Altiplano

ArtikelNr.: 91-0018

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Die Bewohner des Altiplano, der Hochebene zwischen den West- und Ost-Anden, müssen sich einiges einfallen lassen, um diese karge Welt und die hier vorhandenen Ressourcen für sich zu erschließen.

Durch Fischerei am Titicacasee, Abbau von Erz im Gebirge, Alpakazucht sowie regen Handel mit lokalen Gütern erwirtschaften die Bewohner einen stetig wachsenden Wohlstand.

Neue Produktionsstätten werden errichtet, Aufträge erfüllt oder Waren für schlechte Zeiten eingelagert. Auch der Bau der Straße sollte nicht vernachlässigt werden, um die Erschließung schneller voranzubringen.

Der Bewohner, der seine Möglichkeiten am besten einzusetzen weiß, wird am Ende den höchsten Ertrag haben!


Hinweis: In dem Spiel ist die Erweiterung „Missionen“ enthalten!.



Spielmaterial:

    200 und mehr Warenplättchen
    50 Münzen
    28 Ausbauten
    20 Missionskarten (Erweiterung)
    16 Auftragskarten
    15 Karren
    10 Karten Boot
    10 Karten Haus
    7 Rollenkarten
    5 Aktionspläne
    5 Kisten
    5 Lager
    5 Makierungswürfel
    5 Siegpunkt-Übersichten
    5 Spielfiguren
    5 Stoffbeutel
    1 Abrechnungsblock
    1 Ausbauleiste
    1 Spielanleitung
    1 Startspielerstein
Merkmal:
24,49 €

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F�r Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
2 / 5
Strategie
4 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
3 / 5
Tolle Mechanik
Bag-Building sowie Deck-Building mag ich mechanisch sehr. Es verbindet Taktik clever mit Glück. Gerade das Ausdünnen des eigenen Sets ist immer interessant, da man geschickt schauen muss, wie man das bewältigt ohne Zeitverlust.
Gelungen ist der modulare Aufbau des Rundkurses, den die Spieler in beide Richtungen beschreiten können. Durch diesen Kniff sind die einzelnen Orte unterschiedlich weit entfernt und jedes Spiel spielt sich etwas anders. Da nur einmal pro Runde möglich ist, einen längeren Weg zu absolvieren, benötigt man Upgrades, um öfter und weiter reisen zu können.
Imgrunde ist es Ziel, mit bestehenden Rohstoffen weitere Rohstoffe zu generieren, um die wertvollsten Rohstoffe sukzessive im Lager unterzubringen, was am Spielende Punkte einbringt.
An sich ist Altiplano ein gutes Spiel, das für mich aber einen mechanischen und einen designtechnischen Schwachpunkt mitbringt:
Designtechnisch stört mich, dass der modulare Spielplan und der eigene Spielplan nicht in gleicher Reihenfolge ist und man dadurch immer quer denken muss. Das hätte man geschickter lösen können, wenn auch der eigene Plan modular wäre. Ist nicht dramatisch, aber ein kosmetischer Fehler.
Was ich mechanisch unglücklich finde, wiegt da schon gravierender m.E., denn jeder Spieler spielt ein wenig für sich selbst. Die Interaktion ist quasi nicht vorhanden, jeder schaut auf das, was er macht ohne sich an gegnerische Spielweisen anpassen zu müssen. Da es aber gleichzeitig komplex ist, den eigenen Zug zu planen, ist Altiplano ein recht kommunikationsarmes Spiel, in dem mehrere Personen zufällig das gleiche machen und ein Spiel spielen, in dem andere zwar mitspielen, die aber für den eigenen Ablauf recht unerheblich sind.
Schade, denn an sich ist Altiplano gelungen. Nur hab ich gerne etwas mehr Interaktion, um ein Spiel wirklich gut zu finden. Wen das aber nicht stört, hat hier ein sehr gutes Spiel mit sauber verzahnten Einzelelementen.
3 von 5

27.06.2019
Rohstoffumwandlung in den Anden
Altiplano ist das zweite Bag-Building-Spiel von Reiner Stockhausen. Von vielen wird es als der Nachfolger von Orléans gesehen.
In Altiplano müssen unterschiedliche Rohstoffe gesammelt und dann in einem Zyklus immer wieder neu eingesetzt werden, um weitere Rohstoffe zu generieren. Hierbei wird dem Spieler die Aufgabe auferlegt, den optimalen Wechselkurs zu finden, um die maximale Punktzahl zu erreichen. Für mich hat Altiplano neben dem überragenden Artwork leider wenig Charakter. Es fühlt sich für mich sehr mechanisch an und gibt mir das Gefühl nur auf dem Weg zum besten Fließdiagramm zu sein. Ein erheblicher Glücksanteil, der meiner Meinung nach für Orléans sehr förderlich war und es von den meisten Deck-Buildern unterschieden hat, wurde in Altiplano ausgelassen. Benutzte Chips wandern in eine Kiste (analog zu einem Ablagestapel) und werden erst in den Beutel zurückgetan, nachdem dieser geleert ist. Der Nachziehmechanismus ist damit identisch zu dem Mischen eines Kartendecks. Das ist schade, den es macht das Spiel insgesamt planbarer, ermöglicht zu berechnen und macht es damit trockener und langweiliger. Ich finde den Mechanismus des Wanderns auf den sieben Aktionsbereichen aufgesetzt, da man mit vergleichsweise wirklich extrem geringem Aufwand seine Zugweite erhöhen kann, um jederzeit alle Felder zu erreichen. Was ich bei Altiplano jedoch besser finde als bei seinem Vorgänger, ist, dass neue Aktionsfelder nach und nach hinzugefügt werden und mit absteigenden Kosten gekauft werden können. Ein solcher Mechanismus würde Orléans auch gut tun.
Insgesamt gefällt mir also das Spielprinzip, jedoch finde ich dieses in Orléans wesentlich besser umgesetzt als in Altiplano. Altiplano ist trotzdem ein gutes Spiel und wer Planbarkeit vor ein wenig Nervenkitzel setzt, ist damit eventuell besser bedient.
3 von 5

05.05.2019
Gutes Spiel für Zwischendurch
Die Gestaltung und Verarbeitung sind top. Das Spiel ist durch das Ziehen der Chips aus dem Säckchen etwas glücksabhängig, das kann man aber durch die Planung, welche Chips man erwirbt, gut beeinflussen. Das Spiel eignet sich unserer Meinung nach auch gut für zwischendurch oder als Absacker nach einem Spieleabend.
4 von 5

06.02.2019
Für Fans von Orléans
Das Spiel setzt auf das selbe Prinzip wie Orléans - Bag Building. Man zieht Chips aus einem Säckchen und benutzt sie, um Aktionen zu aktivieren. Im Gegensatz zu Orléans muss man zunächst an kreisförmig angeordnete Orte reisen, um Aktionen auszuführen und neue Chips zu erwerben. Die neuen Chips kommen zusammen mit den Chips von aktivierten Aktionen erst einmal in ein Wägelchen - man schmeißt sie erst in sein Säckchen, wenn es komplett leer ist.
Gegenüber Orléans ist Altiplano noch einen guten Tick komplexer, weil man sein Timing und seine Bewegungsaktionen bedenken muss. Es macht aber auch unheimlich Spaß.
5 von 5

02.02.2018

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