Brass - Birmingham (engl.)

ArtikelNr.: 141-0002

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
59,99 €

inkl. 19% USt., zzgl. Versand (Vorbestellung)Auswahl Steuerzone / Lieferland

Voraussichtlich verfügbar ab: Warte auf neuen Verlagstermin (Vorbestellung möglich)
Stk

Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage nach Verfügbarkeit

Brass - Birmingham tells the story of competing entrepreneurs in Birmingham and the surrounding area during Englands Industrial Revolution, between the years 1770-1870. In this follow up to the original masterpiece, Brass - Lancashire, you will expand your empire by establishing canals and rails , and building and developing various industries, including Cotton Mills, Coal Mines, Iron Works, Manufacturers, Potteries, and Breweries.



Game Contents:

    180 Industry tiles (45 per colour)
    77 Money tokens
    64 Location and Industry cards
    56 Double-sided Link tiles (14 per colour)
    30 Black coal cubes
    18 Orange iron cubes
    15 Beer barrels
    9 Merchant tiles
    8 Wild cards
    4 Character tiles
    4 Income Markers
    4 Player Mats
    4 Victory Point Markers
    1 Board
    1 Rulebook
Merkmal:
15,49 €

inkl. 19% USt., zzgl. Versand

F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Nichts für Leichtgewichte
Ein Spiel mit einer hohen einer hohen Eintrittsschwelle, aber wer sich nicht durch den hohen Taktikfactor ( und die laaaange Aufbauzeit) abhalten lässt wird mit einem faszinierenden Spielerlebnis belohnt. Ein extra plus gibt es für das ausgezeichnet gestaltete und recherchierte Spielmaterial
5 von 5

20.10.2021
Mit Abstand Platz #1 in der Sammlung
Einfach hervorragend! Brass Birmingham ist dem Original Brass völlig ebenbürtig. Roxley hat fantastische Arbeit geleistet, indem sie das bewahrt haben, was das ursprüngliche Spiel so faszinierend gemacht hat, aber es ist ihnen gelungen, dem gesamten System noch mehr Entscheidungsmöglichkeiten und damit strategische Tiefe hinzuzufügen. Ich mag das variable Setup und das Bier als dritte Ressource, da sie eine völlig andere Dynamik im Spiel erzeugen und die Spieler dazu zwingen, sich auf neue Weise an den jeweiligen Spielverlauf anzupassen. Es ist eine sehr erfrischende Erfahrung und eine echte Fortsetzung von Martin Wallaces Meisterwerk.

Das Spiel ist definitiv ein Expertenspiel. Aber jeden Cent wert!
5 von 5

19.05.2021
Ein echtes Schwergewicht
Taktisch und strategisch sehr herausfordernd, aber von Spaß- und Herausforderungsfaktor sehr weit oben anzusiedeln.
Erst einmal bespielt und doch voll des Lobes dafür.
Nichts für Gelegenheitsspieler und Leute, wo nach 1 Stunde bereits die Konzentration zu schwächeln droht.
Absolute Empfehlung!
5 von 5

29.04.2021
Tolles, aber auch knallhartes Spiel
Bei Brass begeben wir uns nach England in die Zeit der Industriellen Revolution. Hier spielen wir Unternehmer, die ihre Firmen natürlich bestmöglich auf den neuen Märkten platzieren möchten. Brass wird dabei über zwei Epochen gespielt, die jeweils durch einen Stapel Nachziehkarten definiert werden.

Grundlegend ist der Spielablauf gar nicht so kompliziert. Ist man an der Reihe, hat man genau zwei Aktionen. Diese werden über die 8 Handkarten ausgeführt. Man spielt 2 Handkarten aus und nimmt danach 2 neue Karten vom Nachziehstapel.
Entweder geben die Handkarten Orte auf dem Spielbrett an, an denen ich etwas machen darf, oder sie geben mir Industriezweige an, die ich an einem beliebigen Ort umsetzen kann. Benötigt werden hierfür neben Geld natürlich noch Rohstoffe wie Eisen oder Kohle, die ich entweder über den öffentlichen Markt kaufen kann, oder über eine bereits errichtete Produktion erhalten kann.

Und hier kommt ein besonderer Kniff von Brass zum tragen. Denn für das Errichten einer Industrie auf dem Spielplan bekommt der Spieler erst einmal gar nichts. Auf die neu errichtete Industrie werden Rohstoffklötzchen gestellt, und erst wenn diese verbraucht wurden (was auch von Mitspielern passieren kann) darf ich das Industrieplättchen umdrehen. Erst die umgedrehten Industrieplättchen geben mir ein höheres Einkommen und in der Wertungsphase Punkte. Vervollständigt wird die Industrie noch durch Baumwollspinnereien, Manufakturen und Töpfereien. Um diese richtig nutzen zu können benötigt man ein gut ausgebautes Netzwerk mit einer Verbindung zu den Handelsposten/Häfen. Und zum Schluss darf natürlich Bier als Rohstoff nicht fehlen, das ebenfalls für Handelsaktionen gebraucht wird.

Sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist, muss jeder noch seine verbliebenen Handkarten aufspielen, danach erfolgt die Zwischenwertung. Hierbei zählen, wie oben schon erwähnt nur die umgedrehten Industrieplättchen.

Vor der zweiten Epoche folgt dann der Industrielle Fortschritt. Das bedeutet, dass alle Verbindungen des Netzwerkes (in der ersten Epoche sind es Kanäle) vom Spielfeld genommen werden und zukünftig nur noch als Eisenbahnlinien (höhere Baukosten) gebaut werden können. Und alle Industriegebäude der Stufe 1 werden ebenfalls vom Spielbrett genommen.

Danach wird der zweite Kartenstapel durchgespielt, bevor es eine Abschlusswertung gibt.

Ich finde, Brass ist ein super gelungenes, aber auch sehr forderndes Aufbauspiel. Fehler, die man in den ersten Zügen macht, sind nur noch sehr schwer auszugleichen. Aber genau darin liegt für mich auch der Reiz dieses Spieles. Die Regelung des Startspielers ist bei Brass ebenfalls eine schöne Besonderheit, die mehr sehr gut gefällt. Auch die Grafik und die Qualität des Spielmaterials sind sehr gut und sorgen für eine passende Atmosphäre.
5 von 5

09.12.2020
Exzellentes Eurogame
Ich muss zum Anfang bereits vorwegnehmen, dass Vielspieler und Liebhaber von Strategiespielen unbedingt Brass ausprobieren müssen. Das Spiel ist grundsätzlich Handkarten basiert und von mit diesen werden die Aktionen gesteuert. So gilt es nicht nur Industrien zu errichten und deren Güter zu verkaufen, sondern auch Verbindungen zwischen den einzelnen Stätten zu bauen. Das interessante hierbei ist, dass durch die enstandenen Verbindungen in der Regel auch die Mitspieler Zugang zu den prodzuierten Resourcen erhalten. Die Kunst ist zum einen Versorgungsengpässe zu erkennen und dann die ensprechenden Industrien zu errichten und zum anderen auch für sich selbst benötigte Resourcen vom Rest abzuschneiden. Das Regelwerk ist für so eine Spieltiefe überragend kurz und einprägsam. Summa sumarum ein Highlight in der Spielesammlung.
5 von 5

24.09.2020
Tolle Neuauflage und nicht umsonst BGG Platz 3.
Wundervoll gestaltetes sehr verzahntes Strategiespiel mit Suchtfaktor.
Brass macht einfach in jeder Konstelation Spaß, ob zu zwei, zu dritt oder in Vollbesetzung immer ein Klasse spiel, wenn man Anspruchsvolle Eurogames mag
5 von 5

10.08.2020
Hirnzwirbler Deluxe
Bei Brass Birmingham handelt es sich um ein echtes Schwergewicht. Für Gelegenheitsspieler wird es nicht so einfach, das Spiel strategisch günstig zu spielen und selbst Vielspieler werden knabbern müssen.

In Brass baut man in zwei Epochen ein Netzwerk auf. Hierbei kann man Geld, Kohle, Eisen und Bier einsetzen, um Baumwolle, Fabrikate und Tontöpferwaren möglichst gewinnbringend zu vertreiben. Das Netzwerk besteht erst aus Booten auf Kanälen, später aus Bahnstrecken.

Der Motor des Spiels sind Karten. Jeder Spieler zieht immer wieder auf 8 Karten auf, nutzt diese für unterschiedliche Aktionen. Man hat pro Zug zwei Aktionen, verbraucht also konstant zwei Karten.

Karten werden ausgegeben, um
a) Gebäude zu bauen. Hierbei kann man bei Karten, die eine Stadt angeben, nur auf dieser Stadt bauen, allerdings eine beliebige Produktionsstätte. Und bei Karten, die eine Produktionsart angeben, kann man nur diese bauen, dafür auf beliebigem Ort - innerhalb seines Netzwerks.
b) Strecken zu bauen. Man legt eine beliebige Karte ab, um einen Kanal oder 1-2 Eisenbahnstrecken auszubauen, ausgehend bei einer bereits gebauten Produktionsstätte.
c) Gebäude zu entwickeln und so schneller an höherwertige Gebäude zu kommen.
d) Waren aus Produktionsstätten zu verkaufen. Hierfür muss man einen Markt angrenzen, der das entsprechende Gut ankauft. Die Produktion wird daraufhin geflippt und bringt künftig Einkommen und am Ende Siegpunkte.
e) Karten gegen Joker zu tauschen.
f) einen Kredit aufzunehmen. Es ist manchmal anfangs die einzige Möglichkeit, genügend Geld zu erwirtschaften.

Das Spiel teilt sich in zwei Phasen. In Phase 1 wird auf den Wasserwegen gereist. In Phase 2 ist diese Epoche überholt, weswegen alle Wege vom Feld genommen werden. Auch primitive Produktionsstätten verschwinden, nur entwickelte bleiben bestehen. Das Vorankommen wird teuer, aber auch flexibler.

Schwierig wird an Brass, das Timing zu finden, wann man sich einen Kredit leisten kann, wann man Waren verkauft, um sein Einkommen zu steigern, wo man Minen baut, um Rohstoffe für weitere Bauten zu erhalten, wie man sein Netzwerk aufbaut, um einerseits an Waren, andererseits an Märkte und dann noch an weitere Wegpunkte zu gelangen. Hier den richtigen Schlüssel finden ist aufgrund der gezogenen Karten und auch der zufällig verteilten Märkte immer wieder anders und erzwingt, die Strategie im Spiel zu justieren.

Ein besonderer Reiz ist, dass man die Minen und Brauereien seiner Konkurrenten zwar mitnutzen darf, das aber nicht immer möchte. Denn ist eine Mine/Brauerei leer, darf der Besitzer das Plättchen flippen, was ihm einerseits künftig Einkommen generiert und andererseits Siegpunkte bringen wird. Dennoch kann es attraktiv sein, gegnerisches Material zu nutzen, um diesem einen Strich durch die Planung zu machen.

Brass ist nicht einfach im Einstieg, begeistert aber durch strategischen Tiefgang, Komplexität und dennoch recht flüssiges Spielen. Für uns eines der Highlights im bislang jungen Jahr.
5 von 5

02.03.2020

Neu im Sortiment