Aeon's End

ArtikelNr.: 17-0041

Für Kinder unter 6 Jahren nicht erlaubt
Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!
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Lang ist es her, dass dunkle Mächte über das Land schwärmten und alles vernichteten, was den Menschen einst lieb und teuer war. Die wenigen Überlebenden haben Zuflucht gefunden in der letzten Feste der Menschheit, tief unter der Erde. Risse im Gefüge der Zeit, aus denen seit Äonen dunkle Mächte hervorquellen, haben sie sich Untertan machen können. Sie nutzen mächtige Kristalle, verformen damit die dunkle Energie und schmieden unwirkliche Reliquien und mächtige Zauber. Diese Menschen sind die letzten Verteidiger gegen die Erzfeinde an diesem Abgrund der Zeit: Sie sind die Riss-Magier.

In jeder Runde von Aeons End machen die Spieler und der Erzfeind ihre Züge in zufälliger Reihenfolge. In ihrem Zug stehen den Spielern eine Vielzahl von Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung, um den Erzfeind zu bekämpfen und ihre Decks zu verbessern. Diese werden nie gemischt, sondern einfach umgedreht, wenn der Nachzugstapel aufgebraucht ist. Im Spielzug des Erzfeinds wird die Feste der letzten Ruhe angegriffen. Durch Karten kann der Erzfeind attackieren, neue Fähigkeiten bekommen und Lakaien dazugewinnen. Die Spieler gewinnen nur, wenn sie den Erzfeind besiegen, bevor dieser die Feste zerstören kann.



Spielmaterial:

    318 Karten
    139 Plättchen und Marker
    14 Kartentrenner
    13 Tableaus
    2 Drehräder
    1 Spielanleitung
Merkmal:
15,99 €

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5 von 5 Sternen

Charakteristik

Glück
3 / 5
Strategie
5 / 5
Gestaltung
5 / 5
Suchtfaktor
5 / 5
Toller kooperativer Deckbuilder
Aeons End ist ein Deckbuilder und reiht sich zu Spielen wie Dominion und Klong! ein. Das besondere hier, dass das Spiel kooperativ gegen einen Bot gespielt wird.
Im Spiel enthalten sind
8 Helden
4 Bosse
27 verschiedene Zauberkartenstapel

Durch die verschiedenen Zauberkartenstapel ergibt sich immer eine neue Auswahl beim Spielen, sodass sich die Spieler nicht immer auf die gleiche Taktik versteifen können. Die Helden sind alle ähnlich und unterscheiden sich durch eine einzigartige Zauberkarte und eine Energiefähigkeit. Die Bosse haben verschiedene Schwierigkeitsstufen und spielen sich anders.
Im Spiel selber wird die Spielreihenfolge immer nach und nach verdeckt gezogen. So weiß ist stets ungewiss wer dran kommt und was passiert. Ein tolles Element.
Die Spieler können in ihrem Zug Zauber wirken, Energie generieren, Risse öffnen und neue Karten kaufen. Der Boss lässt seine Monster angreifen und treibt den Plan voran, danach kommt eine neue Bosskarte ins Spiel.
Das Spiel gewinnen die Spieler, wenn der Boss keine Leben mehr hat oder sein Kartendeck leer ist.
Die Spieler haben verloren, wenn sie keine Lebenspunkte mehr haben oder die Feste zerstört wurde.

Fazit: Zu Anfang ist das Anbinden der Zauber an die Risse etwas merkwürdig, wenn man aber eine Runde gespielt hat versteht man es. Das Spiel selber ist super gemacht. Die variable Auswahl an Karten macht das Spiel immer anders und die Helden und Bosse halten die Spannung auch über mehrere Spiele aufrecht. Wir haben das Spiel immer zu 2t gespielt, da geht es flott von der Hand. Unsere schnellste Runde waren 35 Minuten gegen die Hassgeburt (schwer).
Aeons End ist ein tolles Spiel und verdient es mit den Spielen Dominion und Klong! genannt zu werden.
5 von 5

23.02.2022
Ein einzigartiges und spannendes Erlebnis!!
In Aeons End kämpfen ein bis vier Spieler als sogenannte Riss Magier im letzten Zufluchtsort der Menschen, der Feste der letzten Ruhe, tief unter der Erde gegen bedrohliche, mächtige Erzfeinde. Das erste lauscht dann auch direkt auf den Namen Hassgeburt.
So viel zur Hintergrundgeschichte, die cool ist, aber von den genialen Spielmechaniken noch einmal übertroffen wird.

Aeons End ist ein kooperativer Deckbuilder, das heißt wir stellen uns im Laufe der Zeit unser eigenes Kartendeck zusammen und kämpfen gemeinsam gegen die Erzfeinde.
Es gibt drei Kategorien von Karten im Spiel: Zauber, die hauptsächlich Schaden am Erzfeind machen, Artefakte, die Effekte ermöglichen und Kristalle, die Aetherium liefern. Aetherium ist die Währung im Spiel, die den Kauf von mächtigeren Karten ermöglicht, ohne die gegen die Erzfeinde kein Blumentopf zu gewinnen wäre.
Das Ziel des Spiels ist es die Lebensenergie des feindlichen Monsters auf 0 zu prügeln, oder dass im KI-Deck des Erzfeindes und in dessen Auslage keine Karten mehr liegen.
Die Riss-Magier verlieren, wenn die Feste der letzten Ruhe keine Lebensenergie mehr hat, oder alle beteiligten Riss-Magier erschöpft sind.

Die Besonderheiten von Aeons End ist, neben einem außergewöhnlich genialen und spannenden Spieldesign, in dem Timing eine entscheidende Rolle spielen kann, dass der eigene Ablagestapel und das Deck nicht gemischt wird und dadurch besser geplant werden kann. Auch gibt es keine feste Spielerreihenfolge, sondern es wird aus einem Reihenfolgedeck verdeckt gezogen, ob einer der Riss-Magier-Spieler, oder der Erzfeind am Zug ist.
Aeons End hat einen so herausfordernden Schwierigkeitsgrad, dass es über Sieg oder Niederlage entscheiden kann, wer zuletzt am Zug ist. Auch hier kann man aber mit sinkendem Reihenfolgedeck, immer besser gelant werden, wer als nächstes dran sein wird.

Auch dass Zauber nicht sofort durch Handkarten ausspielen aktiviert werden, sondern erst an Risse gebunden werden müssen, setzt kluge Strategie und Planung voraus. Die einzelnen Erzfeinde sind abwechslungsreich und unterschiedlich designt und strotzen vor kreativen Ideen. Ebenso gibt es zahlreiche verschiedene Riss-Magier mit individuellen Spezialfähigkeiten.

Fazit:
Ich habe bis heute Dominon, die Mutter aller Deckbuilder, nicht gespielt.
Spiele mit dieser Mechanik, wie Klong! und Wettlauf nach El Dorado gefallen mir sehr gut.
Aeons End ist wirklich absolute Spitzenklasse. Es spielt sich spannend und abwechslungsreich und man ist in jeder Partie aufs neue gefordert, da es der Autor Kevin Riley meisterlich verstanden hat, planbare und unberechenbare Spielelemente auf einzigartige Art zu vermischen. Dieses Spiel hat eine so herausfordernde Dynamik, die Dramaturgie ist in jeder Partie anders.
Auch der (True) Solo Modus ist genial und knüppelhart.
Flexibiltät wird im Spiel groß geschrieben.
Durch die clevere Spielmechanik würde eine Runde sogar dann nie so ablaufen wie die vorherige, selbst wenn man komplett die selben Karten sammeln und spielen würde, da der Erzfeind in seinem Deck immer wieder anders agiert.

Aeons End ist laut Schachtelangabe in good old germany produziert und nicht wie die meisten anderen Spiele in China. Auch die Anleitung ist super geschrieben und gestaltet. Die eine oder andere Unklarheit wird beim nochmaligen Nachschlagen schnell beseitigt.
Das Design und die Qualität des Spielmaterials sind top.
Eine Partie spielt sich für diese Spieltiefe erstaunlich kurz.
Für die gebotene Spieltiefe ist es erstaunlich gut zugänglich.
Meiner Meinung spielt es sich am besten zu zweit oder alleine.
Ein martialisches äußeres Design trifft hier auf feinst ausbalanzierete innere Werte.
Genug der Worte, jedes begeisterte Wort dieser Rezension ist nicht in der Lage das Gefühl, das beim Spielen aufkommt, nur annähernd zu vermitteln.
5 von 5

22.02.2022
Top Koop-Spiel, Top Deckbuilder
Kooperative Spiele haben oft eine große Schwäche: Den Alpha-Spieler, also den einen Spieler, der allen anderen sagt, was sie zu tun haben, wodurch der Spielspaß massiv leidet.
Aeon’s End hat dieses Problem an sich nicht, denn jeder hat ein eigenes Kartendeck und wenn man dem Mitspieler die Karten nicht zeigt, kann dieser einem auch nicht in den Zug reinreden. Insofern bietet dieses Spiel einen vergleichsweise hohen Kooperations-Spaß für alle Beteiligten.

Technisch ist das Spiel ein Deckbuilder. Man kauft sich Karten und kann mit manchen Aktion Karten entfernen. Alles bekannt und nicht neu.
Der neue Kniff indes ist, dass man gekaufte und abgespielte Karten bewusst in Reihenfolge auf den Ablagestapel legt. Ist der Nachziehstapel nämlich leer, wird der Ablagestapel ungemischt umgedreht und zum neuen Nachziehstapel. Hieraus ergibt sich, dass man mit etwas Vorausplanung immer die richtigen Karten auf der Hand hat.
Was nach viel Knobelei und beanspruchter Zeit klingt, ist an sich recht simpel, denn auch aus dem Bauch ohne langes Grübeln ist recht schnell klar, wie man Karten anordnet, um genügend Zahlungsmittel, Zauber und Schadensquellen zu erhalten.

In Aeon’s End bekämpfen die Spiele einen mächtigen Boss, der sich selbst steuert. Von diesen sehr unterschiedlichen Bossen droht den Spieler doppelt Gefahr. Einerseits attackieren die Bosse mit ihren Monstern die Spieler selbst, andererseits die sogenannte Feste der letzten Ruhe. Sind beide Spieler besiegt oder die Feste auf 0 Widerstand gefallen, verlieren die Spieler das Spiel. Geht ein Spieler KO, kann er indes weiter spielen, ist aber nun ein Schwachpunkt für den Rest des Spiels.
Der Boss deckt immer wenn er dran ist eine Karte auf, die dann entweder ein Plan ist, also eine Aktion, die nach einer bestimmten Zahl an Runden aktiviert wird und oft verhindert werden kann, oder ein Monster, das seinerseits Schaden verteilt oder den Boss stärkt.
Den Boss besiegt man entweder, in dem man ihn auf 0 Leben runterprügelt oder indem sein Nachziehstapel leer ist und er keine Aktionen mehr übrig hat.

Ein besonderer Kniff ist die Zugreihenfolge, die zufällig jede Runde anders ist. Bei z.B. zwei Spielern gibt es von jedem Spieler sowie dem Boss je zwei Karten. Diese sechs Karten werden gemischt, daraus entsteht die Zugreihenfolge. So kann es passieren, dass der Boss zwei Mal in Folge am Zug ist, oder aber dass die Spieler und der Boss sich abwechseln.

Aeon’s End spielt sich sehr flüssig. Die Züge sind meist recht schnell abgehandelt, wodurch selbst bei ungünstigen Zugreihenfolgen, also wenn man mehrere Male nicht dran ist, keine hohe Downtime entsteht.
Die Kämpfe gegen die unterschiedlichen Bosse spielen sich sehr unterschiedlich und auch die unterschiedlichen Kartenauslagen, aus denen die Spieler wählen können, sind sehr abwechslungsreich und verleihen dem Spiel unterschiedliche Spielgefühle.
Die Besonderheiten wie die variable Zugreihenfolge und besonders die nicht gemischten Decks lassen diesen Deckbuilder ganz anders wirken als andere Spiele des Genres. Die Kniffe sind gelungen und bereichern das Spielgefühl.
5 von 5

16.07.2021
Dominion kann sich warm anziehen
Sehr cooler Deckbuilder! Im Gegensatz zum sehr ähnlichen Dominion spielen die Spieler hier kooperativ zusammen und kämpfen gegen gewaltige Bossgegner. Die Spieler müssen in immer knappen und spannenden Kämpfen schwierige Entscheidungen treffen, strategisch Planen und ihr Deck aufbauen, um aus ihrer gewählten Charakterklasse das meiste herauszuholen, um den Gegner am Ende bezwingen zu können. Dabei können jederzeit plötzlich alle Spieler sterben oder die zu verteidigende Festung zerstört werden, wodurch das Spiel gemeinsam verloren wird. Im Gegensatz zum Vater des Deckbuildings Dominion entsteht bei Aeons End eine große taktische Komponente dadurch, dass das Deck nie gemischt wird. Dadurch kann auch die Kartenreihenfolge gezielt beeinflusst werden, wodurch sich starke Kombos spielen lassen. Eine Vielzahl an Zaubern, Kristallen (Währung), und Artefakten kombiniert mit der Vielzahl an Endgegnern, kleineren Monstern und Spielercharakteren führen zu einer Variabilität, die jedes Spiel einzigartig macht. Jeder Endgegner ist zudem in einer normalen und einer erhöhten Schwierigkeit zu besiegen, wodurch auch erfahrene Spieler immer einen Reiz haben, das Spiel auf den Tisch zu bringen. + sehr cooles thematisches Setting + taktische/strategische Komponente sehr groß + angenehme Spieldauer + jeder Endgegner fühlt sich anders an + gute Qualität des Spielmaterials - Langlanglangzeitmotivation könnte fehlen aufgrund der immer gleichen Endgegner - teilweise dann doch pechlastig und frustrierend - Aufbauzeit für manch einen evtl. etwas zu lang Fazit: 9.5/10 mit ganz ganz großer Vorfreude auf die noch folgenden Teile
5 von 5

20.05.2021
Spaßiger kooperativer Deckbuilder mit extremen Potential für die Zukunft
Lange wurde es gehyped - jetzt gibt es das Spiel seit geraumer Zeit auch in deutscher Sprache: Der kooperative Deckbuilder Aeons End. Die SpielerInnen nehmen dabei die Rolle von Riss-Magiern ein und müssen taktisch klug ihre Decks ausspielen, erweitern und ausdünnen, während es gegen eine von mehreren Erzfeinden geht. Jeder Feind bringt dabei unterschiedliche Spielmechaniken mit sich, welche das Spielgeschehen aufpeppen. Gewonnen hat man wenn das Leben des Erzeinds auf 0 gesunken ist, oder sein Kartenstapel erschöpft wurde - sinkt jedoch das Leben der Feste auf 0 haben die SpielerInnen verloren. Es gilt dabei nacheinander Zauberkarten in seine Risse auszuspielen, weitere Risse zu öffnen, um mehr Zauber zu nutzen, Artefakte und Ressourcenkarten zu erhalten, damit man immer neue Karten kaufen kann und die Spezialfähigkeiten seines Rissmagiers zu nutzen.

Pro:
+ relativ überschaubare Spieldauer
+die Erzfeinde bringen unterschiedlichste Herausforderungen mit sich
+ das Design ist hübsch und dem erwachsenerem Fantasy zuzuordnen
+ durch unterschiedlichen Aufbau enorm hoher Wiederspielwert
+ taktische Tiefe durch unterschiedliche Mechaniken
+ einfach zu verstehen - schwer zu meistern
+ unterschiedliche Heldenfähigkeiten…

Contra:
…die sich nur in der Sonderfähigkeit und leicht im Aufbau unterscheiden
- es ist in der Regel einfacher durch Durchhalten zu gewinnen, als den Erzfeind auf 0 zu bringen
- Interaktion untereinander hätte häufiger sein können
- die Anzahl an Möglichkeiten zum Kartenerwerb sind überschaubar und gegen 3/4 des Spiels ist das Deck theoretisch komplett ausgebaut
- Setting wird an manchen Stellen aufgegriffen, bleibt jedoch relativ blass

Fazit:
Die Lobhudelei die Aeons End eingeheimst hat kann ich aufgrund der schlauen Mechaniken und dem hohem Wiederspielwert gut nachvollziehen. Die Kartenfähigkeiten ergänzen sich teils auf angenehme Art und Weise und geben Möglichkeiten zum Kombinieren. Leider hinkt das Spiel in den unterschiedlichen Spielerfähigkeiten und dem Spielfluss. Die Helden unterscheiden sich nicht merklich und gegen Ende des Spiels stellt sich vorzeitig das Gefühl ein, nichts mehr seinem Deck hinzufügen zu können und kaum optimieren zu können. Diese Probleme könnten sich mit Erweiterungen lösen, wobei ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht sagen kann, inwiefern diese die Probleme beheben.
Was jedoch übrig bleibt ist ein preislich sehr erschwinglicher kooperativer Deckbuilder mit interessanten Mechaniken in einer interessanten Welt, der durch Erweiterungen dem Hype auf jeden Fall gerecht werden könnte und jetzt schon zu unzähligen Spielrunden einlädt.
4 von 5

07.03.2021
Bester kooperativer Deckbuilder
Ihr mögt Deckbuilder (Dominion und Co)?
Ihr mögt kooperative Spiele?
Dann ist dies ein Pflichtkauf! Aeons End war lange nur auf Englisch verfügbar und ist jetzt endlich auf Deutsch erschienen. Ihr könnt von 1 - 4 Spielern gemeinsam gegen einen Erzfeind (Nemesis) antreten und versuchen diesen zu besiegen. Dies funktioniert anhand bekannter Deckbau Mechaniken, ihr zieht 5 Karten, spielt diese 5 Karten, zieht 5 neue Karten. Es gibt hier unterschiedliche Kartentypen:

1.) Kristalle -> Das ist die Währung, um sich andere Karten kaufen zu können
2.) Artefakte -> Diese können immer ausgespielt werden, wenn ihr sie auf der Hand habt. Diese bringen unterschiedliche Boni
3.) Zauber -> Diese sind etwas anders zu bedienen als alle anderen Karten. Jeder Spieler (Magier) hat bis zu 4 Risse, in denen man diese Karten bündeln (aufladen / channeln) kann. Ihr setzt einen Zauber in einem Zug rein und erst in einem späteren Zug zaubert ihr ihn und macht dann Schaden auf den Erzfeind.

Es gibt bei Aeons End im Vergleich zu anderen Deckbauspielen zwei Besonderheiten:

1.) Es wird nicht gemischt. Wenn ihr euer Deck durchgespielt habt, legt ihr es in der selben Reihenfolge wieder als Nachziehstapel bereit, was eine neue taktische Herausforderung bedeutet.

2.) Es gibt keine feste Reihenfolge. Hier entscheidet ein Reihenfolgedeck (jeder Spieler hat eine Nummer und eine Karte, bzw. zwei im Zweispielerspiel und der Erzfeind hat immer zwei Karten). Man ist also 1, bzw. 2 mal pro Runde dran und der Erzfeind immer zwei Mal. Diese Reihenfolgenkarten werden jede Runde gemischt und so weiß man nicht, wann man dran ist.

Es gibt im Grundspiel 4 (oder 5?) Erzfeinde, die sich wirklich komplett unterschiedlich bekämpfen lassen. Ihr entscheidet gemeinsam, welche Karten ihr in der Auslage haben wollt, welche Magier ihr spielen wollt und sucht synergien und versucht dann zu gewinnen.

Falls man dann mal alle Erzfeinde besiegt hat, hat jeder noch einen schweren Schwierigkeitsgrad und spätestens da verliert man doch schon sehr regelmäßig. Also leicht ist das Spiel auf jeden Fall nicht, aber das macht den Reiz auch aus.

Von mir eine klare Kaufempfehlung für dieses super Spiel. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr, wenn die nächsten Aeons End Versionen rauskommen sollen.
5 von 5

03.09.2020
Endlich auf deutsch
Ich schreibe diese Rezension über die englische Version, sie ist aber voll auf die deutsche Version anwendbar: Diese Spiel ist fantastisch. Es ist ein Deckbuilder, indem man Gegner (Nemesis, inklusive deren Minions) bekämpft. Die Besonderheit: der Ablagestapel wird nicht gemischt. So wie man die Karten abgelegt, zieht man sie wieder. Genial um die Taktik für die nächsten Runden zu planen. Ein absolutes Pflichtspiel und nicht mehr wegzudenken aus meiner Top 3.
5 von 5

17.02.2020

Neu im Sortiment