Alles an Bord?!

ArtikelNr.: 01-0205

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Eine Seefahrt voller Abenteuer wartet auf euch. Doch erstmal muss euer Schiff mit allem was man so braucht beladen werden.

Habt ihr alles an Bord? Dann kann es losgehen! Nur wer clever plant, wird die wertvollsten Entdeckungen machen und am Ende als reichster Abenteurer heimkehren.



Spielmaterial:

    84 Ausrüstungsplättchen
    64 Warensäckchen aus Holz
    52 Abenteuerkarten
    36 Münzen
    18 Schatztruhen
    4 Schiffstableaus
    4 Sichtschirme
    3 Papageien
    1 Spielanleitung
Merkmal:

4 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
3 / 5
Gestaltung
4 / 5
Suchtfaktor
2 / 5
Hektische Schiffsbeladung
Alles an Bord?! ist ein Echtzeitspiel, bei dem es darum geht sein Schiff in möglichst kurzer Zeit zu beladen. Über eine Kartenauslage hat man eine Vorausschau auf die Bedingungen der zukünftigen Fahrt, welche Waren man auf dem Weg handeln kann und welche Gefahren einen in Form von Piraten erwarten können. Alle Spieler können dann gleichzeitig auf einen gemeinsamen Pool aus Plättchen zugreifen und sich die Plättchen nehmen, die ihnen auf der Fahrt behilflich sein werden. Dabei können Sie einen Teil der Ladung unter Deck verstauen, sodass Mitspieler keine Einsicht darauf haben. Es ist vom Spiel explizit gewünscht, ansonsten auch die Überdeck gelagerten Waren der Mitspieler zu besichtigen. Der erste Spieler, der mit der Beladung seines Schiffes fertig ist, kann die ausliegenden Karten einsammeln. Ich finde es an dieser Stelle besonders gut, dass den Mitspielern noch beliebig viel Zeit bleibt, um ihre Beladung abzuschließen. Ihnen fehlt nur die Kartenauslage, wenn man sich diese gemerkt hat, kann man hier noch sinnvoll zu Ende laden.
Dieser Echtzeitaspekt des Spiels gefällt mir wirklich gut. Ich habe ihn für Plättchen zuvor nur bei Galaxy Trucker gesehen, wo er in ein deutlich komplexeres und längeres Spiel eingebaut war. Alles an Bord füllt diese Lücke für den Familienbereich nun.
Nach der Ladephase werden die eingesammelten Karten gemischt und der Reihe nach aufgedeckt. Hier haben dann alle Spieler bei jeder Karte die Möglichkeit gelagerte Waren zu handeln, besondere Gegenstände gegen Geld einzutauschen oder sich mit den richtigen Waffen gegen Piraten zu verteidigen. Hier überlässt einem das Spiel gerade beim Kampf gegen Piraten noch einige Entscheidungen und man kann den Nachteil durch fehlende Ladungsteile noch geringfügig ausgleichen.
Insgesamt ein wirklich tolles Spiel, das eine angenehme Hektik erzeugen kann. Mir haben das Spielmaterial und die Illustrationen gut gefallen. Die Regelerklärung war einfach und man kann schon in der ersten Partie gut spielen.
Der Wiederspielreiz wurde von mir jedoch als relativ gering empfunden. Es existieren mehr Karten, als man in einer Partie einsetzt, die ausliegenden Teile bleiben jedoch immer gleich. Wenn man in der Echtzeitphase des Spiels gut geworden ist, was eigentlich nicht viele Partien dauern sollte, könnte die Herausforderung fehlen. Der restliche Teil des Spiels ist nur von wenigen, relativ einfachen Entscheidungen geprägt.
Insgesamt kann ich das Spiel trotzdem empfehlen. Gerade für Gelegenheitsspieler kann dieses Spiel angenehm frisch sein und mal eine andere Seite von Brettspielen aufzeigen.
4 von 5

22.04.2019
Gutes Familienspiel
Eigentlich ein Recht simples Spiel: Auftrags/Abenteuer-Karten anschauen und dann dementsprechend das eigene Schiff beladen. Wer am schnellsten mit Beladen ist braucht sich am Wenigsten zu merken. Die restlichen MItspieler müssen ihr Schiff aus dem Gedächtnis mit dem richtigen Material beladen.
Dann werden die Auftrags/Abenteuer-Karten aufgedeckt und die Spieler müssen jeweils entscheiden, ob sie sie erfüllen wollen etc. Man bekommt Waren oder Geld. Wer am Ende am meisten Geld hat gewinnt!

Fazit: Familienspiel bei dem auch Kinder gut mithalten können, während manch Erwachsener Probleme beim Merken der Karten hat.
Wen aber dieser Memory-Aspekt stört und wer sich beim Sammeln ein bisschen mehr Zeitdruck wünscht, sollte sich eher mal Tumult Royal von Kosmos anschauen. Dort läuft während des Plättchensammelns die Zeit und wer zuviele Plättchen nimmt wird bestraft.)
4 von 5

09.10.2018
„ALLES AN BORD?!“ – FAZIT
Review-Fazit zu „Alles an Bord?!“, einem leichten, abenteuerlichen Planspiel.


[Infos]
für: 2-4 Spieler
ab: 7 Jahren
ca.-Spielzeit: 30min.
Autor: Carlo A. Rossi
Illustration/Gestaltung: Michael Menzel
Verlag: Abacus Spiele
Anleitung: deutsch
Material: sprachneutral

[Download: Anleitung]
dt.: https://www.abacusspiele.de/spiele/alles-an-bord/ (s. Downloads)

[Fazit]
Über 2 Runden müssen die Spieler sich in rascher Sammelei üben und Ausrüstungsplättchen grabschen, auf ihrem Schiffstableau verstauen und beim Abarbeiten der Abenteuerkarten geschickt einsetzen, um wertvolle Belohnungen (Geld oder Waren, welche wieder gegen Geld getauscht werden können) zu erhalten. Dabei gilt es sich die ausliegenden Abenteuerkarten gut zu merken und auch den einen oder anderen Blick auf die Schiffe der Mitspieler zu werfen, um nicht nur die richtigen und benötigten Utensilien an Bord zu bringen, sondern auch um zu schauen, was die anderen wohl so vorhaben, denn man wird nie alle Abenteuer bestehen können.

Die 2 Runden sind in zwei Phasen unterteilt, in der ersten trägt man alles zusammen, was wohl gebraucht werden kann und in der zweiten werden die (vom schnellsten Spieler) eingesammelten Abenteuerkarten nacheinander abgearbeitet und wer hier jeweils die passenden Ausrüstungsgegenstände abgeben kann, erhält wertigen Ausgleich.
Die Abenteuerkarten sind in verschiedene Kategorien unterteilt und machen so die Spielatmosphäre aus, da gibt es Piraten, die i.d.R. mit Kanonen und Säbeln „besiegt“ werden (ansonsten müssen Waren und Geld abgegeben werden), Erkundungstouren, Handelskarten und spezielle Aufträge, für die wiederum zuvor gesammelte (Belohnungs-)Waren benötigt werden.
Am Ende gewinnt, wer das meiste Geld „verdient“ hat, was durch die Zwangsanschaffung von Schatztruhen (ab 10 Münzen) erschwert werden soll, da jede Truhe einen Lagerplatz auf dem Schiff beansprucht und so potentiell zu lagernder Ware den Platz wegnimmt.

Dieses sehr seichte Familienspiel bietet schönes Spielmaterial, eine gut strukturierte Anleitung mit dementsprechend leichtem Zugang und für die Zielgruppe kleinerer Spieler durchweg kurzweiligen Spielspass.
Die offizielle Einschränkung beim Sammeln nur eine Hand nutzen und immer nur ein Plättchen auf einmal nehmen zu dürfen, hindert niemanden wirklich daran fertig zu sammeln, da die nächste Phase immer erst beginnt, wenn alle „alles an Bord“ haben und mit ein wenig Ruhe hat man i.d.R. 90% der benötigten Waren an Bord, bevor der „schnellste Spieler“ die offen ausliegenden Abenteuerkarten einsammelt und man muss sich nicht mehr an alles genau erinnern. Zumindest konnte dies bei älteren Spielern festgestellt werden, so dass diese zwar gerne mitspielen, aber nicht so sehr gefordert werden. Dies tut dem generellen Spielspass keinen Abbruch, vor allem, wenn jüngere Kandidaten sich ob des Themas und der Atmosphäre besonders freuen, wenn sie Münzen zur Belohnung einsammeln^^.
Es bleibt ein schönes Familienspiel, dass sich hier genau wohlfühlt und seine Stärken ausspielt und daher wohl oft auf den Tisch kommen wird!

[Note]
4 von 6 Punkten.


[Links]
BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/245704/anchors-aweigh
HP: https://www.abacusspiele.de/spiele/alles-an-bord/
Ausgepackt: n/a

[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=26311
4 von 5

05.08.2018

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