Beasty Bar

ArtikelNr.: 19-0005

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Diese Bar ist legendär. Hohe Tiere reißen sich um jeden Platz. Und kleine erst recht. Da wird gedrängelt und sogar am Vordermann geknabbert - mit Klauen, Pranken und einer ganz persönlichen Duftnote. Nicht nur Kängurus machen große Sprünge. Es kann auch hilfreich sein, ein paar kräftige Affen antanzen zu lassen. Aber vermutlich hat ja schon wieder so eine durchgeknallte Robbe Eingang und Ausgang vertauscht...

Ein bissiges Kartenspiel - nicht nur für Partylöwen!



Spielmaterial:

    48 Tierkarten
    4 Sonderkarten
    4 Übersichtskarten
    1 Spielanleitung
Merkmal:

4.5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
4 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Lustiges Kartenspiel
Beasty Bar ist ein lustiges Kartenspiel für bis zu 4 Spieler. Dabei gilt es die meisten eigenen Tiere in die Beasty Bar zu bekommen und zu verhindern, dass sie auf die Straße gesetzt werden. Der Einstieg gestaltet sich etwas schwierig, da man die Effekte der Karten erstmal jedes Mal nachlesen muss. Nach ein paar Spielen reichen, aber auch die Abbildungen auf den Karten. Wenn es dann mal verstanden ist, werden munter Tiere übersprungen, geblockt, gefressen,...etc.
Ein wirklich lustiges Spiel, bei dem Sieg und Niederlage oft nah bei einander liegen.
5 von 5

01.11.2017
Du kommst hier nicht rein!
Beasty Bar, ein kleines feines Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler von Stefan Kloß. Ein Spiel dauert ca. 20 Minuten. Ziel des Spiels ist es, so viele Tiere wie möglich in die angesagte Beasty Bar zu bekommen. Der Eingang wird aber leider von einem großen Gorilla bewacht, so das es nicht einfach ist, Einlass zu bekommen. Jeder Spieler bekommt zwölf Karten auf denen jeweils ein Tier mit Stärke abgebildet sind. Die werden gemischt und jeder nimmt vier Karten auf die Hand. Mit vier Karten werden der Eingang und Ausgang der Beasty Bar markiert. Dazwischen werden immer reihum die Tiere abgelegt. Sobald fünf Karten in der Mitte liegen, kommen die ersten beiden in die Bar und die letzte kommt auf die Rauswurfkarte und geht aus dem Spiel. Jedes Tier hat eine Eigenschaft, die sofort nach dem Auslegen abgehandelt wird. Das Krokodil zum Beispiel frisst alle Tiere, die eine kleinere Stärke hat. Manche Tier haben eine permanente Eigenschaft, die nach jeder gelegten Karte erneut abgehandelt werden. Sobald jeder Spieler seine zwölf Karten gespielt hat, ist das Spiel zu Ende und es gewinnt derjenige, der die meisten Karten in die Bar gebracht hat.
Das Spielprinzip ist leicht zu lernen, nur die ganzen Eigenschaften der Tiere zu erlernen benötigt ein wenig an Zeit, da die Illustrationen auf den Karten leider nicht immer eindeutig sind. Die Karten an sich sind aber schön gestaltet und haben eine angenehme Größen und liegen gut in der Hand. Taktisch ist das Spiel kaum, da man nie genau weiß welche Karten man auf die Hand bekommt und man sich auch kaum merken kann, welche Tiere schon ausgespielt wurden. Beasty Bar eignet sich hervorragend als Aperitif oder als Absacker.
4 von 5

26.06.2015
Kartenspiel für 2-4 Spieler ab 8 Jahren von Stefan Kloß.
Die Spieler wollen ihre coolen Tiere auf die angesagte Party in der Beasty Bar bringen und müssen dabei versuchen die vorhandene Warteschlange beim Türsteher geschickt zu umgehen oder sie werden am Ende nach Hause geschickt.


Spielvorbereitung:
Die Eingangskarte Heavens Gate sowie die Rauswurf-Karte werden mit ihren Ablagekarten auf dem Tisch platziert und dazwischen (dies ist die Drängelmeile) für 5 Karten Platz gelassen.
Die Spieler erhalten die 12 Tierkarten ihrer Farbe, mischen diese und nehmen sich 4 auf die Hand - die restlichen 8 Karten legen sie als verdeckten Nachziehstapel vor sich ab.


Spielziel:
Die meisten (eigenen) Tiere in die Bar gebracht zu haben!


Spielablauf:
Der aktive Spieler führt immer die folgenden 5 Aktionen nacheinander durch, danach folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn.

1) Karte ausspielen; eine Tierkarte aus der Hand an das Ende der Warteschlange in der Drängelmeile legen oder mit dem ersten Tier die Warteschlange am Heavens Gate beginnen.

2) Tieraktion ausführen; die Aktion des soeben ausgespielten Tieres wird nun direkt ausgeführt - sofern möglich.

Stinktier (1): vertreibt alle Tiere der beiden stärksten vertretenen Arten (aber nie Stinktiere) auf die Rauswurf-Ablage
Papagei (2): verscheucht ein beliebiges Tier aus der Drängelmeile auf die Rauswurf-Ablage
Känguru (3): überspringt wahlweise das letzte oder die beiden letzten Tiere in der Warteschlange
Affe (4): alleine wirkungslos; kommt ein zweiter oder weiterer Affe hinzu, werden alle Nilpferde und Krokodile auf die Rauswurf-Ablage verdrängt und die Affen (mit dem aktuell Ausgespielten ganz vorne) kommen auf die vordersten Plätze der Warteschlange
Chamäleon (5): führt die Aktion eines beliebigen Tieres in der Warteschlange aus (und hat zugleich auch den Kartenwert dieses Tieres für den Augenblick)
Robbe (6): vertauscht die Heavens Gate und Rauswurf-Karten (und dadurch die Reihenfolge der Warteschlange, der Letzte ist nun der Erste^^)
Zebra (7): ständig aktiv und kann nicht von Nilpferden übergangen oder Krokodilen überholt bzw. gefressen werden - alle Tiere vor dem Zebra sind somit auch vor dem Nilpferd und dem Krokodil sicher
Giraffe (8): überholt alle schwächeren Tiere (geringerer Kartenwert)
Schlange (9): bewirkt, dass alle Tiere nach Stärke (Kartenwert) sortiert werden - der Stärkste am Eingang zur Bar, usw.
Krokodil (10): ständig aktiv und frisst alle Schwächeren vor ihm
Nilpferd (11): drängelt sich an allen schwächeren Tieren Richtung Bar-Eingang vorbei
Löwe (12): gelangt er alleine in die Warteschlange vertreibt er ALLE Affen auf die Rauswurf-Ablage, ist schon ein Löwe in der Warteschlange, kommt der Neue automatisch auf die Rauswurf-Ablage.

Die Karten sind alle gleich aufgebaut, oben in den Ecke steht die Kartenstärke (1-12), das Konteferi füllt fast die ganze Karte aus und unten steht in Symbolschrift die Aktionsmöglichkeit des Tieres.

3) Ständige Tieraktion durchführen; die andauernden Aktionen des Nilpferds, Krokodils und Zebras müssen von jedem Spieler in jedem Zug erneut kontrolliert und ausgeführt werden. Auch die der Giraffe, sofern sie nicht gerade ausgespielt wurde.

4) 5-Tiere-Check; wurden alle evtl. Aktionen ausgeführt und befinden sich noch 5 Tiere in der Warteschlange, werden die ersten 2 in die Bar gelassen (dort abgelegt) und das letzte Tier in der Reihe kommt auf die Rauswurf-Ablage. Die beiden Übrigen rücken zum Eingang auf und es können im nächsten Zug wieder Tiere angelegt werden.

5) Karte nachziehen; zum Abschluss seines Zuges nimmt sich der Spieler die oberste Karte seines Nachziehstapels auf die Hand.

Alle abgelegten Karten werden immer verdeckt hingelegt!
Sobald Lücken in der Warteschlange aufkommen, rücken alle Tiere entsprechend auf.


Spielende:
Das Spiel endet, sobald alle Spieler alle Tierkarten ausgespielt haben. Nun werden die Karten in der Beasty Bar aufgedeckt und gezählt, welcher Spieler die meisten Tiere in die Bar bringen konnte - dieser gewinnt das Spiel.


Variante:
Fortgeschrittene nutzen die Rückseite der Übersichtskarte und die dort aufgeführten Punkte (2-4) pro Tier, um festzuhalten, wer die meisten Punkte, durch Tiere in der Bar, gemacht hat. Gespielt wird dabei nur mit 8 Karten, die anderen 4 sortiert jeder Spieler nach eigener Wahl heraus.


Fazit:
Ein gelungenes Spiel mit wunderschönen Karten, eingängigem Spielablauf und schnellen Runden - zumindest ohne Extremgrübler.
Durch die Abhängigkeiten der Karten zueinander, entsteht eine Form von Stichspiel und dadurch auch viel taktische Tiefe. Durch geschicktes Kombinieren bestimmter Tiere bzw. der ausgespielten Reihenfolge entsprechend, können die Mitspieler schon zur Verzweifelung gebracht werden^^.
Glück spielt sicherlich auch eine gewisse Rolle, aber nicht schwerwiegend.
Das Spiel wusste in vielerlei Besetzungsrunden zu überzeugen und machte allen gleich viel Spaß.
Der einzige Hemmschuh sind die vielfältigen Aktionsvarianten der Tiere, die man in den ersten Spielrunden doch recht häufig nachlesen muss. Da ist es schade, dass es nur eine (dt.) Übersichtskarte gibt, die lfd. herumgereicht werden muss (parallel zur Anleitung, die die Beschreibungen ebenfalls auf den letzten Seiten enthält).

Insgesamt bleibt aber ein schickes Spiel für viele Runden!




weiterführende Hinweise:
- Verlag: Zoch Verlag
- BGG-Eintrag: http://boardgamegeek.com/boardgame/165950/beasty-bar
- HP: http://www.zoch-verlag.com/index.php?id=2416&L=1
- Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
- Material: sprachneutral
- Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=8706
- Online-Variante: -
5 von 5

27.05.2015

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