielt die Monster aus der Hand und gibt die Handkarten dann an den nächsten Mitspieler weiter. Dadurch sehen spätestens nach einigen Runden alle Spieler, welche Karten im Spiel sind. Da am Ende jedes Zuges immer Handkarten abgeworfen werden, kommt es oft dazu dass sich so mancher Plan in Luft auflöst.
So liegt Glück und Leid sehr nah beieinander.

Mit einer wohldosierten Menge Magic: the Gathering macht Carnival of Monsters, nicht nur Fans dieser weltbekannten Spielreihe Spaß, sondern auch allen anderen die gerne in die Welt hinaus gehen, um zu entdecken was da kreucht und fleucht.
5 von 5

21.04.2021
Tolles taktisches Sammelspiel
Carnevale of Monsters hat überzeugt!

Das Spiel ist zu zweit spielbar, macht am meisten jedoch mit drei oder vier Spielern Spaß - zu zweit ist es fast zu einfach, zu fünft ist etwas Frustfaktor vorhanden, wenn einem die gewünschten Monster vor der Nase weggeschnappt werden. Denn darum geht um - Sammeln der besten Monster, um am Ende Siegpunkte zu erlangen.
Neben dem reinen Sammelspaß gibt es auch Geheimaufträge, die der Spieler erfüllen kann. Ansonsten gilt es auf Kombis und die passende Erweiterung des eigenen Teams zu achten - manchmal kann es sich aber auch lohnen, dem Gegner ein Monster vor der Nase wegzuschnappen.

Die Thematik an sich ist nicht neu und auch schon durch Spiele wie Hoftheater bekannt. Jedoch ist Carneval of Monster weitaus komplexer, da zusätzliche Karten und Geld mit im Spiel sind. Da das Grundprinzip auch Gelegenheitsspielern bekannt ist, lassen sich die Regeln trotz vieler additiver Details schnell erlernen. Der Wiederspielwert ist dementsprechend sehr hoch.
Überzeugend ist auch, dass nicht automatisch der Spieler mit den meisten / stärksten Monstern gewinnt. Durch die geheimen Aufträge kann sich die Punktzahl am Schluss noch sehr verändern. Nur für zu junge Spieler ist es aufgrund dessen eher weniger geeignet.

Wir haben im Spieleclub gleich mehrere Runden gespielt, langweilig wurde es nicht und auch die Gestaltung der Materialien (Optik und Haptik) hat begeistert und für einen hohen Spielewert gesorgt. Volle Punktzahl, 5 Sterne! ⭐⭐⭐⭐⭐
5 von 5

14.12.2020
Spannend!
Wunderschönes Spiel. Aufregend zu spielen.
5 von 5

06.10.2020
Lohnenswerter Geheimtipp mit fantastischem Artwork!
Thema und Ziel des Spiels
In Carnival of Monsters begeben wir uns auf die Jagd nach den schaurigsten und gefährlichsten Monstern in den hintersten Ecken des Landes. Wer der Gesellschaft für Monstrologie am Ende die prestigeträchtigsten Monster zur Schau stellt und dabei vielleicht noch den ein oder anderen punktelastigen Geheimauftrag erfüllt hat, wird in die Gesellschaft aufgenommen und gewinnt das Spiel.

Spielablauf
Jedes Spiel läuft über 4 Saisons, in der jeweils andere Monster besonders begehrt sind. So gibt es etwa eine Saison der Höhlenmonster, eine Saison der Tiefseemonster, der Waldmonster usw. Jede Saison wiederum besteht aus 3 Runden. Zunächst sucht sich jeder Spieler aus einem Deck von 8 Karten eine aus, die er behalten möchte. Anschließend werden die Karten an den Nachbarn weitergereicht und die Karte wird ausgespielt – oder, und dies ist an diesem Spiel anders als bei vielen anderen, gegen ein kleines Entgelt für später aufbewahrt. Dann nimmt man die vom Nachbarn gereichten Karten auf, sucht erneut eine aus usw. Man hat dabei die Wahl zwischen verschiedenen Kartenarten, die ins Deck eingemischt werden: Monsterkarten, Länder in denen die Monster beheimatet sind (wie Wald, Luft, Höhlen), geheime Aufträge der Gesellschaft, Aktionskarten (durch die man z.b. Geld erhält) und Mitarbeiter, die man anheuern kann um bei der Jagd zu unterstützen. Dies geht solange, bis alle Karten aufgeteilt sind. Dann folgt eine Gefahrenprobe: hat jeder Spieler die nötigen Voraussetzungen (zB. Jäger oder Käfige), um seine Monster in Schach zu halten? Wenn nicht, steht Strafzahlung an.
Zunächst sammelt man meistens Länderkarten, die man benötigt, um anschließend Monster auszuspielen. Ist eine Saison vorbei, gibt es noch eine Trophäe zu vergeben. Dann werden die ausgespielten Monster für später in Käfige verstaut (abgelegt), während die Landschaftskarten liegen bleiben dürfen. Die nächste Saison startet. Am Ende der 4. Saison folgt die Auszählung der Punkte.

Komplexität und Wiederspielreiz
Das Spiel ist mittelmäßig komplex, ohne dabei Kopfschmerzen zu verursachen. Eine ausgewogene Mischung aus herausfordernd und einfach zu erlernen. Nach einer Partie möchte man meist direkt eine weitere spielen. Schön ist, das man stets die Wahl zwischen vielen verschiedenen Taktiken und Kombinationen dieser hat. So kann man beispielsweise gewinnen, wenn man die meisten Monster hat – aber auch, wenn man statt Monstern geschickte Geheimaufträge gesammelt hat. Dadurch ergeben sich immer wieder neue Spielvarianten, die Lust machen ausprobiert zu werden.

Fazit
+ unglaublich schönes Artwork. Das anschauen der Karten macht schon allein Spaß und das Spiel zum Hingucker auf dem Tisch. Besonders hervorzuheben ist hier die großartige Auswahl bekannter Spieleillustratoren, jeder von ihnen hat eine eigene Monstergattung samt dazugehöriger Landschaftskarten gestaltet.
+ sehr belohnendes Spielprinzip, da es meistens nur positive Karten gibt und man eher die Qual der Wahl aus mehreren guten Möglichkeiten hat. Vorausgesetzt, dass man nebenbei immer etwas auf das Geld achtet.
+ sehr ausbalancierte taktische Vielfalt. Jede Kartenart im Spiel hat ihre Berechtigung, je nachdem, welche Taktik man gerade verfolgt.
+ durch die 3 obigen Punkte ein sehr unterhaltsames Spiel, das Lust auf mehr macht.
5 von 5

07.10.2019

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