ArtikelNr.: 01-0143

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Cacao entführt die Spieler in die exotische Welt der „Frucht der Götter“. Als Stammeshäuptlinge versuchen sie ihre Völker durch den Handel mit Cacao zu Ruhm und Wohlstand zu führen. Nur wer seine Arbeiter geschickt einsetzt und die Macht der Götter für sich zu nutzen weiß, wird reich belohnt werden. Einfache Regeln und kurze Spieldauer machen Cacao zu einem spannenden Legespiel für die ganze Familie.



Spielmaterial:

    48 Goldmünzen
    44 Arbeiterplättchen
    28 Urwaldplättchen
    20 Cacaofrüchte
    12 Sonnensteine
    4 Dorftableaus
    4 Wasserträger
    1 Spielanleitung
Merkmal:
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4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Flott, einfach, ideal für schnelle Spiele
Cacao ist ein Legespiel, das noch simpler und schneller ist als das Grundspiel von Carcassonne.

Mit nur zwei Grundarten an Plättchen ist schnell erlernt, wie die Spielmechanik funktioniert.
Die persönlichen Plättchen sind quasi Arbeiter, die man jede Runde anlegt, die Dschungelplättchen werden angelegt, wenn Arbeiter, die Diagonal zueinander stehen, nicht an ein Dschungelplättchen grenzen. Klingt kompliziert, ist aber nach dem ersten Blick in die Anleitung verstanden.
In den Dschungelplättchen finden wir Plantagen zum Kakao ernten, Märkte, um selbigen zu verkaufen, Tempel, um Mehrheiten zu bilden, Wasserstellen zum direkten Generieren von Punkten, Goldminen, die Einkommen bringen und Steintafeln, die spät im Spiel die Möglichkeit bieten, eigene Felder zu überbauen.
Mit den persönlichen Plättchen schickt man 0-3 Arbeiter an die angrenzenden Felder. Hierbei gibt es verschiedene Verteilungen der Arbeiter auf dem Plättchen, wodurch wir eine Priorisierung festlegen können.
Ein Zug besteht einzig aus dem Legen eines eigenen Plättchens und - wenn o.g. Regel greift - dem Legen eines Dschungelplättchens.
Dadurch ist das Spiel an sich super simpel und kann doch sehr taktisch gespielt werden. Holt man nun Kakaobohnen oder doch lieber Wasser? Verkauft man jetzt schon auf dem Markt für zwei Gold oder spekuliert man auf einen Markt mit mehr Profit? Wie viele Männchen schickt man an den jeweiligen Ort? Kann ich mein Plättchen überhaupt so legen, dass alle Männchen sofort einen Nutzen erfüllen?
Die Entscheidungen sind zahlreich, die Konsequenzen aber nicht so schwerwiegend, dass Fehler das Spiel komplett entscheiden.
Dadurch ist ein Anfänger nicht groß im Nachteil, was zur Einsteigerfreundlichkeit ebenso wie die geringe Downtime (Wartezeit) beiträgt.

Cacao geht so flott, dass man viele Partien nacheinander spielen kann und das Spiel gut vor oder nach einem großen Spiel einbauen kann.

Ich war anfangs zögerlich, weil ich Cacao als fast zu simpel eingeschätzt habe, doch es macht auch mit Vielspielern großen Spaß und wir haben einen Titel gefunden, der oft den Abend beginnt oder beschließt.
5 von 5

01.08.2018
Einfaches Legespiel mit frischem Konzept
In Cacao wird eine relativ kleine Anzahl an Plättchen pro Spieler in einem Karomuster ausgelegt, um Aktionen auf angrenzenden Plättchen in unterschiedlicher Häufigkeit zu aktivieren. Die Spielzeit ist ziemlich kurz, bietet jedoch eine hohe Dichte an interessanten Entscheidungen. Mir gefällt es, dass immer nur drei der einem zur Verfügung stehenden Plättchen ausgewählt werden können, da dies einen immer unterschiedlichen Spielablauf erzwingt.
Alle Spieler platzieren ihre Plättchen in einer gemeinsamen Auslage und haben damit prinzipiell die selben Chancen, einen Zugang zu den verfügbaren Aktionsplättchen zu erhalten. Damit drehen sich die zu treffenden Entscheidungen im Kern darum, den eigenen Anteil an bestimmten Aktionen relativ zu den Mitspielern zu optimieren. Immer wenn man sich dazu entscheidet, eine bestimmte Aktion häufig auszuführen (gesteuert durch Multiplikatoren auf den unterschiedlichen Seiten eigener Plättchen), ist man gleichzeitig dazu gezwungen eine andere seltener auszuführen. Durch geschicktes Steuern kann man die niedrigen Multiplikatoren jedoch auf unwichtigere Aktionen oder leere Felder lenken. Da man dies nicht nur für eigene Plättchen bestimmen kann, sondern auch für bereits liegende Plättchen der Mitspieler, hat man jede Runde mit nur einer einzigen Aktione eine Vielzahl interessanter Entscheidungen zu treffen.
Das Material des Spiels lässt nichts zu wünschen übrig und das Artwork gefällt mir persönlich besonders gut. Gerade das Cover der Spielschachtel ist recht ungewöhnlich gestaltet, solche ungewöhnlichen Illustrationen gewinnen bei mir immer besondere Pluspunkte.
Insgesamt handelt es sich bei Cacao um ein Familienspiel mit einfachem Regelwerk, dass jedoch trotzdem eine angenehme Spieltiefe bieten kann. Ich würde das Spiel gerade Carcassonne-Veteranen empfehlen, da es durch den abweichenden Anlegemechanismus neue, interessante Entscheidungen bietet und dabei gleichzeitig das befriedigende Gefühl des gemeinsamen Erschaffens einer individuellen Auslage bedient.
4 von 5

27.05.2018
Cacao ist ein Familienspiel mit einfacher Strategie
Cacao ist ein Lege-Spiel mit zwei Arten von Plättchen, den Urwaldplättchen (Plantage, Markt, Goldgrube, Wasser, Sonnenkultstätte, Tempel) und den Spieler-gehörigen Arbeiterplättchen. Diese Plättchen werden Schachbrett-artig ausgelegt, d.h. weder zwei Urwald- noch zwei Arbeiterplättchen liegen je nebeneinander. Die Spieler legen ihre Arbeiterplättchen an und wenn zwei Arbeiterplättchen an ein noch nicht belegtes Urwaldfeld angrenzen, legt der aktive Spieler dort ein Urwaldplättchen aus der Ablage an. Die Arbeiterplättchen besitzen jeweils 4 aufgedruckte Arbeiter, die unterschiedlich an den Seiten verteilt sind. Je nachdem wie ein Arbeiterplättchen an ein Urwaldplättchen (oder umgekehrt) erhält der jeweilige Spieler den Vorteil des Urwaldplättchens zwischen 0-3 mal. Das Spiel endet wenn alle Arbeiterplättchen gelegt sind, der Spieler mit dem meisten Gold gewinnt.

Fazit: Cacao ist ein Familienspiel ohne komplexe Spielzüge mit einfacher Strategie und einem Glücksfaktor beim Ziehen der Plättchen (Arbeiter und Urwald).
4 von 5

28.03.2018
sehr leichtes Familienspiel
CCAO ist ein gutes Spiel für wenig Spieler. Es lässt sich schnell und einfach erlernen und macht immer wieder Spaß. Bei CACAO legen die Spieler aus ihrem eigenen Vorrat Hüttenplättchen, mit darauf abgebildeten Arbeitern, an Ortsplättchen an und führen die abgebildete Aktion aus. Über diese Ortsplättchen bekommt man Kakaofrüchte (diese können auf dem Makt verkauft werden) oder Sonnenkultplättchen (sehr nützlich um evtl. später ein eigenes Plättchen vorteilhaft zu überdecken) oder man erhält durch eine Goldgrube Geld oder man erlangt Ansehen im Tempel. Nachdem ein Spieler sein Hüttenplättchen gelegt hat, kann es passieren, dass neben zwei Arbeiterplättchen Platz für ein neues Urwaldplättchen entsteht. Dieses wählt man aus zwei offen, ausliegenden Plättchen aus und kann durch das anlegen an Arbeiterplättchen wieder oben stehende Aktionen auslösen, nicht nur für eigene Arbeiter ;-) Sobald alle Plättchen gelegt sind, kommt es zur Wertung.
5 von 5

26.02.2018
Einfaches Legespiel
In Cacao ernten die Spieler Kakaobohnen und verkaufen diese. Sie bauen Gold ab, schöpfen Wasser, finden Sonnenscheiben und sammeln sich um Tempel.

1. Im Prinzip besteht der Spielzug lediglich daraus, eines seiner Arbeiterplättchen (auf denen jeweils 4 Arbeiter abgebildet sind - in unterschiedlichen Aufteilungen an den Kanten) an die bereits ausliegenden Dschungelplättchen anzulegen.
2. Falls durch das Anlegen 2 Spielerplättchen ein gemeinsames fehlendes Dschungelplättchen aufweisen, so nimmt der aktive Spieler eines von zwei offen ausliegenden und legt es an betreffender Stelle an.
3. Im Anschluss an das Anlegen des Spielerplättchens (und gegebenenfalls eines Dschungelplättchens) kommt es zu einer Auswertung: Pro angrenzendem Arbeiter
a) erhält man 1 oder 2 Kakaobohnen (maximal kann man 5 unterbringen)
b) darf man 1 Kakaobohne am Markt verkaufen (für 2, 3 oder 4 Gold)
c) erhält man 1 oder 2 Gold aus einer Mine
d) geht man 1 Feld auf seinem Wasserweg voran
e) erhält man 1 Sonnenscheibe (maximal kann man 3 unterbringen). Sobald alle Dschungelplättchen aufgebraucht sind, man aber noch Arbeiterplättchen anlegen muss, darf man jene für die Abgabe von 1 Sonnenscheibe auf eines seiner bereits liegenden Arbeiterplättchen legen, wodurch i.d.R. bessere Erträge erzielt werden.

Das Spiel endet, sobald alle Spieler alle Arbeiterplättchen gelegt haben.
Jedes Gold zählt als 1 Siegpunkt.
In der Endertung erhält man noch 1 Punkt pro verbliebener Sonnenscheibe, Minus-oder Plusunkte abhängig von der Position auf seinem Wasserweg und es folgt noch eine Tempelwertung. Wer von den Spielern eine Arbeitermehrheit an einem Tempel hat erhält 6 Punkte, der mit den zweitmeisten noch 3.

->Fazit: Die Altersvorgabe ab 8 Jahren passt. Zwar bietet das Spiel schon taktische Tiefe, aber das Spielprinzip ist sehr einfach und wenig ineinander verschachtelt.
Im Grunde geht es darum, seine Arbeiterplättchen möglichst effizient einzusetzen. Da man z.B. nur 5 Kakaobohnen lagern kann, sollte man nicht immer möglichst viel ernten. Ebenso nutzen unnötig viele Schritte auf dem Wasserweg nichts, wenn man bereits weit genug vorgelaufen ist usw.
Da man immer im Schachbrettmuster legen muss, wirkt das Ganze etwas abstrakt. Auch das Thema ist - wenn auch nicht aufgesetzt - dennoch etwas beliebig. (Mit Datteln und Diamanten hätte man das Spiel auch unverändert in die Wüste verlegen können...)

V.a. für Familien ist das Spiel ganz nett und auch kurzweilig, bei mehreren Partien kann es aber doch recht monoton werden.
3 von 5

16.01.2018
Das super Legespiel!
Bitte nicht verwechseln mit Carcasonne, ich finde es macht viel mehr Spaß. Lässt sich aber super mit 3-4 Personen spielen. Die Ausstattung ist super auch positiv zu erwähnen ist das die Box perfekt ist um den Inhalt zu sortieren.
5 von 5

16.01.2018
Schön gestaltetes interessantes Spiel mit Variationen
Wir hatten für unsere Tochter (fast 7) ein neues Spiel gesucht, das wir mit ihr zusammen spielen können, ohne sie zu überfordern aber auch ohne uns zu langweilen. Was mir auf alle Fälle gefällt ist die nette Gestaltung und der leicht exotische Hintergrund in Mittelamerika. Die leichten Rechenaufgaben sind ein gewollter Nebeneffekt beim Spiel. Was auf alle Fälle ein Vorteil ist, ist die Möglichkeit, Variationen im Spiel einzubauen, so z.B die Chocolattl Erweiterung, die ich auf jeden Fall empfehle. Einziges Manko ist, das diese nicht schon im Cacao Hauptsiel eingeplant ist (vom physischen Platz im Karton her). Leider sehe ich erst heute, das es auch noch eine goldene Pyramide und einen großen Markt gibt. Die hätte ich sicherlich mit dazu bestellt, wenn ich sie damals gesehen hätte. Durch die Variationen ohne viel weiteres Regelwerk kann man das Spiel variieren und so den Spielespaß noch um einige Zeit verlängern.
Was mir sehr gut für verschiedene Altersgruppen gefällt, sind die verschiedenen Möglichkeiten und Optimierungsgrade, die man bei einem Zug machen kann. So kann man nicht nur einfach einen gültigen Zug machen, sondern auch gut vergleichen, wie viele Punkte man mit dem einem Zug gegenüber einem anderen möglichen gemacht hat. Da bieten Goldgrube, Cacaoplantage, Markt, Sonnenfelder und vor allem die Wasserfelder für den nichtlinear bewerteten Wasserträger viele Alternativen.
Nicht zu vergessen, die Sonnenscheiben, die es einem gegen Ende des Spiels möglich machen eine eigene Karte zu überbauen und damit nicht nur mehr oder wenige Punkte zu machen, sondern auch noch nachträglich den Punktestand bei den Tempeln zu verändern.
Alles in allem ein sehr interessantes Spiel, das nicht langweilig wird, aber weder zu lange Spielregeln, noch zu lange Spielabende benötigt. Da merkt man halt noch die mangelnde Durchhaltefähigkeit unter 8 Jahren.
Trotzdem aus meiner Sicht aber der ersten Klasse schon zu empfehlen.

Lediglich das Kartonproblem mit den Erweiterungen sehe ich als kleinen Nachteil.
4 von 5

12.02.2017
Kurzweiliger Spaß
Cacao ist ein einfaches und kurzweiliges Spiel bei dem man aber trotzdem seine nächsten Züge sehr genau überlegen muss, will man am Ende der Gewinner sein. Die Spielregeln sind sehr leicht verständlich und überhaupt nicht kompliziert. Auch die Spielanleitung ist sehr gut und übersichtlich. Die Spieldauer von etwa 45- 60 min. ist auch für kleinere Mitspieler sehr gut und jedes neue Spiel stellt auch eine neue Herausforderung dar. Wer gerne Gesellschaftsspiele spielt sollte Cacao, meiner Meinung nach, unbedingt in seiner Sammlung haben.
5 von 5

04.01.2016
Taktisches Legespiel für 2-4 Spieler ab 8 Jahren von Phil Walker-Harding.
Die Spieler müssen als Stammeshäuptlinge ihre Untertanen zu Reichtum führen, indem sie in dieser exotischen Dschungelwelt geschickt ihre Kakao-Anbauten verwalten und fleissig Handel treiben. Gelöst ist dies durch Anlegen von Plättchen mit unterschiedlichen Aktionsmöglichkeiten, die immer wieder neue Kombinationsmöglichkeiten bieten.


Spielvorbereitung:
Jeder Spieler nimmt sich eine Wasserträgerfigur in seiner Wunschfarbe und erhält dazu noch die runde Dorftafel und die 11 farblich passenden Arbeiterplättchen.
Der Wasserträger wird auf das -10 - Feld der Dorftafel gestellt und je nach Spielerzahl werden noch ein paar Arbeiterplättchen aus dem Spiel genommen.
Die Arbeiterplättchen legt jeder (gemischt und verdeckt) vor sich ab und zieht drei auf die Hand.

Für die Spielfeldvorbereitung kommt zu Anfang nur ein Einzelplantagen-Plättchen und ein Markt (Wert 2)-Plättchen in die Tischmitte und zwar so, dass sie sich (diagonal) an einer Ecke (miteinander) berühren.
Die restlichen Dschungelplättchen werden gemischt und als Nachziehstapel bereitgelegt, von dem die zwei Obersten offen ausgelegt werden.


Spielziel:
Das meiste Gold zu besitzen!


Spielablauf:
Das Spiel verläuft über mehrere Runden und in jeder Runde legt jeder Spieler eines seiner Arbeiterplättchen an, führt eventuelle Aktionen aus, legt neue Dschungelplättchen an und füllt die Auslage auf, um abschliessend ein Arbeiterplättchen nachzuziehen.

- Arbeiterplättchen einsetzen; der aktive Spieler wählt eines seiner Arbeiterplättchen von der Hand und legt es an die Spielfeld-Auslage an. Dazu gilt zu beachten, dass zum einen die Plättchen immer Seite an Seite anliegen müssen und zum anderen, dass Arbeiterplättchen immer nur an Dschungelplättchen gelegt werden dürfen - dito Dschungelplättchen immer nur an bzw. zwischen Arbeiterplättchen!

Dadurch, dass sich die Arbeiterplättchen so immer nur an den Ecken berühren und der neben ihnen entstehende Platz leer bleibt, wird, sobald eben ein Plättchen zwischen 2 Arbeiterplättchen passen würde, dieser Platz sofort mit einem Dschungelplättchen aus der offenen Auslage belegt.
So werden die beiden Plättchenarten also immer abwechselnd angelegt und erlauben den Arbeitern an Aktionen teilzuhaben, die die Dschungelplättchen mitbringen.

Die Arbeiterplättchen haben an allen Seiten 0-3 Arbeiter abgebildet und so können, je nachdem mit welcher Seite das Plättchen an ein Dschungelplättchen angelegt wird, entsprechend oft die Aktionen genutzt werden - dazu darf das Plättchen beliebig gedreht werden, bevor es angelegt wird.

- Dschungelplättchen einsetzen; sobald sich ein Platz zwischen zwei Arbeiterplättchen ergibt (s.o.), wird ein Dschungelplättchen hier angelegt! Es kommt vor, dass gleich zwei solcher Plätze belegt werden wollen.
Beide Plättchen werden aus der offenen Dschungelplättchen-Auslage genommen - und diese (erst) am Ende des Zuges wieder vom Nachziehstapel aufgefüllt - und der aktive Spieler entscheidet zwischen welche Arbeiterplättchen er das jeweilige Dschungelplättchen legen will.

- Aktionen nutzen; sobald Dschungelplättchen ins Spiel kommen, werden die evtl. angrenzenden Arbeiter aktiviert! Je nach abgebildeter Arbeiterzahl an der Seite des betroffenden Plättchens, wird die Aktion für den Spieler entsprechend oft ausgelöst.

Alle Dschungelplättchen bringen Aktionsmöglichkeiten mit sich:

- Plantage: über Plantagen erhalten die Spieler die namensgebende Frucht und zwar pro Arbeiter 1 Kakao(holz)frucht an einer einfachen Plantage und pro Arbeiter 2 Kakao(holz)früchte bei einer Doppelplantage.
Der Kakao wird dann auf der Spielertafel abgelegt, es ist Platz für maximal 5 Kakao(holz)früchte gleichtzeitig.

- Markt: am Markt können die Kakaofrüchte verkauft werden. Dazu werden sie von der Spielertafel zurück in den allgemeinen Vorrat gegeben.
Pro Arbeiter kann eine Frucht verkauft werden und pro Frucht erhält der Spieler 2-4 Gold aus dem allgemeinen Vorrat, je nachdem welcher Markt (Wert 2, 3, 4) ausliegt.

- Goldgrube: Goldgruben gibt es mit dem Wert 1 und 2 und entsprechend viel Gold pro Arbeiter kann sich der Spieler dann nehmen.

- Wasser: pro anliegendem Arbeiter kann der Wasserträger auf der Spielertafel um ein Feld fortbewegt werden. So kommt er hoffentlich bald aus dem Minus-Punktbereich heraus und bringt viele extra Punkte.

- Sonnenkultstätte: insgesamt bis zu 3 Sonnensteine kann sich der Spieler hier nehmen (1 pro Arbeiter), mehr Platz gibt es nicht auf der Spielertafel.
Für die Abgabe eines Sonnensteins darf der Spieler ein eigenes, schon ausgelegtes, Arbeiterplättchen mit einem anderen von der Hand überdecken. Dies ist gegen Ende des Spiels erlaubt, wenn es keine Dschungelplättchen mehr zum Anlegen gibt und so die dortigen Aktionen erneut nutzen und/oder z.B. für eine andere Mehrheit an einem Tempel sorgen^^.

- Tempel: während des Spiels bringen die Tempel erst einmal keinen Vorteil, aber am Ende des Spiels erhält der Spieler, der hier die meisten Arbeiter anliegen hat 6 Gold, der Zweitplatzierte 3 Gold (s.u.)!

Hat der aktive Spieler alles durchgeführt, beendet er seinen Zug und füllt die Dschungelplättchen-Auslage evtl. wieder auf, indem er ein oder zwei Plättchen vom Nachziehstapel offen ablegt. Es folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn.


Spielende:
Das Spiel endet am Ende der Runde, in der alle Spieler ihr letztes Arbeiterplättchen ausgelegt haben. Es folgt die Schlusswertung.
Zuerst werden die Tempel einzeln gewertet, wer dort die Mehrheit an Arbeitern besitzt, erhält 6 Gold, der Zweitplatzierte 3 Gold. Im Falle eines Gleichstands, erhalten beide Erstplatzierte 3 Gold und ein evtl. Zweitplatzierter nichts. Ein Gleichstand bei Zweitplatzierten führt zu 0 Gold für die Beteiligten.
Für jeden Sonnenstein, den ein Spieler nocht besitzt, erhält er 1 Gold.
Nun zählen alle ihr Gold zusammen und fügen den Wert der Wasserträgerleiste hinzu.
Der Spieler mit der höchsten Gold(punkt)zahl gewinnt das Spiel!


Fazit:
Hier liegt ein tolles Legespiel vor, das viel Taktik von den Spielern erwartet, denn abgesehen von dem bisschen Ziehglück, muss und kann alles geplant werden. Trotzdem ist Cacao durchaus auch als Familienspiel zu sehen, da die Regeln recht eingängig sind und der Spielablauf zügig vonstatten geht. Vielspieler (und Gelegenheitsspieler) kommen aber unserer Meinung nach zu gleichen Teilen auf ihre Kosten, es variiert eben nur der Wettkampflevel :)!

Die Carcassonne-Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr, so wurden, neben der gleich wirkenden Spielfeldauslage, die Original-Meeples ausgeliehen, um hier als Wasserträger zu dienen :).
Ansonsten hat das Spiel aber nichts mit dem anderen^^, bekannten Legespiel zu tun.

Spielmechanik und Rundenverlauf sind durchdacht und ausgewogen und so gibt es verschiedene Möglichkeiten die meisten Punkte einzuheimsen. Hierdurch und aufgrund des immer variablen Spielfeldaufbaus ist jede Menge Abwechslung und Motivation für Wiederholungsspiele geboten.

Optisch kommt das Spiel ausserdem hübsch daher und die Pappteile haben alle eine spieltaugliche Wertigkeit.
Eine Spielrunde dauert im Schnitt maximal eine Stunde (Achtung! Extremgrüblergefahr^^), meist aber eher die angegebenen 45 Minuten.

Rundum kann man festhalten, dass dem Autor ein schönes Spiel gelungen ist und Cacao sollte von jedem mindestes einmal probegespielt werden, aber der Kauf ist fast schon ein Selbstläufer^^.




weiterführende Hinweise:
- Verlag: Abacus Spiele
- BGG-Eintrag: https://boardgamegeek.com/boardgame/171499/cacao
- HP: http://www.abacusspiele.de/?m=spiele&catid=4&id=170
- Anleitung: deutsch
- Material: sprachneutral
- Fotos (und lesefreundliche Text-Formatierung): http://www.heimspiele.info/HP/?p=10522
- Online-Variante: -
5 von 5

10.03.2015

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