ArtikelNr.: 05-0535

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Spiel des Jahres 1993


Bluff. Das LügeBetrügeSchätzmal Spiel

Lust auf ein Spielchen!? Fünf Würfel und ein Becher für jeden. Shake it! Ein abschätzender Blick, eine schnelle Hochrechnung - wie viel Fünfer sind wohl im Spiel!?
Die Wetten steigen, der Blutdruck auch. Wer legt hier wen rein!? Wer verliert als Erster die Nerven und fordert: Hoch die Becher? Jetzt sehens alle: Einer hat sich verzockt - und verliert so manchen Würfel. So bleiben nach und nach immer mehr Würfel - und Spieler - auf der Strecke.
Nur der coolste Bluffer hält durch.



Spielmaterial:

    30 gelbe Würfel
    6 Würfelbecher
    1 roter Anzeigewürfel
    1 Spielanleitung
    1 Spielplan
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
3 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Trotz seines Alters, immer noch gut!
Das Spiel ist von 1993 und immer noch zeitlos. In 15 min gespielt mit hohem Wiederspielreiz direkt noch eine weitere Runde spielen zu wollen. Für 2-6 Spieler, egal ob jung oder alt.
Ein tolles Spiel, was dadurch als Opener, für zwischendurch oder als Absacker eines Abends genutzt werden kann.
4 von 5

25.10.2021
Ein Spieleklassiker für gesellige Runden!!
2 bis 6 Spieler versuchen in Bluff in bester Mäxchen-Manier aus ihrem Würfelwurf mit den dazugehörenden Ansagen das Beste herauszuholen. Immer wieder geht es um die Frage: Soll ich die Wette eines Mitspielers anzweifeln oder erhöhen?
Egal ob man blufft, oder tatsächlich wahrheitsgemäß wettet, die Hauptsache man kommt durch und muss keinen eigenen Würfel abgeben!!
Vorweg eine Anmerkung:
Auf der Spieleschachtel steht die Altersangabe zwischen 12 und 99. Meiner Erfahrung nach können fitte Grundschüler aber auch schon problemlos mitspielen.

Die Regeln sind denkbar einfach, in Windeseile erklärt und ermöglichen auch denen, die das Spiel nicht kennen, einen schnellen und unkomplizierten Einstieg:
Jeder Spieler bekommt einen Würfelbecher mit 5 sechsseitigen gelben Würfeln mit den Zahlen von eins bis fünf und einem Sternsymbol darauf. Der Stern dient als eine Art Joker und nimmt entweder den Zahlenwert der momentan angesagten Augenzahl an, oder kann auch selbst als Sternenansage verwendet werden.
Jeder Spieler würfelt nun seine Würfel im Becher und schaut sich verdeckt das Würfelwurfergebnis an.
Der Startspieler trifft nun eine Aussage, die sich auf alle Würfelergebnisse bezieht. Also auch auf ihm die unbekannten Würfelwürfe der Mitspieler!! Zum Beispiel:
Es sind (mindestens) zwei einser im Spiel.
Die Mitspieler dürfen dies nun anzweifeln, oder der Ansage glauben und das Gebot erhöhen, ohne neu zu würfeln.

Anzweifeln hat zur Folge, dass alle Becher angehoben werden und alle Würfel sichtbar werden.
Dann gibt es drei Varianten:
1. Es sind mehr als zwei einser auf den Würfeln zu sehen (zum Beispiel 4 einser, oder 3 einser und ein Stern, der in diesem Fall auch als eine eins gilt). Dann muss der Anzweifler die Differenz der tatsächlichen zu den angesagten Würfelergebnissen aus seinen Würfeln abgeben. In diesem Fall müsste der Anzweifler also zwei seiner Würfel abgeben und auf den Würfelfriedhof in der Mitte des Spielbretts ablegen.
2. Es sind genau zwei einser zu sehen: Nun müssen ALLE Spieler, außer derjenige, der die Ansage gemacht hat, einen Würfel aus ihrem Becher abgeben.
3. Es sind weniger als zwei einsen zu sehen:
Nun muss der Spieler, der die Ansage gemacht hat, die Differenz an Würfeln ablegen. Wenn insgesamt zum Beispiel nur eine eins zu sehen ist, müsste der Spieler, der mindestens auf zwei einser gewettet haty einen Würfel abgeben.

Wenn die Spieler der Aussage glauben, muss der nächste Spieler ohne neu zu würfeln die vorherige Ansage übertreffen. Entweder in dem er mit der gleichen Augenzahl eine höhere Würfelmenge ansagt, zum Beispiel also vier einser, oder indem er die Anzahl der Würfel gleich lässt und eine höhere Augenzahl anbietet, zum Beispiel zwei vierer.
Es muss immer überboten werden!!
Das kann auch über eine höhere Sternenwette erreicht werden.

In einer Spielrunde wird also irgendwann eine Ansage angezweifelt, dann aufgedeckt, Würfel abgegeben, wieder neu geheim mit den verbliebenen Würfeln gewürfelt, solange bis nur noch ein Spieler einen oder mehrere Würfel unter seinem Becher hat. Derjenige gewinnt die Runde!!

Fazit:
Bluff begeistert vor allem in größeren Spielerunden seit Jahren, macht richtig Laune, bringt auch Nicht-Spieler an den Tisch und es bleibt nie bei nur einer kurzweiligen Runde.
Es kombiniert auf einfache, aber interessante Weise die Fähigkeiten mathematisch und/oder auf Glück beruhend richtig einschätzen und/oder auch mal möglichst souverän zu bluffen und möglichst überzeugend die eigene Aussage treffen zu können.
Im Gegensatz zu dem Würfelklassiker Mäxchen, darf jeder Spieler Wetten anzweifeln, dadurch ist jeder mehr eingebunden.
Bluff ist ein ideales Spiel für stimmungsvolle Runden, Ärgern, Schadenfreude und nebenher zu quatschen und eine gute Zeit zu haben.
Selten sind Jung und Alt gleichermaßen so spaßig am Spieltisch vereint.
Es idt immer wieder schön zu sehen, wie gut das Spiel in verschiedensten Gruppen funktioniert und wieviel Interaktion und Gaudi aus so einfachen Regeln entstehen können.
Eine volle Kaufempfehlung!!
5 von 5

12.03.2021
Zeitloser Klassiker
Einige werden es aus Fluch der Karibik 2 kennen, andere von diversen Trinkspielen: das Bluffen mit Würfeln findet in dem Spiel Bluff seinen Höhepunkt. Jeder Spieler und Spielerin haben eine Schale mit jeweils fünf Würfeln. Alle würfeln verdeckt vor den anderen und müssen anhand eines Spielbrettes Gebote anbieten. Diese können vom linken Nachbarn entweder angezweifelt, oder überboten werden. Das Interessante dabei ist, das ALLE Würfel zu den angesagten Geboten zählen, wodurch interessante Situation entstehen können. Die Differenz der tatsächlichen Ansage muss der Verlierer in Form von eigenen Würfeln verlieren. Es gewinnt der, der am Ende noch Würfel besitzt.

Pro:
+Spielmechanik funktioniert in fast jeder Spielgruppe
+ Würfel sind hochwertig produziert
+ Wiederspielwert enorm hoch

Contra:
- es gibt eine Player-Elimination Mechanik die nicht jedem gefällt

Fazit:
Auch Bluff ist eines dieser Spiele die ich jedem ohne Probleme empfehlen kann. Es funktioniert für fast jede Art von Spieler und dauert an sich nicht lange. Darüber hinaus trägt sich die Spielmechanik für unzählige Stunden und macht immer wieder Spaß. Eine klare Kaufempfehlung für ein Spiel, das in - und hier wiederhole ich mich gerne - in jede Spielesammlung passt.
5 von 5

01.01.2021
Für die Einen ist es Glücksspiel...
... für die Anderen Mathematik. Bluff ist ein Spiel bei dem es um Wahrscheinlichkeiten geht. Wie viele Würfel zeigen ein 5... oder eine 3... Dabei sehe ich nur die eigenen Würfel, die mir ein Anhaltspunkt bieten. Wer traut sich höher zu pokern? Doch liegst du drüber verlierst du Würfel und so mit auch Anhaltspunkte über das Würfelgeschehen am Tisch.

Ein sehr aufregendes Spiel für ein paar Runden um den Abend ausklingen zu lassen oder gemütlich beisammen zu sitzen.
4 von 5

08.12.2020
Gut für große Runden zum Ende eines Spieleabends
Bluff ist einer der Klassiker unter den kurzweiligen Würfelspielen. Hier kann gelogen werden und so das eigene Glück herausgefordert werden. Man kann das vorherige Gebot in einer Runde immer entweder um die angesagte Augenzahl oder um die Anzahl der jeweiligen Würfel überbieten. Dies macht das Spiel interessant, da jeder neue Schritt so schwerer zu erreichen ist als der vorherige. Trotz einem gewissen Potential, seine Wahrscheinlichkeiten abschätzen zu können, bleibt das Spiel trotzdem fast vollständig vom Glück abhängig. Das Lesen von Mitspielern oder bewusste Risikoaufnahme kommen in diesem Spiel kaum vor. In großen Runden, wenn diese zügig Ansagen, macht das Spiel dennoch Spaß und eignet sich da vor allem auf Reisen oder als Absacker nach einem längeren Spieleabend.
Ich finde, es gibt einige bessere Spiele, in denen man sein Glück herausfordern kann (push your luck). Bluff hat jedoch als Alleinstellungsmerkmal, dass es tatsächlich nur diesen einen Bluffingmechanismus beinhaltet, während die meisten anderen Spiele sich noch weiterer Mechanismen bedienen.
4 von 5

01.04.2020
Gut Geblufft
Bei diesem Spiel geht es um Warscheinlichkeiten ..... oder eien große Menge Glück!!

Jeder Spier hat 5 Würfel und muss nach dem Würfeln ansagen, wieviele Würfel seiner Meinung nach eine bestimmte Zahl zeigen. (Dabei zählen alle Würfel, bei 3 Spielern sind das 15 Würfel) Jetzt ist Rechnen oder schätzen angesagt!! Aber auch gute Mathematiker werden erfahrungsgemäß vom Restrisiko überrascht :D und sind keine automatischen Sieger.

Die Gebote der Würfelergebnisse gehen Reium und die Ansage des vorherigen Spielers muss überboten werden. Falls man nicht höher gehen möchte, müssen alle Spieler Zeigen was sie haben. Je nach ausgang der Würfelergebnisse muss man einige Würfel abgeben, was das einschätzen in den nächsten Runden nicht einfacher macht.

So get das bis nur noch ein Spieler Würfel über hat und damit der beste Bluffer war.
5 von 5

17.07.2014
VerBLUFFend einfach
Als Spiel des Jahres 1993 zählt Bluff definitiv zu den bekannten Klassikern. Wenn einem das Brettspiel nicht geläufig ist, kennt man aber dennoch irgendeine Abwandlung ob es nun Mäxchen heisst oder mit bzw. ohne Trinkstrafe :-)

Alle Spieler erhalten zu Spielbeginn einen Würfelbecher mit 5 Würfeln, auf dem Tipp-Plan der als Spielbrett ausliegt befindet sich der rote Würfel - bereit um den aktuellen Tipp anzuzeigen.

Zu Beginn würfeln ALLE Spieler gleichzeitig und prüfen ihren Würfelwurf unter dem Becher im Geheimen nur für sich selbst, dieser darf auch nicht geändert werden für diesen Durchlauf. Der Startspieler beginnt und kann den roten Würfel auf dem Spielbrett platzieren. Dabei gilt: der angezeigte Tipp zählt für ALLE aktiven Würfel unter den Würfelbechern, d.h. wenn man z.B. tippt Im Spiel befinden sich MINDESTENS 10 3er legt man den roten Würfel auf das Feld 10 und der rote Würfel zeigt die Augenzahl 3. Wichtig ist: Sterne zählen bei angesagten Zahlen als Joker und werden beim Auszählen mitgerechnet. Ausnahme: werden NUR Sterne gewettet, dann gelten auch nur diese in der Abrechnung.

Der Nächste hat jetzt jeweils 2 grundsätzliche Möglichkeiten.
-- Er kann es anzweifeln oder den Tipp erhöhen --
1) Zweifelt er den Tipp an, heben alle ihre Becher hoch und es wird gezählt wieviele (im Beispiel 3er inkl. Sterne als Joker) im Spiel sind.
--> Sind es mindestens die angesagt Anzahl, so verliert der Zweifler die Differenz zwischen angesagtem Tipp und tatsächlichen 3ern im Spiel (z.B. waren 10 3er angesagt, im Spiel waren 12 3er (inklusive Sterne), so gibt der Zweifler 2 seiner eigenen Würfel in die Spielbrett-Mitte ab).
--> Sind es weniger als die angesagte Anzahl, also hat der Tippgeber zuviel gewettet, so muss der Tippgeber die Differenz abgeben (z.B. waren 10 3er angesagt, im Spiel waren aber nur 6 3er (inklusive Sterne), so gibt der Tippgeber 4 seiner eigenen Würfel in die Spielbrett-Mitte ab). Derjenige der Recht hatte, ist als nächster mit der neuen Runde dran.

Will man nicht zweifeln, weil der Tipp vllt. auch noch realistisch scheint, kann man den Tipp erhöhen und selbst tippen. Dies kann man wieder auf zwei verschiedene Weisen.
--> Entweder man erhöht mindestens die Würfelaugen (z.B. von 10 3er geht man auf 10 4er oder auch 10 5er)
--> Oder man geht in der Anzahl (10 im Beispiel) hoch, damit kann man die Würfelaugen dann auch beliebig verändert werden (z.B. von 10 3er geht man auf 12 1er).

Man hat immer die Möglichkeit beim Erhöhen auch auf Sterne zu setzen, jedoch zählen dann auch wirklich nur diese. Bei getippten Zahlen von 1-5 zählen bei der Auswertung ja auch die Sterne als Joker dazu!

Nachdem die Würfelbecher aufgedeckt wurden, müssen alle Spieler wieder für die neue Runde würfeln. So geht es reihum bis zwangsläufig jeder mal Glück oder Pech hat und Würfel abgeben muss. Gewonnen hat der, der am Schluss als Einziger noch Würfel im Becher hat.

Schönes flottes Taktik, Bluff und Glücksspiel, wir spielen es unheimlich gerne, entweder zum Einstieg oder zum Ausklang - und Wahrscheinlichkeitsrechnung ist zwar nicht schlecht - aber durchaus nicht alles! :)
5 von 5

27.05.2013

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