ArtikelNr.: 59-0004

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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In Arle, einem kleinen Dorf in Ostfriesland, warten zahlreiche Aufgaben auf deine Familie: Zurückversetzt in die Zeit um 1800 sollen die Moore entwässert werden, die Ackerböden bestellt und Tiere gezüchtet werden. Entwickle das Handwerk im Dorfe und errichte die passenden Gebäude.

In abwechselnden Spielzügen weist du den Mitgliedern deiner Familie Aufgaben zu und musst dabei geschickt dem Lauf der Jahreszeiten folgen. Nebenbei treibst du mit Fuhrwerken Handel oder veredelst deine Güter.

Autor Uwe Rosenberg, der schon mit Spielen wie Agricola und Bohnanza weltweite Erfolge gefeiert hat, legt mit Arler Erde ein Stück Familiengeschichte vor: sein Vater ist in eben jenem Arle zur Welt gekommen und aufgewachsen.



Spielmaterial:

    150 Materialplättchen
    60 Tiere
    40 Torfsteine aus Holz
    31 Gebäudeplättchen
    8 Familienmitglieder
    2 Heimatpläne
    2 Scheunenpläne
    2 Übersichtsblätter
    1 Ablageplan
    1 Begleitheft
    1 großer Spielplan
    1 Spielanleitung
    1 Wertungsblock
Merkmal:
21,99 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
1 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
4 / 5
Das noch bessere (und komplexere) Agricola
In Arler Erde erweitern die Spieler ihren Landschaftsplan mittels Deichen, halten Tiere und betreiben Ackerbau, schaffen sich einen Fuhrpark an, Legen Moore trocken und tätigen Handelsreisen, um sich zu ernähren und prestigeträchtige Gebäude zu errichten.

Jeder Spieler verfügt über einen eigenen teileingedeichten Landschaftsplan, Äcker für Getreide und Flachs und einige Moorbeete, einen Fuhrwerksschuppen mit Handelszielen, sowie diverses Startmaterial.
Der gemeinsame Aktionsspielplan ist in Sommer-und Winterseite geteilt und beherbergt auch verschiedene Gebäude, sowie Karren, Kutschen, Pflüge, Torfkähne und weitere Güter.
Alle wählbaren Aktionen aufzulisten würde den Rahmen extrem sprengen, daher ein paar Beispiele: Tiere (Schaf, Rind, Pferd) nehmen, Rohstoffe verarbeiten, ein Fuhrwerk bauen, seine Verarbeitungskapazitäten ausweiten usw.

Beginnend beim Startspieler setzt dieser nun eine seiner 4 Figuren auf einem Aktionsfeld der aktuellen Jahreszeit ein. Anschließend setzt der Gegenspieler eine seiner Figuren usw., bis alle Figuren eingesetzt wurden.
Nun erfolgt die Herbstabrechnung, in der die Fuhrwerke der Spieler geleert werden, sie Nahrung (Milch) für Schafe und Kühe erhalten, die Äcker/Forste Erträge bringen und anschließend Nahrung und Torf für den bevorstehenden Winter abgegeben werden müssen.
Die Winterrunde verläuft wie auch die Sommerrunde, jedoch mit anderen wählbaren Aktionen.
In der anschließenden Frühlingsabrechnung werden wieder die Wagen geleert, die Schafe geben Wolle und die Tiere vermehren sich, solange man Paare bilden kann und Platz in seinen Ställen für sie hat. Abschließend muss man wieder Nahrung abgeben.

Zusätzlich darf man seine Fuhrwerke jederzeit mit einem Reiseziel/Ware beladen, wodurch man entweder Reisepunkte erhält oder die Ware veredelt wird.

Nach insgesamt 9 Runden (5 Sommer und 4 Winter) kommt es zur Endabrechnung: Hierbei zählen Punkte durch Güter, Gerätschaften in der Scheune, Reiseerfahrung, Punkte (auch Minus, z.B. für fehlende Eindeichungen) auf seinem Heimatspielplan, Ausbauten im Handwerk sowie Tiere.

>Fazit: Wem Agricola auf Dauer zu einfach und eintönig ist, der sollte es mit diesem Spiel versuchen. Der Anspruch ist schon enorm aufgrund der vielen Aktionsmöglichkeiten in beliebiger Reihenfolge. Und genauso vielfältig sind auch die taktischen Möglichkeiten, bei denen alles miteinander in Verbindung steht.
Das Spiel mag leider nur für 2 Spieler sein – aber bei 4 oder gar 5 würde man auch die Übersicht verlieren.
Definitiv eines der besten Spiele, die wir kennen.
5 von 5

02.05.2019
Die Qual der Wahl
Arler Erde ist ein episches Zweipersonen-Strategiespiel mit gefühlt endlosen Möglichkeiten hinsichtlich der eigenen Strategieplanung.

Bei Arler Erde schlüpfen die Spieler in die Rollen von Torfbauern. Im klassischen Workerplacement-Stil setzen sie im fortschreitenden Jahreszyklus abwechselnd ihre Arbeiter ein, um so möglichst geschickt passende Ressourcen für den Betrieb des eigenen Hofes, den Handel und den Bau von Gebäuden zu erwirtschaften. Dabei wird der Spieler von der Anzahl der verschiedenen Handlungsmöglichkeiten förmlich erschlagen. So gibt es alles, was das Hobbylandwirtenherz begehrt: Vom Torfstechen über Ackerbau und Viehzucht bis hin zur Produktion verschiedenster Erzeugnisse wie Backwaren und Kleidung. Was für den Bauchspieler eine Qual sein kann, ist für jeden Strategen ein Traum. In jeder Partie können neue Strategien erprobt werden und so wird das Spiel nie langweilig. Der Wiederspielreiz ist deshalb enorm (zumindest, wenn man nicht jedes Mal verliert, so wie ich :) )
5 von 5

20.06.2018
Gigantisches Solo- oder Zweipersonenspiel
Wer Spiele für Planer und Strategen ohne jeden Glücksfaktor mag, wird dieses Spiel lieben. Es handelt sich um ein reines Solo- oder Zweipersonenspiel. Jedoch kann das Spiel mit Erweiterung auch zu dritt gespielt werden.

Arler Erde ist ein klassisches Worker-Placement Spiel in einem Landwirtschafts-Setting. Der Spieler kann hier zwischen einer Vielzahl von Aktionen und frei Strategien wählen. Bereits zu Anfang stehen alle Aktionen zur Verfügung und die schiere Masse kann den Neuling schnell überfordern.
Die Regeln sind eigentlich sehr eingängig, logisch und schnell zu verstehen. Ich brauchte lediglich zwei Partien, um mich komplett einzuarbeiten, habe aber bereits Erfahrung mit komplexen Rosenbergs.

Letztendlich versucht man durch Gebäudebau, Ressourcenmanagement, Erwerb von verschiedenen Fuhrwerken, Warentransport, Ackerbau, Forstwirtschaft, Torfabbau, Viehzucht und Deichbau möglichst viele Punkte zu generieren und die anfänglich vorgegeben Minuspunkte zu elimieren,

Das Spiel hat einen ernormen Suchtfaktor, man möchte einfach immer wieder neue Strategien ausprobieren und schauen, wie weit man damit kommt.
5 von 5

08.03.2018
Oh my goodness
Dieses Spiel stellt alle 2 Spieler Spiele in den Schatten. Wer Agricola/ Caverna begeistert ist sollte sich unbedingt dieses Spiel zulegen. Aus meiner Warte ist die hostorische Geschicht, die in einem beigelegtem Heft erläutert wird, sehr interessant und beschreibt sehr schön die Hintergründe dieses Spiels. Der Ablauf eines Jahres in Ostfriesland in den Jahren um 1800 wird liebevoll in diesem Spiel umgesetzt. Das Ziel den Ertrag zu optimieren und den eigenen Hof zu optimieren stellt alle Fans von derartigen Spielen vor neue Herausforderungen.
5 von 5

22.04.2016
1 von 1 Kunde fand die folgende Bewertung hilfreich
Rosenbergs Meisterstück?
Von den Rosenberg Spielen die ich in meiner Sammlung habe (Agricola, Tore von Loyang, Ora et Labora) empfinde ich Arler Erde als am stimmigsten. Es macht einfach Spaß in diese bäuerliche Welt einzutauchen. Das Spiel überfordert in der ersten Partie vielleicht mit den Aktionsmöglichkeiten, aber gerade die machen in kommenden Spielen den Reiz aus und sorgen für ein sehr hohes Maß an Wiederspielreiz. So kommt Arler Erde von allen Rosenbergs bei uns am häufigsten auf den Tisch. Besonders zu loben ist auch der Solomodus, der wirklich toll umgesetzt ist und immer wieder herausfordert, seinen eigenen Highscore zu überbieten.
5 von 5

01.10.2015
Toller Zweier Rosenberg
Arler Erde ist ein toll gestaltetes RosenbergSpiel für ein oder zwei Spieler mit ein wahren Flut an möglichen Strategien und Taktischen Finessen. Für Leute die seine Spiele wie Caverna, Agricola oder Ora et Labora mögen ein Pflichtkauf. Uns hat es sehr gut gefallen
5 von 5

08.03.2015

Neu im Sortiment