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Die Glasstraße

Die Glasstraße Die Glasstraße Die Glasstraße
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  • ArtikelNr.: 59-0002
  • EAN: 610098413776
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Achtung: Für Kinder unter 36 Monaten nicht geeignet. Erstickungsgefahr!

Beschreibung

Die Glasstraße führt dich in den Bayrischen Wald des 18. Jahrhunderts. Mit Hilfe von zwei raffinierten Produktionsrädern erzeugst du Glas und Ziegel und verwaltest deine Rohstoffe für die Herstellung dieser Güter. Auf deinem Spielertableau gestaltest du die Landschaft zu deinem Vorteil und baust die verschiedensten Gebäude, um daraus im Spiel Nutzen zu ziehen.
Zentrales Spielelement sind 15 Personenkarten, die jeder Spieler zur Verfügung hat und fünf davon in jeder Bauperiode auswählt. Doch Vorsicht: Haben deine Mitspieler die gleiche Karte auf der Hand, so schränkt das deine Aktionsmöglichkeiten ein. Flexibel auf diese Unwägbarkeit reagieren zu können, ist der Schlüssel zum Erfolg!

In der heutigen Zeit ist die Glasstraße eine Route durch den Bayrischen und den Oberpfälzer Wald, die zu vielen historischen Orten der Glasproduktion führt. Auf 250 km Länge verbindet sie Glashütten, Museen und Kunstwerke rund um das Thema Glas.



Spielmaterial:

    93 Gebäudeplättchen
    60 Personenkarten
    51 Landschaftsplättchen
    40 Warenmarker aus Holz
    4 Produktionstableaus
    4 Spielertableaus
    1 Ablagetafel
    1 Spielanleitung

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Sehr taktisches und kniffliges Spiel Tobias F., 11.12.2016

Die Glasstraße ist ein Spiel für 1 bis 4 Spieler, von Autor Uwe Rosenberg, der vor allem für Spiele wie Caverna und Agricola bekannt ist.
Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein Worker-Placement Spiel, sondern um ein Kartengetriebenes Aufbauspiel.
Jeder Spieler verfügt über ein Stück Land entlang der historischen Glasstraße im Bayrischen Wald, in dem er versucht Glas und Ziegel herzustellen und aus seinen Rohstoffen Gebäude zu errichten, die dabei helfen Rohstoffe zu bekommen, zu verarbeiten und in Siegpunkte umzuwandeln.
Dazu stehen jedem Spieler dieselben 15 Gehilfen in Form von Karten zur Verfügung, von denen für jede Runde fünf ausgewählt werden, um sie dann (evtl.) für ihren Effekt auszuspielen. Jeder der Karten hat den Namen des Gehilfen aufgedruckt, so wie dessen Kosten und Effekte. Diese Effekte sind in zwei Teile unterteilt. In jeder Kartenrunde legt nun jeder Spieler einen seiner Gehilfen verdeckt vor sich hin und, beginnend mit dem Startspieler, werden die gelegten Karten dann nacheinander aufgedeckt. Wenn ein Spieler seine Karte aufdeckt, wird überprüft, ob andere Spieler dieselbe Karte noch auf der Hand hat. Ist dies nicht der Fall, kann der Spieler beide Teile der Karteneffekte ausführen und sich ggf. Rohstoffe nehmen, Landschaftsplättchen von seinem Tableau entfernen oder diesem hinzufügen oder ein oder zwei Gebäude bauen. Hat jedoch ein oder mehrere weitere Spieler dieselbe Karte auf der Hand, wie der Spieler, der die Karte aufgedeckt hat, so muss jeder der Spieler diese Karte in dem Moment ausspielen, und jeder Spieler muss sich nun für einen der beiden Effekte entscheiden, bekommt also weniger heraus.
Ein weiterer wichtiger Teil des Spiels sind die Produktionsräder. Auf diesen wird die Produktion von Glas und Ziegelsteinen dargestellt. Jedes Rad verfügt über Zeiger. Diese trennen die Anzeige der Rohstoffe von der der fertigen Baumaterialien. Steigt nun die Anzahl der Rohstoffe und die unteren Felder werden frei, drehen sich die Zeiger direkt weiter, es wird ein entsprechendes Baumaterial produziert und die Räder zeigen automatisch wieder die richtige Anzahl der jeweiligen Güter an.
Diese Güter benutzen Spieler dann wiederum, um auf ihrem Tableau Gebäude zu errichten. Die Gebäude gibt es in drei unterschiedlichen Arten. Einmal Gebäude, die es ermöglichen, bestimmte Rohstoffe jederzeit in andere umzuwandeln. Des Weiteren gibt es Gebäude, die einen einmaligen Bonus (meist an Rohstoffen) geben und Gebäude, die Möglichkeiten für den Spieler bieten, am Ende des Spiels zusätzliche Punkte für bestimmte Dinge zu bekommen.
Das Spiel wird über vier Kartenrunden gespielt und am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.
Mir gefällt Die Glasstraße wirklich sehr gut. Es ist im vergleich zu z.B. Caverna, Arler Erde oder Agricola ein eher kleineres Spiel, steht diesen aber in Komplexität in nichts nach. Die Auswahl der Karten mit dem Ziel die maximale Anzahl an Aktionen zu erlangen ist wirklich sehr taktisch und knifflig. Dies wird zusätzlich erschwert, da die fünf Karten in drei Kartenrunden ausgespielt werden müssen. Um alle Karten nutzen zu können, muss man also genau abschätzen welche Karten vermutlich von den anderen Spielern gespielt werden, um sowohl in eigenen Zügen, als auch in denen von anderen Spielern Karten ausspielen zu können. Weiterhin gilt es im Auge zu behalten, welche Rohstoffe man für seine individuellen Ziele benötigt und wie viele davon vielleicht direkt wieder verloren gehen, durch das direkte weiterdrehen der Produktionsräder.
Das Spiel ist also absolut nichts für Einsteiger, wer sich aber vor Komplexität, schwierigen Entscheidungen und ein wenig Regellesen nicht scheut, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.

Die Glasstraße Jörg G., 03.09.2016

Top Spiel und es macht Spaß dieses zu spielen. Abwechslung ist vorhanden da sich ständig die Bedingungen ändern. Wer ein wenig grübelt bei Brettspielen für den ist Die Glasstraße genau richtig. Ich kann dieses Spiel nur empfehlen.

Anleitung


Spielanleitung:

Spielanleitung